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Hintergrunddokumentation Datenübergabe an Planungsfunktionen  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Der folgende Abschnitt erläutert, wie BW-BPS beim Ausführen einer Planungsfunktion die Datenübergabe an diese Funktion intern durchführt. Diese Informationen gelten zwar für Planungsfunktionen aller Typen, sind für Sie aber nur dann von Belang, wenn Sie Exit- und Formelfunktionen einsetzen möchten, da hiervon abhängt, auf welche Daten Sie bei der Ausführung dieser Funktionen zugreifen können.

BW-BPS bildet interne Datenobjekte, die beim Aufruf einer Planungsfunktion an diese Funktion zur Bearbeitung übergeben werden. Die Zahl dieser Datenobjekte richtet sich danach, ob bzw. wieviele Merkmale Sie in die Liste der zu verändernden Felder für die Funktion aufgenommen haben. Daraus ergibt sich die folgende Verarbeitungslogik:

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Wenn eine Planungsfunktion aus Sicht des Benutzers einmal ausgeführt wird, wird sie intern so oft aufgerufen, wie es der Anzahl der gebildeten Datenobjekte entspricht. Die Auswahl der zu ändernden Merkmale hat folgende Konsequenzen:

·        Wenn Sie kein Merkmal auswählen, enthält jedes Datenobjekt genau einen Datensatz, der die Werte aller Kennzahlen für eine intern festgelegte eindeutige Kombination von Merkmalswerten enthält. Um Änderungen an allen Datensätzen durchzuführen, wird die Funktion daher so oft aufgerufen, wieviele Datensätze es in der Datenbasis gibt. Außerdem können in diesem Fall keine programminternen Abläufe von den Daten in anderen Datensätzen abhängig gemacht werden, da zur Laufzeit der Funktion nur auf jeweils einen Datensatz zugegriffen werden kann.

·        Wenn Sie alle Merkmale auswählen, wird genau ein Datenobjekt gebildet, das sämtliche Datensätze der Datenbasis (entsprechend den Selektionsbedingungen in Planungspaket und -ebene) enthält. Sie haben also gleichzeitig Zugriff auf die Werte aller Kennzahlen für sämtliche erfasste Kombinationen der Merkmalswerte.

·        Wenn Sie eine Auswahl aus den verfügbaren Merkmalen auswählen, enthält jedes Datenobjekt soviele Datensätze, wieviele Merkmalswertkombinationen sich aus diesen Merkmalen bilden lassen, sofern für diese bereits Daten erfasst sind. Zugleich wird für jeden Datensatz des Datenobjektes eine intern festgelegte eindeutige Kombination der Werte derjenigen Merkmale erzeugt, die Sie nicht ausgewählt haben. Die Zahl der erforderlichen Aufrufe der Funktion entspricht der Zahl der von BW-BPS gebildeten Datenobjekte. Wenn Sie programmintern Bezüge zu anderen Datensätzen herstellen, müssen Sie sicherstellen, dass sich diese Datensätze zur Laufzeit der Funktion im aktuellen Datenobjekt befinden.

 

Siehe auch:

Planungsfunktionen

Exit-Funktion

Formel

 

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