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Mapping-ObjekteLocate this document in the navigation structure

Verwendung

In einem vermittelten Kommunikationsschritt eines Integrationsszenarios verwendet der Sender zum Senden einer Message in der Regel ein Datenformat und eine Datenstruktur, die sich von der für den Empfänger handhabbaren unterscheiden. Datenstruktur und -format des Senders müssen daher in eine Struktur und ein Format umgewandelt werden, mit denen der Empfänger umgehen kann. Diese Art der Transformation wird als Mapping bezeichnet. Die entsprechenden Transformationsregeln geben Sie im ES Repository an in Form von Mapping-Objekten.

Aus der Sicht der Laufzeit-Engine muss die eingehende Message (von einem Sender gesendet) in eine ausgehende Message umgewandelt werden, die an einen bestimmten Empfänger gesendet wird.

Hinweis

Der Begriff Mapping beschreibt die Transformationen auf der Ebene der Geschäftsdaten, die unter den Prozesskomponenten ausgetauscht werden. Dazu können auch spezielle Formate für bestimmte Business-Entitäten gehören, wie z. B. das Format eines Zeitfelds in einer Message. Transformationen auf der Ebene des technischen Transportprotokolls werden von Adaptern ausgeführt (die zur Konfigurationszeit konfiguriert wurden).

Da Mappings von betriebswirtschaftlichen Erfordernissen bestimmt werden und Datentransformationen auf einer Geschäftsebene beschreiben, können sie zur Design-Zeit definiert werden. Die meisten Mapping-bezogenen Aufgaben werden daher im ES Repository ausgeführt. Zur Konfigurationszeit müssen Sie im Integration Directory lediglich das richtige Mapping für einen bestimmten Konfigurationsschritt (oder eine bestimmte Interaktion) auswählen.

Mapping-Programme

Ein Mapping wird mithilfe eines Mapping-Programms implementiert.

Weitere Informationen: Mapping-Programme

Übersicht der Mapping-Objekte

Folgende Objekttypen stehen im ES Repository für das Design von Mappings zur Verfügung:

Objekttyp

Beschreibung

Operation-Mapping

Ordnet einem Paar von Service-Interface-Operationen ein Mapping-Programm zu.

Ein Operation-Mapping kapselt das Mapping-Programm, das zur Laufzeit ausgeführt werden muss.

Message-Mapping

Mapping-Objekt, das angelegt wird, wenn Sie einen grafischen Mapping-Editor verwenden. Ein Message-Mapping muss von einem Operation-Mapping referenziert werden.

Importiertes Archiv

Kapselt ein extern entwickeltes Java- oder XSLT-(Java-)Mapping-Programm. Ein importiertes Archiv muss von einem Operation-Mapping referenziert werden.

Mapping-Vorlage

Enthält Teile eines Message-Mappings, die beim Anlegen neuer Message-Mappings als Kopiervorlage verwendet werden können. Mapping-Vorlagen können andere Mapping-Vorlagen referenzieren und ermöglichen so die größtmögliche Wiederverwendung bei der Mapping-Entwicklung.

Werte-Mapping-Gruppe

Ein Werte-Mapping wandelt Werte von Message-Elementen um.

Eine Werte-Mapping-Gruppe stellt ein Konfigurationsobjekt dar (Integration Directory), das Mappings zwischen verschiedenen Darstellungen ein- und desselben Objekts enthält. Mapping-Programme (entwickelt zur Design-Zeit) können sich auf eine Werte-Mapping-Tabelle beziehen. Da jedoch bei vielen Szenarien die tatsächlichen Werte zur Design-Zeit unbekannt sind, wird der Inhalt einer Werte-Mapping-Tabelle im Integration Directory gepflegt (siehe auch Werte-Mappings).

Die folgende Abbildung zeigt die wichtigsten Objektreferenzen zwischen Mapping-Objekten (einschließlich der Objektreferenzen auf Interface-Objekte).

Abbildung 1: Objektreferenzen zwischen Mapping-Objekten