Verarbeitung von Pegging-BeziehungenDieser Prozeß beschreibt, wie das System am Beginn des Optimierungslaufs
das Pegging durchführt
die Pegging-Beziehungen in Anordnungsbeziehungen zwischen Zugangs - und Bedarfselementen oder in Bedarfstermine für Zugangselemente ("due dates") umwandelt
Die Anordnungsbeziehungen und die Bedarfstermine stellen für die Optimierung harte bzw. weiche Randbedingungen dar, auf deren Basis das System Zugangselemente rechtzeitig einplanen muß bzw. Verspätungen von Zugangselementen minimieren kann .
Der Optimierungslauf wurde gestartet.
Das System führt ein "normales" Pegging durch, d.h. der Bereich, in dem das System dynamische Pegging-Beziehungen herstellt, ist nicht auf das Optimierungsfenster begrenzt. Das System verwendet die Pegging-Parameter aus dem Produktstamm. Fixierte Pegging-Beziehungen bleiben erhalten.
Das System löscht die dynamischen Pegging-Beziehungen, die vollständig innerhalb des Optimierungsfensters liegen.
Das System stellt für die im Optimierungsfenster liegenden Zugangs- und Bedarfselemente neue dynamische Pegging-Beziehungen her. Dabei kann das System ein Rückwärts-Pegging durchführen. Defaultmäßig kann das System beim Rückwärts-Pegging ein Bedarfselement mit einem bis zu 24 Stunden verspäteten Zugangselement verknüpfen. Im Optimierungsprofil oder beim Aufruf der Optimierung können Sie einen anderen Wert angeben. Der im Produktstamm eingestellte Wert für Rückwärts-Pegging ist für die Optimierung nicht relevant.
Das System wandelt die Pegging-Beziehungen, die ganz oder teilweise im Optimierungsfenster liegen, wie folgt entweder in Bedarfstermine für die Zugangselemente oder in Anordnungsbeziehungen zwischen Zugangs- und Bedarfselementen um:
Pegging-Beziehung zu einem fixierten Bedarfselement
Eine Pegging-Beziehung zwischen einem Zugangselement und einem fixierten Bedarfselement (z.B. einem Kundenauftrag oder einem Input-Knoten einer außerhalb des Optimierungsfensters liegenden Aktivität) definiert für das Zugangselement einen Bedarfstermin. Der Bedarfstermin ist für die Optimierung eine weiche Randbedingung , die verletzt werden darf. Das System darf das Zugangselement also auch nach dem Bedarfselement einplanen. Diese Verspätungen können aber bei der Optimierung minimiert werden.
Pegging-Beziehung zu einem nicht fixierten Bedarfselement
Eine Pegging-Beziehung zwischen einem Zugangselement und einem nicht fixierten Bedarfselement wandelt das System in eine Anordnungsbeziehung zwischen dem Zugangs- und dem Bedarfselement um. Diese Anordnungsbeziehung ist eine harte Randbedingung ; sie erzwingt bei der Optimierung die rechtzeitige Einplanung des Zugangselements, d.h. der Zugangstermin darf nicht später als der Bedarfstermin liegen. Das System beseitigt also bei der Optimierung ggf. die ursprüngliche Verspätung eines Zugangselements gegenüber einem nicht fixierten Bedarfselement.
Auf der Basis der Pegging-Beziehungen kann das System bei der Optimierung Verspätungen vermeiden bzw. minimieren. Unterdeckungen können nur dann beseitigt werden, wenn Sie im Optimierungsprofil eingestellt haben, daß eine Nachoptimierung durchgeführt wird.
Die neu erzeugten Pegging-Beziehungen sind nur für die Optimierung gültig. Nach der Übertragung der optimierten Planung in die Planversion stellt das System Pegging-Beziehungen ggf. neu her.