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FunktionsdokumentationKompaktplanung

 

Bei der Kompaktplanung versucht das System, für ausgeplante Vorgänge oder für komplette Aufträge eine Planung mit möglichst kleinen zeitlichen Abständen zwischen den Vorgängen zu erreichen; im Idealfall sind die Abstände die in der Bezugsquelle für Eigenfertigung definierten Mindestabstände. Mit der Kompaktplanung können Sie also Durchlaufzeiten reduzieren oder klein halten, und damit die Planung kompakter gestalten.

Hinweis Hinweis

Bei der Kompaktplanung geht es darum, die Durchlaufzeit der Aufträge zu verringern. Damit das auf sinnvolle Weise erzielt werden kann, dürfen in den Aufträgen keine fixierten Aktivitäten enthalten sein. Ist das doch der Fall, kann eine Kompaktplanung nicht garantiert werden.

Sind in den Aufträgen fixierte Aktivitäten enthalten (z.B. teilrückgemeldete Aufträge), sollten stattdessen andere Optimierungsstrategien wie beispielsweise die Priorisierung oder die Teilrückmeldung von Aufträgen verwendet werden.

Ende des Hinweises

Voraussetzungen

Funktionsumfang

Für die Kompaktplanung haben Sie folgende Optionen:

  • Ausgeplante Vorgänge kompakt planen

    Wenn Sie diese Option wählen, plant das System die ausgeplanten Vorgänge aller Aufträge kompakt, die von der Umplanung eines Vorgangs betroffen sind. Das System versucht hierbei, die Termine und Modi der ausgeplanten Vorgänge so anzupassen, dass sie möglichst kleine zeitliche Abstände zu den Vorgängen haben, zu denen zeitliche Anordnungsbeziehungen bestehen.

    Beispiel

  • Ausgeplante Vorgänge und ausgewählte Aufträge kompakt planen

    Wenn Sie diese Option wählen, plant das System zusätzlich zu den ausgeplanten Vorgängen (siehe oben) auch die für die Planung ausgewählten Aufträge kompakt, d.h. das System plant jeden der ausgewählten Aufträge so ein, dass zwischen seinen Vorgängen möglichst kleine Abstände vorliegen, unabhängig davon, ob die Vorgänge ein- oder ausgeplant sind.

    Beispiel

  • Alle betroffenen Aufträge kompakt planen

    Wenn Sie diese Option wählen, plant das System alle Aufträge kompakt, die es im Rahmen der Ein- oder Umplanung eines Vorgangs oder eines Auftrags umplanen muss, inklusive der ausgewählten Aufträge. Das System versucht also, zwischen den Vorgängen aller betroffenen Aufträge die Mindestabstände einzustellen, unabhängig davon, ob die Vorgänge ein- oder ausgeplant sind.

    Beispiel

  • Keine Kompaktplanung

    Wenn Sie diese Option wählen, plant das System Vorgänge nur dann um, wenn Anordnungsbeziehungen zu diesen Vorgängen verletzt werden, und Sie im Strategieprofil eingestellt haben, dass die Anordnungsbeziehungen beachtet werden müssen. Die Umplanung wird so durchgeführt, dass die Anordnungsbeziehungen nicht mehr verletzt sind, d.h. dass die Abstände zwischen den Vorgängen die Mindestabstände nicht unterschreiten und die Maximalabstände nicht überschreiten. Es stellen sich also nicht notwendigerweise Mindestabstände ein.

    Beispiel

HINWEIS:

  • Zwischen den Aktivitäten eines Vorgangs versucht das System grundsätzlich, die Mindestabstände einzustellen, unabhängig davon, ob Sie Kompaktplanung eingestellt haben oder nicht.

  • Wenn in der Bezugsquelle für Eigenfertigung für eine Anordnungsbeziehung kein Mindestabstand definiert ist, verwendet das System den Abstand 0.