Prognose mit dem Modell "Exponentielle Glättung zweiter Ordnung"
In diesem Prozess führt das System die Prognose mit dem Modell "Exponentielle Glättung zweiter Ordnung" durch. Dieses Prognosemodell eignet sich, um ein vermutetes Trendverhalten zu bestimmen. Das System benutzt die exponentielle Glättung zweiter Ordnung, um zukünftige Bedarfe zu bestimmen. Die Prognose ist nicht konstant.
Vor der Berechnung der Prognose führt das System die Modellinitialisierung und eine Ausreißerkorrektur durch. Nach der Berechnung der Prognose berechnet das System die Standardabweichung und die MAD und führt eine Trendbegrenzung durch.
Informationen, nach welchen Kriterien das System dieses Modell auswählt, finden Sie unter Automatische Modellauswahl.
Das System führt die Prognose mit dem Modell der exponentiellen Glättung zweiter Ordnung nach folgender Formel durch:

P(t+1) ist die Prognose für die nächste Periode.
G1(t) ist der einfach geglättete Grundwert.
G2(t) ist der doppelt geglättete Grundwert.
V(t) ist die finale Vergangenheit der letzten Periode.
Dieser Wert ist in der Kennzahl Finale Vergangenheit
im
Bild Absatzhistorie anpassen
angezeigt. Zu
diesem Bild gelangen Sie vom Bild SAP Easy Access
über
.
Alpha ist die Glättungskonstante für den einfach geglätteten Grundwert, Beta für den doppelt geglätteten Grundwert.
Die Glättungskonstanten
Alpha und Beta können Sie vom Bild SAP Easy Access
aus
unter auf der Registerkarte Modellparameter
in
den Feldern Alphafaktor
und Betafaktor
angeben.
Der Trend ergibt sich bei der Prognose mit dem Modell "Exponentielle Glättung zweiter Ordnung" folgendermaßen:
G2(t) — G2(t-1)