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Messages bündeln, auftrennen und transformierenLocate this document in the navigation structure

Verwendung

In einem Integrationsprozess können Sie Messages transformieren. Dazu verwenden Sie einen Transformationsschritt, der ein entsprechendes Mapping-Programm aufruft.

Sie können folgende Transformationen ausführen:

  • n:1-Transformation: bündelt mehrere Messages zu einer Message, z. B. mehrere Bestellpositionen zu einer Bestellung
  • 1:n-Transformation: trennt eine Message in mehrere Messages auf, z. B. eine Bestellung in ihre Bestellpositionen
  • 1:1-Transformation: konvertiert eine Message in eine andere, z. B. eine Message, die über Interface A definiert ist, in eine Message, die über Interface B definiert ist

Mappings

Da im Transformationsschritt keine Empfängerinformationen zur Verfügung stehen, kann innerhalb des Transformationsschritts kein Werte-Mapping stattfinden. Liefern die zu transformierenden Messages Werte in unterschiedlichen Formaten, wie z. B. unterschiedliche Datumsformate, müssen Sie die Werte "normalisiert" werden, bevor die Messages im Prozess verarbeitet werden. Dazu definieren Sie ein Message-Mapping mit einem entsprechenden Werte-Mapping.

Weitere Informationen:

Checkliste: Mappings richtig einsetzen

Message-Mappings

Werte-Mapping

Attachments bei n:1- und 1:n-Transformation

Enthalten zu bündelnde Messages Attachments, sammelt das System diese und hängt sie an die gebündelte Message an. Das Quellsystem bzw. die Quellsysteme müssen dafür sorgen, dass die Attachments jeweils einen eindeutigen Namen haben. Sonst überschreibt das zuletzt empfangene Attachment ein vorhandenes gleichnamiges Attachment.

Enthält eine aufzutrennende Message Attachments, repliziert das System diese und hängt sie an alle entstandenen Messages an.

Vorgehensweise

Mapping definieren

  1. Definieren Sie im Integration Repository ein Interface-Mapping mit entsprechenden Mapping-Programmen

    Weitere Informationen: Multi-Mappings

    Die Business Process Engine verwendet immer die aktuellste Version des Mappings.

Transformationsschritt definieren

  1. Fügen Sie an der entsprechenden Stelle des Integrationsprozesses einen Transformationsschritt ein.
  2. Geben Sie in den Eigenschaften des Transformationsschritts das Interface-Mapping an.

    Abhängig vom angegebenen Interface-Mapping werden die zugehörigen Quell- und Ziel-Messages angezeigt.

  3. Geben Sie für jede Quell- bzw. Ziel-Message das Containerelement an, das die Message-Referenz enthält bzw. in das die Message-Referenz geschrieben werden soll.
  4. Legen Sie fest, ob das System für den Transformationsschritt eine neue Transaktion erzeugt:

    Keine neue Transaktion: Wenn das System für den Transformationsschritt keine neue Transaktion erzeugt, können Sie Performance-Steigerungen erzielen. Wählen Sie diese Einstellung jedoch nur, wenn das Mapping keine Schreibzugriffe ausführt.

    Neue Transaktion erzeugen: Diese Einstellung müssen Sie wählen, wenn das Mapping Schreibzugriffe ausführt.

    Weitere Informationen: Transaktionales Verhalten eines Integrationsprozesses definieren

  5. Sie können eine Ausnahme angeben, die ausgelöst wird, wenn ein Systemfehler (permanenter Fehler) auftritt.

    Weitere Informationen: Ausnahmebehandlung

Beispiel

Beispiele für die Verwendung eines Transformationsschritts finden Sie unter:

Beispiel: Messages eines Interfaces sammeln und bündeln

Beispiel: Messages mehrerer Interfaces sammeln und bündeln