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Web-Service-Consumer anlegen und konfigurierenLocate this document in the navigation structure

Kontext

Wenn Sie Services konsumieren und dabei den Integration Server (IS) als Vermittler zwischen der Provider- und der Consumer-Seite verwenden, durchläuft der Kommunikationsfluss verschiedene Schritte. Um auf Provider-Seite eine Web-Service-Methode aufzurufen, muss die Consumer-Anwendung eine entsprechende Anfrage an den IS senden. Zunächst ist diese Anfrage eine SOAP-Message, wird jedoch in der Web-Service-Laufzeit und der Java-Proxy-Laufzeit (JPR) in eine XI-spezifische Message umgewandelt, und ist so für den IS verständlich. Anschließend sendet die JPR diese XI-Message an den IS und dieser sendet sie dann weiter an die Provider-Seite. Die Rolle des IS ist es dabei, eine korrekte Kommunikation mit beliebigen Service-Providern herzustellen. Service-Provider können beispielsweise Web-Services, JMS-Provider, RFC-Aufrufe und dergleichen sein.

Die folgende Abbildung verdeutlicht die verschiedenen Schritte des Kommunikationsflusses zwischen Consumer-Anwendung und IS.

Jede XI-Message setzt sich zusammen aus der SOAP-XML-Payload (also dem serialisierten Inhalt der Operation und ihrer Parameter-Werte), Attachments und spezifischen XI-Daten. Die Laufzeit verwendet SAP-spezifische Application Programming Interfaces, um die Attachments anzulegen und die spezifischen XI-Daten zu konfigurieren.

Vorgehensweise


  1. Legen Sie einen Web-Service-Consumer (Outbound-Proxy) für die vermittelte Kommunikation an. In diesem Fall kann der IS als Service-Provider angesehen werden.

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  2. Konfigurieren Sie den Outbound-Proxy.

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