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MappingLocate this document in the navigation structure

Verwendung

In Szenarios, die sich über verschiedene Anwendungssysteme oder gar verschiedene Organisationen und Unternehmen erstrecken, ist davon auszugehen, dass sich aus betriebswirtschaftlichen Gründen die Struktur der zwischen den beiden Prozesskomponenten ausgetauschten Daten auf den beiden Seiten der Verbindung unterscheidet. Um einen nahtlosen Datenaustausch zu ermöglichen, müssen die Datenstrukturen auf beiden Seiten der Verbindung angeglichen werden.

Mit dem Mapping wird Folgendes festgelegt:

  • wie Strukturknoten (oder -elemente) in einer Quellstruktur zu Strukturknoten in einer Zielstruktur zugeordnet werden

  • welche Konvertierungsregeln für die Transformation von Quell- zu Zielelementen gelten

Hinweis

Im Mapping sind die Transformationen auf der Ebene der Geschäftsdaten beschrieben, die unter den Prozesskomponenten ausgetauscht werden. Dazu können spezielle Formate für bestimmte Business-Entitäten gehören, wie z. B. das Format eines Zeitfelds in einer Message. Transformationen auf der Ebene des technischen Transportprotokolls werden von Adaptern vorgenommen (die die Connectivity-Möglichkeiten von SAP NetWeaver PI verkörpern).

Die folgende Abbildung stellt eine einfache Mapping-Struktur dar. Beachten Sie bitte, dass in der Abbildung sowohl das Geschehen zur Konfigurationszeit auch das Geschehen zur Laufzeit dargestellt sind und miteinander verbundene Systeme statt Prozesskomponenten gezeigt werden. Bedenken Sie, dass Mappings bereits zur Design-Zeit definiert werden können.

Abbildung 1: Einfaches Mapping, bei dem ein Feld der Quellstruktur in zwei Zielstrukturfelder überführt wird

Weitere Informationen: Mapping-Objekte