Verbindung zwischen selektierten Actions
anzeigen/bearbeiten
Sie können eine Verbindung zwischen zwei Actions anzeigen oder bearbeiten.
Bearbeiten einer Verbindung umfasst:
● Das Auswählen eines Outbound-Inbound-Interface-Paars aus der Liste der möglichen Interfaces für diese Action
● Das Bestimmen eines Interface-Mapping zu dieser Interface-Kombination.
Um den Editor Verbindung anzeigen/bearbeiten aufzurufen, gibt es zwei Ausgangssituationen:
● Es wurde bereits eine Verbindung zwischen beiden Actions angelegt.
In diesem Fall können Sie den Editor Verbindung anzeigen/bearbeiten durch eine der folgenden Aktivitäten aufrufen:
○ Doppelklicken Sie im grafischen Arbeitsbereich des Process-Integration-Szenario-Editors auf die Verbindungslinie.
○ Positionieren Sie den Cursor auf die Verbindungslinie und wählen Sie im Kontextmenü Verbindung zwischen den selektierten Actions anzeigen/bearbeiten.

In beiden Fällen werden die beiden betroffenen Actions markiert.
○ Markieren Sie zunächst die beiden Actions und wählen im Kontextmenü Verbindung zwischen den selektierten Actions anzeigen/bearbeiten. Weitere Informationen zum Markieren von Actions finden Sie unter Funktionen des grafischen Editors.

Wenn mehr als eine Verbindung durch dieselbe Verbindungslinie dargestellt werden, wird zunächst der Dialog Verbindung auswählen aufgerufen, der eine Liste von Verbindungen anzeigt. Markieren Sie in dieser Liste eine Verbindung und bestätigen Sie Ihre Auswahl mit der Drucktaste Übernehmen.
· Es wurde noch keine Verbindung angelegt. In diesem Fall führen Sie die unter Verbindung zwischen den selektierten Actions erzeugen beschriebenen Schritte durch.

Der Editor Verbindung anzeigen/bearbeiten befindet sich im selben Zustand wie der Editor für das Process-Integration-Szenario, zu dem die Verbindung gehört. Ist der Process-Integration-Szenario-Editor im Anzeigemodus, kann auch die Verbindung mit diesem Editor nur angezeigt, aber nicht geändert werden.
Der Editor Verbindung anzeigen/bearbeiten ist folgendermaßen aufgebaut:
In diesem Bereich werden die beiden zu verbindenden Actions angezeigt. Es werden der Name der Action, die Rolle der Anwendungskomponente und die Software-Komponentenversion (Feld Komponente) angezeigt. Bei einer Action, die in einer Anwendungskomponente vom Typ Vorlage verwendet wird, wird im Feld Komponente der Eintrag Vorlage angezeigt.

Bei einer synchronen Verbindung können Von-Action
(von der die Verbindung ausgeht) und Nach-Action (zu der die Verbindung
hinführt) durch die Drucktaste
miteinander vertauscht werden.
In diesem Bereich wird angezeigt, ob es sich um eine Sequence, um eine synchrone Verbindung oder um eine asynchrone Verbindung handelt.
Abhängig von der Relativposition der beiden Actions wurde beim Anlegen einer Verbindung bereits festgelegt, um welche Art der Verbindung es sich handelt.
· Wenn die beiden Actions derselben Anwendungskomponenten angehören, ist Sequence angegeben.
· Wenn die beiden Actions unterschiedlichen Anwendungskomponenten angehören und in der Process-Integration-Szenario-Grafik auf derselben Ebene liegen, ist Synchrone Kommunikation angegeben.
· Wenn die beiden Actions unterschiedlichen Anwendungskomponenten angehören und in der Process-Integration-Szenario-Grafik nicht auf derselben Ebene liegen, ist Asynchrone Kommunikation angegeben.
Durch ein Ankreuzfeld wird angezeigt, ob es sich um eine Verbindung mit einer B2B-Komponente handelt. Dies ist dann der Fall, wenn für eine der beiden Anwendungskomponenten der Kommunikationsmodus B2B-Kommunikation ausgewählt wurde (siehe Anwendungskomponente anzeigen/bearbeiten).
In dieser Registerkarte werden alle Interfaces angezeigt, die den beiden zu der Verbindung gehörenden Actions zugeordnet sind. Wenn Sie den Cursor auf eine Zeile für ein Interface positionieren, werden in einer Quick-Info-Box die folgenden Informationen zum Interface angezeigt:
· Name
· Namensraum
· Software-Komponentenversion
· Typ (inbound, outbound oder abstrakt)
· Modus (synchron oder asynchron)
· Unspezifiziertes Objekt, wenn kein konkretes Interface zu diesem Eintrag existiert
Dies kann der Fall sein, wenn das Interface im Action-Editor manuell eingetragen, jedoch noch nicht im Interface-Editor ausgeprägt wurde.
Durch Doppelklick können Sie den Editor Service-Interface anzeigen aufrufen, wenn es sich um kein unspezifiziertes Objekt handelt.
Im Änderungsmodus können Sie genau ein Outbound-Inbound-Interface-Paar für den Nachrichtenaustausch selektieren. Hierbei sind allerdings nur die Interfaces selektierbar, die zu der Art der Verbindung passen. So sind beispielsweise bei einer asynchronen Verbindung bei allen synchronen Service-Interfaces keine Selektionsfelder vorhanden.
In dieser Registerkarte wird das Interface-Mapping angezeigt, das dem selektierten Interface-Paar zugeordnet ist.
Um das Interface-Mapping
zu öffnen, positionieren Sie den Cursor auf dem Namen und wählen Sie im
Kontextmenü Öffnen (
).
Um ein Interface-Mapping zuzuordnen, wählen Sie die
Eingabehilfe (
) im Feld Name. Es werden alle Interface-Mappings zur Auswahl
angeboten, die für das Interface-Paar definiert sind.
In dieser Registerkarte werden die Kommunikationskanalvorlagen angezeigt, die der Verbindung zugeordnet sind.
Um eine Kommunikationskanalvorlage zu öffnen,
positionieren Sie den Cursor auf dem Namen und wählen Sie im Kontextmenü Öffnen (
).
Um eine neue Kommunikationskanalvorlage zuzuordnen,
wählen Sie die Eingabehilfe (
) im
Feld Name.

Durch Zuordnung einer
Sender-Kommunikationskanalvorlage können Sie die Eingangsverarbeitung
der Message für diese Verbindung vorkonfigurieren. Durch Zuordnung einer
Empfänger-Kommunikationskanalvorlage können Sie die Ausgangsverarbeitung
der Message für diese Verbindung vorkonfigurieren (siehe auch
Kommunikationsvereinbarung).
Wenn Sie bei der Konfiguration den
Process-Integration-Szenario-Konfigurator
verwenden, werden zugeordnete Kommunikationskanalvorlagen bei der Generierung
der Kommunikationsvereinbarungen berücksichtigt (siehe
Zuordnung von
Kommunikationskanälen).
Wird ein Process-Integration-Szenario gesichert, zu dem noch die Editoren einzelner Verbindungen („Verbindungseditoren“) geöffnet sind, müssen diese zwingend vor dem Sichern des Process-Integration-Szenarios geschlossen werden. In einem Dialog wird der Benutzer gefragt, ob er alle Verbindungseditoren automatisch schließen lassen, oder das Sichern des Process-Integration-Szenarios abbrechen will, um alle Verbindungseditoren einzeln manuell zu schließen. Der gleiche Mechanismus greift, wenn ein Process-Integration-Szenario geschlossen werden soll, zu dem noch Verbindungseditoren geöffnet sind.