
Sie können einen Transformationsschritt (
) für folgende Zwecke einsetzen:
bündelt mehrere Messages zu einer Message, z. B. mehrere Bestellpositionen zu einer Bestellung
trennt eine Message in mehrere Messages auf, z. B. eine Bestellung in ihre Bestellpositionen
konvertiert eine Message in eine andere, z. B. eine Message, die über Interface A definiert ist, in eine Message, die über Interface B definiert ist
Da im Transformationsschritt keine Empfängerinformationen zur Verfügung stehen, kann innerhalb des Transformationsschritts kein Werte-Mapping stattfinden. Liefern die zu transformierenden Messages Werte in unterschiedlichen Formaten, wie z. B. unterschiedliche Datumsformate, müssen Sie die Werte "normalisiert" werden, bevor die Messages im Prozess verarbeitet werden. Dazu definieren Sie ein Message-Mapping mit einem entsprechenden Werte-Mapping.
Weitere Informationen: Message-Mappings und Werte-Mapping
Weitere Informationen zum sinnvollen Einsatz von Transformationsschritten und Mappings finden Sie unter: Checkliste: Mappings richtig einsetzen .
Attachments bei n:1- und 1:n-Transformation
Enthalten zu bündelnde Messages Attachments, sammelt das System diese und hängt sie an die gebündelte Message an.
Enthält eine aufzutrennende Message Attachments, repliziert das System diese und hängt sie an alle entstandenen Messages an.
Ausnahme
Sie können eine Ausnahme angeben, die ausgelöst wird, wenn ein Systemfehler (permanenter Fehler) auftritt.
Weitere Informationen: Ausnahmebehandlung
Parametrisierte Mapping-Programme
Über parametrisierte Mapping-Programme können Sie Werte aus dem Prozess-Container und Werte konfigurierbarer Parameter an das Mapping-Programm übergeben.
Außerdem können Sie parametrisierte Mapping-Programme für Look-ups verwenden, um beispielsweise in einem Integrationsprozess Business-Intelligence-Daten abzufragen. Dazu verwenden Sie ein parametrisiertes Mapping-Programm mit einem Import-Parameter vom Typ Adapter.
Folgendes Beispiel beschreibt einen Anwendungsfall:
Sie möchten in einem Monitoringprozess das Kreditlimit für einen Kunden ermitteln, um die weitere Verarbeitung im Monitoringprozess abhängig vom Kreditlimit zu steuern. Dazu definieren Sie ein Mapping-Programm mit der Kundennummer als Import-Parameter und dem Kreditlimit als Export-Parameter. Im Monitoringprozess geben Sie in einem entsprechenden Transformationsschritt als Import-Parameter das Containerelement an, das die Kundennummer liefert. Außerdem geben Sie als Export-Parameter das Containerelement an, das das Kreditlimit aufnimmt.
Für die Verbindung zu Business Intelligence übergeben Sie aus dem Prozess-Container einen konfigurierbaren Parameter des Typs Adapter als Import-Parameter an das Mapping-Programm. Das von Business Intelligence übergebene Ergebnis können Sie im Mapping-Programm weiter verarbeiten und dann an den Prozess zurückgeben.
Weitere Informationen:
Weitere Informationen: Multi-Mappings
Die Business Process Engine verwendet immer die aktuellste Version des Mappings.
Abhängig vom angegebenen Operation-Mapping werden die zugehörigen Quell- und Ziel-Messages angezeigt.
Beispiele für die Verwendung eines Transformationsschritts finden Sie unter: