Kompaktplanung für ausgeplante Vorgänge Die folgende Grafik erklärt anhand eines Beispiels, wie das System die
Kompaktplanung
für
Ausgeplante Vorgänge
durchführt. Bei der Kompaktplanung für
ausgeplante
Vorgänge plant das System die ausgeplanten Vorgänge aller Aufträge kompakt, die von der Umplanung eines Vorgangs betroffen sind.
Kompaktplanung für ausgeplante Vorgänge
Die Aufträge A, B und C umfassen jeweils die eingeplanten Vorgänge 10 und 20 und einen ausgeplanten Vorgang 30. Zwischen den Vorgängen 10 und 20 und zwischen den Vorgängen 20 und 30 sind Ende-Start-Beziehungen mit dem zeitlichen Mindestabstand 0 definiert.
Wenn Sie den eingeplanten Vorgang A10 umplanen, versucht das System, den ausgeplanten Vorgang A30 bis auf den Mindestabstand an den Vorgang A20 heranzuschieben (auch wenn A20 nicht verschoben wurde und die Anordnungsbeziehung zu A30 nicht verletzt wurde).
Durch die Umplanung von A10 ist der eingeplante Vorgang B10 des Auftrags B betroffen, z.B. weil der Planungsmodus
Vorgang einfügen
eingestellt ist, und B10 daher verschoben werden muß. Das System versucht nun auch, den ausgeplanten Vorgang B30 so zu verschieben, daß der Mindestabstand zu B20 erreicht wird (auch wenn die Anordnungsbeziehung nicht verletzt wurde).
Der Auftrag C ist durch die Umplanung des Vorgangs A10 nicht betroffen. Der ausgeplante Vorgang C30 wird daher nicht kompakt geplant, d.h. nicht an den Vorgang C20 herangeschoben.