Test zum Modell des dynamisch gleitenden Mittelwerts Das System führt den Test zum Prognosemodell des
dynamisch gleitenden Mittelwerts
im Rahmen der
automatischen Modellauswahl
durch. Wenn dieser Test erfolgreich ist, wählt das System die Prognosestrategien aus, die Sie dem Trendtest im Customizing zugeordnet haben. Im Normalfall ist das die Prognosestrategie „Dynamisch gleitender Mittelwert“. Weitere Informationen finden Sie im Einführungsleitfaden (IMG) des
Advanced Planning and Optimization
unter
.
Der Test zum Prognosemodell des dynamisch gleitenden Mittelwerts prüft, ob es bei dem entsprechenden Lokationsprodukt große Abweichungen zum durchschnittlichen Bedarf gibt, was bei Langsamdrehern der Fall ist.
Wenn folgend Bedingungen alle erfüllt sind, ist der Test zum Prognosemodell des dynamisch gleitenden Mittelwerts erfolgreich:
Die zuletzt prognostizierte Anzahl der Auftragspositionen ist größer als Ihr Eintrag im Feld
Schwellenwert zur Position im sporadischen Test
auf der Registerkarte
Test DGM
des Prognoseprofils. Dorthin gelangen Sie vom Bild
SAP Easy Access
aus über
.
Der zuletzt prognostizierte durchschnittliche Bedarf pro Auftragsposition ist größer, als Ihr Eintrag im Feld
Schwellenwert zum Bedarf/Position im sporadischen Test
auf der Registerkarte
Test DGM
des Prognoseprofils.
Die Anzahl der Auftragspositionen des letzten Jahres ist größer als Ihr Eintrag im Feld
Schwellenwert zur Positions-Jahreshist. im sporadischen Test
auf der Registerkarte
Test DGM
des Prognoseprofils.
Der Quotient aus der Abweichung des durchschnittlichen Bedarfs pro Auftragsposition und aus dem durchschnittlichen Bedarf pro Auftragsposition ist größer als Ihr Eintrag im Feld
Schwellenwert z. StdAbw./MAD Bedarf/Pos im sporad. Test
auf der Registerkarte
Test DGM
des Prognoseprofils.
Wenn der Test nicht erfolgreich war, Sie die Prognose für das entsprechende Lokationsprodukt aber bereits nach dem Prognosemodell des dynamisch gleitenden Mittelwerts durchführen, verwendet das System niedrigere Grenzwerte, um Stabilität zu gewährleisten. Das heißt in diesem Fall geht das System folgendermaßen vor:
Anstelle Ihres Eintrags im Feld
Schwellenwert zur Position im sporadischen Test
verwendet es Ihren Eintrag im Feld
Stabilitäts-Schwellenwert zur Position im sporadischen Test
.
Anstelle Ihres Eintrags im Feld
Schwellenwert zum Bedarf/Position im sporadischen Test
verwendet es Ihren Eintrag im Feld
Stabilitäts-Schwellenwert z. Bedarf/Pos im sporad. Test
.
Anstelle Ihres Eintrags im Feld
Schwellenwert zur Positions-Jahreshist. im sporadischen Test
verwendet es Ihren Eintrag im Feld
Stab.-Schwellenwert zur Positionshistorie im sporad. Test
.
Anstelle Ihres Eintrags im Feld
Schwellenwert z. StdAbw./MAD Bedarf/Pos im sporad. Test
verwendet es Ihren Eintrag im Feld
Stab.-Schwellenwert StdAbw./MAD Bedarf/Pos. im sporad. Test
.
Wenn Sie die Prognose für das entsprechende Lokationsprodukt nicht nach dem Prognosemodell des dynamisch gleitenden Mittelwerts durchführen, prüft das System wie knapp der Test gescheitert ist. Der Test gilt dann als nur knapp gescheitert, wenn folgend Bedingungen erfüllt sind.
Der zuletzt prognostizierte durchschnittliche Bedarf pro Auftragsposition ist größer, als Ihr Eintrag im Feld
Nachtest Schwellenwert z. Bedarf/Pos. im sporad. Test
.
Der Quotient aus der Abweichung des durchschnittlichen Bedarfs pro Auftragsposition und aus dem durchschnittlichen Bedarf pro Auftragsposition ist größer als Ihr Eintrag im Feld
Nachtest StdAbw./MAD-Schwellenwert zum Bedarf/Pos im sporad Test
.
Wenn diese Bedingungen zutreffen, führt das System einen Nachtest durch. Dazu geht es folgendermaßen vor:
Es berechnet die Prognose des durchschnittlichen Bedarfs pro Auftragsposition und den oben beschriebenen Quotienten neu und verwendet dazu die Absatzhistorie der letzten x Perioden.
x können Sie im Feld
Nachtest Periodenlänge im sporadischen Test
auf der Registerkarte
Test DGM
des Prognoseprofils definieren.
Das System prüft, ob die Ergebnisse dieser Berechnung größer sind, als Ihre Einträgen in den Feldern
Schwellenwert zum Bedarf/Position im sporadischen Test
und
Schwellenwert z. StdAbw./MAD Bedarf/Pos im sporad. Test
. Wenn dies der Fall ist, ist der Nachtest erfolgreich und das System wählt als Prognosemodell für das entsprechende Lokationsprodukt das Modell des dynamisch gleitenden Mittelwerts.