Proxy-Generierung
Die Proxy-Generierung setzt sprachenunabhängige Interface-Beschreibungen in WSDL in aufrufbare Interfaces, sogenannte Proxies, um. Abhängig von der Zielsprache gibt es folgende Werkzeuge:
● Um ABAP-Proxies zu generieren, nutzen Sie die ABAP-Proxy-Generierung. Sie ist Teil des SAP NetWeaver Application Server – ABAP.
Weitere
Informationen:
Working with ABAP
Proxies
● Um Java-Proxies zu generieren, gibt es folgende Werkzeuge:
○ Die Java-Proxy-Generierung des Java Developer Studios von SAP NetWeaver (siehe auch: Dokumentation zum SAP NetWeaver Developer Studio). Setzen Sie diese Java-Proxy-Generierung für neue Entwicklungsprojekte ein.
Weitere
Informationen:
Creating Outside-In Web
Services
(Provider)
Creating Web
Service Proxies (Consumer)
○ Die Java-Proxy-Generierung im Enterprise Services Builder. Setzen Sie diese Java-Proxy-Generierung für Service-Interfaces ein, die auf Grund einer Migration von Message-Interfaces im ES Repository angelegt worden sind (Interface-Pattern zustandslos XI 3.0 kompatibel).
Weitere Informationen: Java-Proxies für XI 3.0 kompatible Service-Interfaces generieren
Die Einsatzmöglichkeiten der Proxies hängen von der Zielsprache (ABAP, Java) und dem geplanten Szenario (Point-to-Point-Kommunikation oder Integration-Szenario-Kommunikation) ab.

Proxy-Objekte werden also im
Entwicklungssystem über die Proxy-Generierung angelegt. Sie werden mit Hilfe
der dort zur Verfügung stehenden Werkzeuge transportiert und ausgeliefert. Für
Objekte im ES Repository gibt es eigene Werkzeuge (weitere Informationen:
ESR-Content-Transporte).
Die Proxy-Generierung holt sich die WSDL-Beschreibung zu Service-Interfaces über HTTP aus dem ES Repository (WSDL = Web Service Description Language). In WSDL sind die Daten, die über Messages übertragen werden, mit Hilfe von XSD (XML Schema Definition Language) beschrieben.
Der ES Builder macht Einschränkungen bezüglich des verwendeten Sprachumfangs von WSDL (für Service-Interfaces) und XSD (für Datentypen).