Java-Proxies für XI 3.0 kompatible
Service-Interfaces generieren
Die Java-Proxy-Generierung des ES Builder ist nur für Kunden relevant, die SAP Exchange Infrastructure 3.0 oder die Verwendungsart Process Integration von SAP NetWeaver 7.0 im Einsatz hatten und einen Upgrade auf SAP NetWeaver Process Integration 7.1 durchgeführt haben. Diese Java-Proxy-Generierung ist für kleinere Anpassungen von Service-Interfaces vorgesehen, die auf Grund der automatischen Migration von Message-Interfaces eines Integration Repository (XI 3.0 oder SAP NetWeaver 7.0) im ES Repository angelegt worden sind. Diese Migration findet beim Import von Message-Interfaces in das ES Repository statt.
Mit Hilfe der Proxy-Generierung des ES Builder können Sie für diese Service-Interfaces Proxy-Objekte nachgenerieren. Mit den Proxy-Objekten implementieren Entwickler eine anwendungsübergreifenden Kommunikation über den Integration Server.

Die Java-Proxy-Generierung wird in den folgenden
Releases nicht mehr unterstützt. Verwenden Sie daher für neue Entwicklungen
oder größere Änderungen am Service-Interface die Java-Proxy-Generierung im SAP
NetWeaver Developer Studio. Weitere Informationen:
Creating Outside-In Web
Services, SAP NetWeaver Developer
Studio.
Die Java-Proxy-Generierung des ES Builder kann nur Service-Interfaces mit dem Interface-Pattern zustandslos (XI 3.0 kompatibel) verarbeiten. Bei der Generierung legt der ES Builder ein Archiv an (als Jar- oder Zip-Datei). In ein Archiv können Sie nur Java-Proxies zu Service-Interfaces einer Software-Komponentenversion aufnehmen.
Sie können nur Proxy-Klassen für Service-Interfaces und nicht etwa für Teilobjekte von diesen generieren.
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1. Wählen Sie im Hauptmenü des ES Builders Werkzeuge → Java-Proxy-Generierung.
2. Wählen Sie im zweiten Schritt des Wizards die Option neues Archiv anlegen.

Wenn Sie bei dieser Option ein bereits vorhandenes Archiv auswählen, wird dieses bei der Generierung überschrieben.
3. Folgen Sie den weiteren Anweisungen des Wizards.
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1. Wählen Sie im Hauptmenü des ES Builders Werkzeuge → Java-Proxy-Generierung.
2. Wählen Sie im zweiten Schritt des Wizards die Option bestehendes Archiv ändern. Die Java-Proxy-Generierung erkennt in diesem Fall, für welche Service-Interfaces bereits Proxies in dem Archiv vorhanden sind, so dass diese erneut mitgeneriert werden können. Sie können nur Proxy-Klassen für das ganze Service-Interface nachgenerieren.
3. Folgen Sie den weiteren Anweisungen des Wizards.
Die Java-Proxy-Generierung legt im angegebenen Archiv J2EE-Beans und Proxy-Klassen an. Die generierten Beans genügen dem EJB 2.0-Standard.
Sie können mit Java-Proxies J2EE-Anwendungen auf dem Application Server (Java) implementieren.
Weitere Informationen:
Java-Proxy-Laufzeit