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Dokumentation zur VorgehensweiseVerwendung der Transportladungsoptimierung

Vorgehensweise

Um die Transportladungsoptimierung (TLO) einzusetzen, müssen Sie folgende Schritte ausführen:

  1. Transportladungsoptimierung konfigurieren

    Nehmen Sie im Customizing für SAP F&R in der Customizing-Aktivität Profile für Transportladungsoptimierung bearbeiten die folgenden Einstellungen vor:

    • Legen Sie die Wichtigkeit der verschiedenen Optimierungsdimensionen fest (z.B. die Wichtigkeit der Bestellung in vollständigen Paletten).

    • Legen Sie fest, unter welchen Bedingungen Transporteinheiten verworfen werden sollen und wie sich das System verhalten soll, wenn eine Verwerfung nicht möglich ist.

    • Stellen Sie das gewünschte Laufzeitverhalten für die TLO ein.

  2. TLO-Parameter im Restriktionsprofil einstellen

    Die TLO-bezogenen Parameter finden Sie im Bildbereich Transportladungsoptimierung des Restriktionsprofils. Geben Sie hier die spezifischen physischen Eigenschaften (wie z.B. das maximale Ladegewicht) der verwendeten Transporteinheit (TE) an und legen Sie die Mindestfüllgrade fest, die für die jeweils letzte Transporteinheit nach der Konsolidierung erreicht werden müssen. Diese Einstellungen werden vom System berücksichtigt, wenn es im Rahmen der Transportladungsoptimierung die Bestellmengen einzelner Lokationsprodukte einer oder mehreren Transporteinheiten zuordnet. Weitere Informationen finden Sie unter Restriktionsprofile.

  3. Restriktionsprofil den Transportbeziehungen für Teilsortimente zuordnen

    Ordnen Sie Ihr Restriktionsprofil den betreffenden Transportbeziehungen für Teilsortimente zu. Wählen Sie hierzu vom Bild SAP Easy Access aus Anfang des Navigationspfads Forecasting and Replenishment Navigationsschritt Stammdaten Navigationsschritt Liefernetzwerk Navigationsschritt Transportbeziehung für Teilsortimente bearbeiten Ende des Navigationspfads.

    Wenn Sie die Transportladungsoptimierung wie oben beschrieben eingerichtet haben, führt das System diese Optimierung im Rahmen des FRP-Laufs automatisch durch.

  4. Ergebnisse in der Dispositions-Workbench überprüfen

    Nachdem die Transportladungsoptimierung durchgeführt wurde, können Sie die Ergebnisse in der Dispositions-Workbench überprüfen. Auf der Ebene der Bestellvorschlagsposition gibt der Wert im Feld Transporteinheit an, welchen Transporteinheiten die einzelnen Positionen zugeordnet sind. Ist ein Lokationsprodukt mehreren Transporteinheiten zugeordnet (d.h., die Gesamtmenge wird nicht zusammen geliefert, sondern ist auf mehrere Transporteinheiten verteilt), wird in diesem Feld das Symbol Mehrere TE-Zuordnungen angezeigt. Wenn keine Transportladungsoptimierung stattgefunden hat, steht bei allen Positionen des Bestellvorschlags in diesem Feld der Wert null.

    Sie können die Zuordnungen entweder direkt in der jeweiligen Zeile der Bestellvorschlagsposition oder in einem separaten Dialogfenster ändern, das zusätzliche Informationen wie das Bruttogewicht und die Mengen in der Paletten-Mengeneinheit bereitstellt.

  5. Bestellvorschläge in das SAP-Retail-System übertragen

    Bestellvorschläge, für die eine Transportladungsoptimierung durchgeführt wurde, können auf die gleiche Weise in das SAP-Retail-System übertragen werden wie Bestellvorschläge, die diese Optimierung nicht durchlaufen haben. Wenn das Kennzeichen Bestellvorschlag nach Transporteinheiten splitten auf der Kopfebene des Bestellvorschlags gesetzt ist, führt das System die folgenden Splits durch:

    • Die entsprechenden Bestellungen in SAP Retail werden gemäß den Zuordnungen der Bestellvorschlagspositionen zu den einzelnen Transporteinheiten gesplittet. In SAP F&R findet dieser Split auf der Bestellvorschlagsebene jedoch nicht statt.

    • In SAP F&R werden Bestellvorschlagspositionen, die mehreren Transporteinheiten zugeordnet sind, im Bestellvorschlag selbst gesplittet. Die hieraus resultierenden und an SAP Retail übertragenen Bestellvorschlagspositionen mit ihren jeweiligen Teilmengen sind somit immer genau einer Transporteinheit zugeordnet.