InfoPackage einplanen
Auf der Registerkarte Einplanen legen Sie für das InfoPackage die Startbedingungen fest.
Sie haben auf den Registerkarten des Schedulers die Bedingungen für die Datenanforderung bestimmt.

Greifen Sie bei der Datenanforderung auf eine flache Datei oder ein Fremdsystem zu, müssen Sie die Daten in speziellen Formaten zur Verfügung stellen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Abschnitten InfoSource pflegen (flache Datei) und InfoSource pflegen (Fremdsystem).
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1. Wählen Sie, ob Sie den Ladeprozess sofort oder später im Batch starten wollen.

Für Datenanforderungen von einer Client Workstation ist das Einplanen im Hintergrund nicht möglich. Sie können in diesem Fall nur das Datenladen sofort starten. Weitere Informationen über das Laden von flachen Dateien finden Sie unter InfoSource pflegen (flache Datei) und unter Registerkarte: Fremddaten.
Das Starten bzw. Ausführen eines InfoPackages ist als Prozesstyp in der Prozesskettenpflege implementiert. Die Einstellung Später im Batch starten ist ausgeblendet, wenn das InfoPackage in einer Prozesskette verwendet wird, da dann der Start der Anforderung durch die Abarbeitung der Prozesskette bestimmt wird.
Wenn Sie das InfoPackage nicht in der
Prozesskettenpflege verwenden und die Datenanforderung im Hintergrund
verarbeiten möchten, wählen Sie den Auswahlknopf Später im Batch starten und definieren Sie
die gewünschten Starttermine. Sollten schon Starttermine für diese
Datenanforderung existieren, so wird dies durch
neben der
Drucktaste Einplanungsoptionen
gekennzeichnet. Über Einplanungsoptionen können Sie den
Starttermin ändern. Bei der Datenanforderung durch einen Hintergrund-Job
können Sie auch ein Beendigungsdatum eingeben.

Siehe auch:
Selektionsbedingungen für den Starttermin bei der Einplanung eines InfoPackages im Hintergrund.
Wenn Sie ein InfoPackage später im Batch einplanen, können Sie festlegen, dass der Anforderungs-Hintergrundjob so lange läuft, bis alle Daten im BW verbucht sind. Auf der Registerkarte Einplanen wird dies durch ein entsprechendes Kennzeichen angezeigt. Der Ladeprozess ist so lange aktiv, bis die Daten verbucht sind.
Dies gibt z.B. externen Scheduling-Tools die Möglichkeit, den Anforderungsjob zu überwachen. Der Job läuft dann auch bei einer Anforderung aus einem SAP Quellsystem solange, bis das Quellsystem die Daten an das BW geschickt hat und diese verbucht sind bzw. bis der Monitor die Anforderung auf rot setzt. Im Job-Log wird eine Erfolgs- oder Fehlermeldung angezeigt, je nachdem, ob der Request erfolgreich verbucht wurde oder fehlerhaft.
2. Wenn Sie nach erfolgreicher oder fehlerhafter Abarbeitung des Ladeprozesses einen Event auslösen wollen, der im Event-Sammler verwendet werden soll, wählen Sie Nachverarbeitung.

Zur Steuerung und Überwachung von BW-Prozessen empfehlen wir jedoch die Verwendung von Prozeßketten.

Wenn Sie ein InfoPackage in einer Prozesskette verwenden, kann es nicht mehr über den Scheduler im Hintergrund gestartet werden.
Die Einstellung Nachverarbeitung ist ausgeblendet, wenn das InfoPackage in einer Prozesskette verwendet wird, da in diesem Fall Nachfolgeprozesse in der Prozesskette festgelegt werden und nicht mit Hilfe der Nachverarbeitungsevents.
3. Um das Datenladen sofort zu starten bzw. einzuplanen, wählen Sie Start.
Der Ladeprozess wird Ihren Einstellungen entsprechend sofort oder später im Hintergrund gestartet. Im Monitor können Sie überprüfen, ob der Ladeprozess erfolgreich verlaufen ist. Nach Beendigung des Ladeprozesses werden ggf. Nachfolgeprozesse in Gang gesetzt, z.B. wenn das InfoPackage in einer Prozesskette eingeplant wurde.
Eingeplante InfoPackages (und auch InfoPackage Groups)
sind in der Administrator Workbench durch
gekennzeichnet. Sie können die schon
eingeplanten InfoPackages (und auch InfoPackage Groups) jederzeit wieder
löschen oder ändern.

Ändern Sie schon eingeplante InfoPackages, wird Ihre neue Selektion bei späteren Hintergrund-Jobs, z.B. periodischen Läufen, verwendet. Sie müssen ein neues InfoPackage anlegen, wenn Sie das vorhandene InfoPackage beibehalten wollen, um es weiterhin im Hintergrund zu verwenden.
Beachten Sie, dass sich einige Prozesse sperren. Siehe Sperrlogik der Prozesse bei ODS-Objekten und Sperrlogik der Prozesse bei InfoCubes.
Wir empfehlen Ihnen die Serialisierung dieser Prozesse mit Hilfe von Prozessketten.