
Ein konfigurierbarer Parameter ist ein Parameter, dessen Wert Sie im Integration Directory in der Integrationsprozess-Komponente konfigurieren. Dadurch können Sie den Wert ändern, ohne die Definition des Prozesses ändern zu müssen. Sie können für einen Prozess mehrere Konfigurationen anlegen, in denen Sie jeweils andere Werte für einen konfigurierbaren Parameter festlegen
Konfigurierbare Parameter in Bedingungen
Sie können konfigurierbare Parameter beispielsweise in Bedingungen verwenden, wie folgendes Beispiel erläutert:
Sie möchten die Verarbeitung im Prozess in Abhängigkeit vom Bestellvolumen steuern:
Dazu definieren Sie im Prozess-Editor die konfigurierbaren Parameter Bestellvolumen_1, Bestellvolumen_2 und Bestellvolumen_3 und fragen diese in den Bedingungen einer Mehrfachbedingung ab. Die Werte der Parameter legen Sie im Integration Directory fest.
Unterschiedliche Konfigurationen eines Prozesses
Um unterschiedliche Konfigurationen festzulegen, definieren Sie im Integration Directory unterschiedliche Integrationsprozess-Komponenten. Wenn Sie beispielsweise das Bestellvolumen als konfigurierbaren Parameter definieren, können Sie abhängig vom Bestellvolumen in der Konfiguration einen anderen Empfänger festlegen. Pro Konfiguration erzeugt das System zur Laufzeit einen eigenen Workflow.
Sie definieren konfigurierbare Parameter ähnlich wie Containerelemente. Für konfigurierbare Parameter können Sie zusätzlich einen Standardwert definieren.
Weitere Informationen: Benutzerentscheidung
Weitere Informationen: Bedingung definieren
Weitere Informationen: Mapping-Lookups bzw. Transformationsschritt
Der Standardwert wird im Integration Directory bei der Konfiguration des zugehörigen Prozess-Services automatisch verwendet, solange Sie keinen anderen Wert konfigurieren.
Nach dem Aktivieren der Änderungsliste können Sie den Parameter im Integration Directory in der zugehörigen Integrationsprozess-Komponente konfigurieren.
Weitere Informationen: Integrationsprozess-Komponente