
Legen Sie einen File-Empfänger-Adapter an, um damit XML-Messages vom Integration Server/PCK in Dateien abzulegen.
Falls ein XML-Dokument in eine Textdatei konvertiert werden soll, wählen Sie Konvertierung des Dateiinhalts und machen Sie unter Parameter zur Inhaltskonvertierung die notwendigen Angaben zur Konvertierung (siehe unten).
Diese Auswahl ist im PCK nicht möglich.
Dateizugriffsparameter definieren
Sie können Variablen in der Angabe für das Zielverzeichnis verwenden.
Weitere Informationen: Variablenersetzung für Zielverzeichnis und Dateinamen definieren
Ist das Kennzeichen nicht gesetzt und das Zielverzeichnis existiert nicht, dann meldet der Adapter einen Fehler.
Sie können Variablen für das Dateinamenschema eingeben.
Weitere Informationen: Variablenersetzung für Zielverzeichnis und Dateinamen definieren
Verarbeitungsparameter definieren
Die Datei wird erstellt. Das jeweils zuletzt erhaltene Dokument wird gesichert.
Wenn die angelegte Datei überschrieben werden soll, setzen Sie das Kennzeichen Bestehende Datei überschreiben. Setzen Sie das Kennzeichen nicht, dann stoppt die Verarbeitung, bis die erstellte Datei verarbeitet ist.
Die Datei wird durch Anhängen der eingehenden Dokumente fortgeschrieben.
Für jedes Dokument wird eine neue Datei angelegt. Der Dateiname wird mit einem Zeitstempel im Format yyyyMMdd-HHmmss-SSS versehen. Der Zeitstempel wird als letzter Bestandteil des Namens vor der Erweiterung eingefügt.
Dieser Modus garantiert, dass keine Datei überschrieben wird. Dateien, die aus der gleichen Adapterkonfiguration stammen, können so sortiert werden.
Für jedes Dokument wird eine neue Datei angelegt. Der Dateiname wird um die vom Integration Server/vom PCK erzeugte Message-ID erweitert. Die ID hat folgendes Format: xxxxxxxxxx-xxxx-xxxx-xxxx-xxxxxxxxxxxx.
Die Message-ID wird als letzter Bestandteil des Namens vor der Erweiterung eingefügt. Dieser Modus garantiert, dass keine Datei überschrieben wird.
Für jedes Dokument wird eine neue Datei angelegt. Der Dateiname wird um einen Zähler erweitert, der vor der Erweiterung des Dateinamens eingefügt wird (beispielsweise default002.file).
Machen Sie unten Angaben zur Zählerdefinition:
Geben Sie ein oder mehrere Zeichen an, die vor dem Zähler in den Dateinamen eingefügt werden.
Geben Sie den ersten Zähler an, der verwendet werden soll. Es muss sich um eine gültige Integer-Zahl handeln. Führende Nullen sind erlaubt.
Geben Sie die Schrittweite des Zählers an.
Geben Sie an, wann der Zähler eingefügt werden soll.
Wählen Sie Nach der ersten Datei , wird der Zähler angefügt, wenn der Dateiname erstmals unverändert verwendet wurde.
Wählen Sie Sofort , wird der Zähler beim ersten eingehenden Dokument angefügt.
Diese Option ist nur verfügbar, wenn Sie für das Transportprotokoll File System ( NFS )wählen
Aus diesem Schema werden das Präfix und die Erweiterung der Temporärdatei ermittelt, die bei der Verarbeitung noch um einen Zeitstempel ergänzt werden, um einen eindeutigen Dateinamen zu garantieren.
Aus dem Schema xitemp.tmp wird dann der Dateiname xitemp<zeitstempel>.tmp.
Anhängen
Es wird eine leere Datei (Länge 0 Byte) in das Zielverzeichnis gestellt.
Es wird keine Datei in das Zielverzeichnis gestellt.
Geben Sie unter Dateikodierungeine Codepage an.
Standardmäßig wird hier die System-Codepage verwendet, die von der Konfiguration des installierten Betriebssystems abhängig ist. Der Inhalt der Message wird dann vor dem Abspeichern als Datei in die entsprechende Codepage umgewandelt.
Sie sollten diese Konvertierung nur bei reinen Textdateien und nicht bei XML-Dokumenten anwenden. Wenn Sie die Kodierung eines XML-Dokuments ändern möchten, wählen Sie den Dateityp Binär und wenden Sie im Register Modul als zusätzliches Modul XMLAnonymizerBean an.
Erlaubte Werte für die Codepage sind die vorhandenen Zeichensätze der Java-Laufzeit. Nach der Spezifikation von SUN für die Java-Laufzeit müssen mindestens die folgenden Standardzeichensätze unterstützt werden:
Sieben-Bit ASCII, auch bekannt als ISO646-US, oder Basic-Latin-Block des Unicode-Zeichensatzes
ISO-Zeichensatz für westeuropäische Schriften (Latin Alphabet Nr. 1), auch bekannt als ISO-LATIN-1
16-Bit Unicode-Zeichendarstellung, Big-Endian-Bytereihenfolge
16-Bit Unicode-Zeichendarstellung, Little-Endian-Bytereihenfolge
Überprüfen Sie in der Dokumentation für Ihre Java-Laufzeitimplementierung, welche weiteren Zeichensätze unterstützt werden.
Betriebssystembefehle definieren
Weitere Informationen: Betriebssystembefehle vor/nach Message-Verarbeitung definieren
Parameter zur Inhaltskonvertierung definieren
Wählen Sie die Registerkarte Inhaltskonvertierung.
Weitere Informationen: XML im File-/FTP-Empfänger-Adapter in Textformat umwandeln
Variablenersetzung für Zielverzeichnis/Dateinamenschema definieren
Weitere Informationen: Variablenersetzung für Zielverzeichnis und Dateinamen definieren
Adapterspezifische Message-Attribute definieren
Eine konfigurierte Variablenersetzung (siehe oben) wird nach der Übernahme der Attribute aus dem Message-Header durchgeführt.
Ist das Kennzeichen gesetzt und in der Message fehlt der Header für adapterspezifische Message-Attribute oder eines der gesetzten Attribute, dann führt dies im asynchronen Fall zu einer Delivery Exception im Audit-Log der Message. Im synchronen Fall wird der Sender der Message benachrichtigt.
Setzen Sie das Kennzeichen nicht, und es fehlen Message-Attribute, greift der Adapter auf Informationen aus der Adapterkonfiguration zu.
Um die folgenden Attribute im PI-Message-Header auszuwerten, setzen Sie das jeweilige Kennzeichen:
Sie können das Kennzeichen nur setzen, wenn der Dateityp als Text angegeben ist und das Kennzeichen für Dateityp oben bereits gesetzt ist.
Sie können das Kennzeichen nur setzen, wenn die Zieldatei über eine temporäre Datei geschrieben wird.
Der Attributnamensraum für den Adapter lautet: http://sap.com/xi/XI/System/File.
Adapterstatus definieren
Zusätzliche Parameter im erweiterten Modus definieren
Zusätzliche Parameter werden im SAP-Hinweis 801926 veröffentlicht.