Designobjekte für die Modellierung von
Anwendungen definieren
In einer serviceorientierten Architektur von Geschäftsanwendungen modellieren Sie idealerweise zuerst Ihre Anwendung vor der Implementierung. Auf diese Weise sind vor der Implementierung grundsätzliche Fragen geklärt: Aus welchen Komponenten die Anwendung besteht, welche Services die einzelnen Komponenten anbieten und wie verschiedene Komponenten untereinander interagieren. Mit einem Vereinheitlichungs- und Standardisierungsprozess (Governance-Prozess) stellen Sie sicher, dass ausgehen von der Modellierungen Services immer auf die gleiche Art und Weise identifiziert und definiert werden und vermeiden Redundanzen.
Die Modelle sind noch unabhängig von einer konkreten Systemlandschaft. Sie liefern später sowohl wertvolle Hinweise für die Implementation der Services, als auch für unter Umständen notwendige Konfigurationsschritte. Zudem dokumentieren die Modelle verschiedene Aspekte eines Geschäftsablaufs, erleichtern ein abteilungs- und unternehmensübergreifendes Verständnis der Anwendungen, und senken so die Kosten, wenn in einem späteren Release Änderungen oder Ergänzungen für die Anwendung durchzuführen sind.
Im Enterprise Services Repository gibt es zwei Modellierungsumgebungen:
● Prozesskomponenten-Architekturmodelle
SAP arbeitet mit dieser Modellierungsumgebung, um Modelle für Anwendungen der SAP Business Suite zu modellieren. Diese Modelle werden an Kunden ausgeliefert. Sie können im ES Repository eigene Modelle anlegen.
Weitere Informationen: Prozesskomponenten-Architekturmodelle im ES Repository definieren
● Prozess-Integration-Szenarien
Diese Modellierungsumgebung des ES Repository war schon in älteren Releases von SAP NetWeaver PI enthalten und wird weiterhin unterstützt. Sie konzentriert sich auf die Modellierung eines Message-Austauschs zwischen Anwendungskomponenten.
Weitere Informationen: Process-Integration-Szenarien
Siehe die Voraussetzungen im Abschnitt Enterprise Services Repository.
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1. Machen Sie sich mit der Methodik der von Ihnen ausgewählten Modellierungsumgebung vertraut.
2. Definieren Sie Ihre Modelle im ES Repository.
3. Leiten Sie ausgehen von Ihrer Modellierung die Designobjekte für die Spezifikation Ihrer Anwendung ab (Interfaces, Datentypen, etc.) und definieren Sie diese im ES Repository.
Weitere Informationen: Designobjekte für die Spezifikation von Anwendungen definieren