Show TOC

Sendervereinbarung definierenLocate this document in the navigation structure

Verwendung

Um die Eingangsverarbeitung einer Message zu konfigurieren, definieren Sie eine

Sendervereinbarung .

Aktivitäten

1. Sendervereinbarung anlegen

Legen Sie eine Sendervereinbarung an.

Weitere Informationen: Objekt anlegen

Beim Anlegen einer Sendervereinbarung müssen Sie mindestens jeweils das Sender-Interface und für den Sender und Empfänger den Partner oder Kommunikationskomponente angeben. Sie können Wildcard-Zeichen ( * ) für Empfänger-Partner und -Kommunikationskomponente (und Sender-Interface) vergeben.

Weitere Informationen: Hinweise zur Verwendung von Sendervereinbarungen

Empfängerabhängige Sendervereinbarung

Sie können spezifische Werte für den Empfänger eintragen. Markieren Sie hierzu im Anlegedialog Sender verwendet virtuellen Empfänger . Die Definition einer empfängerabhängigen Sendervereinbarung ist insbesondere bei unternehmensübergreifenden Prozessen sinnvoll.

Achtung

Beachten Sie die Einschränkungen bei Sendervereinbarungen, deren zugeordneter Sender-Kommunikationskanal vom Adaptertyp File/FTP , JDBC oder JMS ist.

Weitere Informationen: Hinweise zur Verwendung von Sendervereinbarungen

2. Kommunikationskanal zuordnen

In der Registerkarte Parameter im Feld Kommunikationskanal des Senders wählen Sie den Kommunikationskanal aus. Verwenden Sie hierzu die Eingabehilfe . Es werden Ihnen die Kommunikationskanäle zur Auswahl angeboten, die dem Sender (im Schlüssel der Sendervereinbarung) zugeordnet sind.

3. Schemavalidierung festlegen

Sie können angeben, ob Sie die Struktur der Payload der eingehenden Message überprüfen lassen möchten.

Wenn Sie die Message validieren lassen möchten, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Validierung durch Sender-Adapter

  • Validierung durch Integration Engine

    1. Damit die XML-Validierung korrekt durchgeführt werden kann, müssen Sie die Software-Komponentenversion des Interface angeben, das im Schlüssel der Sendervereinbarung enthalten ist. Erst dann ist die Message-Struktur eindeutig festgelegt. Verwenden Sie die Eingabehilfe im Feld Software-Komponentenversion .

    2. Wenn Sie die Message validieren lassen möchten, markieren Sie Validierung durch Adapter oder Validierung durch Integration Engine .

Hinweis

Wenn Sie im ES Repository ein Objekt ändern, das für die Validierung herangezogen wird (beispielsweise einen Datentyp), wird die Änderung nicht automatisch in den Laufzeit-Cache übernommen. Um sicher zu gehen, dass Sie auf die aktuelle Objektversion im Laufzeit-Cache zugreifen, aktivieren Sie die Sendervereinbarung erneut.

4. Weitergabe von Benutzeridentitäten festlegen

Wenn Sie einstellen möchten, dass Benutzeridentitäten vom Sender Integration Server weitergegeben werden sollen (auf der Basis von Authentifizierungszusicherungstickets), markieren Sie in der Registerkarte Parameter unter Einstellungen für die Weitergabe von Benutzeridentitäten das Ankreuzfeld Benutzeridentität weitergeben .

Achtung

Diese Funktion wird nur für Senderkanäle mit dem Adaptertyp XI , RFC oder SOAP unterstützt.

Weitere Informationen: Weiterleitung von Benutzeridentitäten konfigurieren (Authentifizierungszusicherungsticket)

5. Berechtigte Service-Benutzer zuordnen

Wenn Sie für eine Sender-Kommunikationskomponente den Zugriff auf die Laufzeit auf bestimmte Service-Benutzer eingeschränkt haben, können Sie diese Einschränkung hinsichtlich des Sender-Interface weiter verfeinern. Ordnen Sie hierzu der Sendervereinbarung, die die Kommunikationskomponente und das Interface im Objektschlüssel enthält, die autorisierten Benutzer zu.

Wählen Sie hierzu im Editor Sendervereinbarung bearbeiten die Registerkarte Zugeordnete Benutzer und geben Sie die Benutzer an.

Weitere Informationen finden Sie unter Zugriffskontrolle über zugeordnete Benutzer .

6. Datenumfang für Service-Aufrufstatistik festlegen

Für Szenarien, bei denen die Kommunikation auf der Proxy-Laufzeit oder der Web-Services-Laufzeit basiert, werden an den Service-Provider automatisch statistische Informationen über alle ihn aufrufenden Service-Consumer übermittelt. Diese Funktion ist auch für Szenarien aktiviert, in denen zwischen Service-Consumer und Service-Provider ein Integration Server geschaltet ist. Die Übertragung der Daten ist stets aktiviert, Sie können bei der Konfiguration aber den Datenumfang festlegen, der im Rahmen der Service-Aufrufstatistik an den Provider übermittelt werden soll.

In der Sendervereinbarung legen Sie fest, welcher Datenumfang vom Sender (Service-Consumer) bereit gestellt und über den Integration Server an den Empfänger (Service-Provider) weiter geleitet werden soll.

Hinweis

Der Sendervereinbarung muss ein Kommunikationskanal mit Adaptertyp SOAP oder WS (Version 7.11) zugeordnet sein, damit die hierfür vorgesehenen Eingabefelder eingeblendet werden.

Sie können für den Datenumfang zwischen folgenden Werten wählen:

  • Minimale Datenübertragung

  • Elementare Datenübertragung

  • Erweiterte Datenübertragung

Standardmäßig ist für den Datenumfang Minimale Datenübertragung eingestellt.

Sie können darüber hinaus das Protokoll für die Übertragung der Daten festlegen.

7. Adapterspezifische Attribute spezifizieren

Wenn Sie der Sendervereinbarung einen Kommunikationskanal mit Adaptertyp XI , SOAP , Mail , RNIF , CIDX oder WS zugeordnet haben, können Sie in der Registerkarte Parameter weitere adapterspezifische Attribute spezifizieren.

Welche adapterspezifischen Attribute eingeblendet werden, hängt vom Adaptertyp des zugeordneten Kommunikationskanals ab.

Adapterspezifische Attribute bei Verwendung eines Kommunikationskanals mit Adaptertyp WS

Weitere Informationen: Adapterspezifische Attribute

Hinweis

Wenn Sie einen Kommunikationskanal mit einer älteren Adaptertypversion zugeordnet haben, finden Sie weitere Informationen unter Adapterspezifische Attribute (Version 7.10) und Adapterspezifische Attribute (Version 7.11) .

Adapterspezifische Attribute bei Verw von XI-, SOAP-, Mail-, RNIF- oder CIDX-Adapter

Wenn Sie der Empfängervereinbarung einen Kommunikationskanal mit Adaptertyp XI, SOAP, Mail, RNIF oder CIDX zugeordnet haben, können Sie über adapterspezifische Attribute Einstellungen für die Message-Sicherheit vornehmen.

Damit Sie Sicherheitseinstellungen konfigurieren können, müssen beim zugeordneten Kommunikationskanal folgende Einstellungen gesetzt sein:

  • Bei Adaptertyp XI und SOAP : Ankreuzfeld Sicherheitsprofil wählen muss gesetzt und das Sicherheitsprofil Web Services Sicherheit ausgewählt sein.

  • Bei Adaptertyp RNIF und CIDX : die Ankreuzfelder unter Sicherheitseinstellungen müssen gesetzt sein.

  • Bei Adaptertyp Mail : Message-Protokoll XIPAYLOAD und Ankreuzfeld S/MIME müssen gesetzt sein.

Weitere Informationen:

  • Sicherheitseinstellungen für XI-Sender-Adapter

  • Sicherheitseinstellungen für SOAP-Sender-Adapter

  • Sicherheitseinstellungen für Mail-Sender-Adapter

  • Sicherheit im RNIF-Adapter 1.1 konfigurieren

  • Sicherheit im RNIF-Adapter 2.0 konfigurieren

  • Sicherheit im CIDX-Adapter konfigurieren

    Hinweis

    Bei Verwendung des XI-Sender-Adapters, des SOAP-Sender-Adapters und des Plain-HTTP-Sender-Adapters können Sie angeben, welche HTTP-Sicherheitsstufe für eingehende Messages vorausgesetzt werden soll. Diese Sicherheitseinstellungen geben Sie im entsprechenden Kommunikationskanal an (siehe Konfiguration des XI-Sender-Adapters ,

    Konfiguration des SOAP-Sender-Adapters ,

    Konfiguration des Plain-HTTP-Sender-Adapters ). In der Sendervereinbarung, die auf diesen Kanal verweist, müssen Sie keine weiteren Sicherheitseinstellungen vornehmen.