
Sie können im File-/FTP-Adapter Variablen in den Angaben für das Zielverzeichnis und das Dateinamenschema verwenden. Die Variablen können sich entweder auf Attribute im Message-Header oder auf Elemente im XML-Schema der Message-Payload beziehen.
Sie definieren einen File-Empfänger-Adapter oder einen FTP-Empfänger-Aadapter.
Ein Beispiel für die Angabe des Zielverzeichnisses mit Angabe einer Variablen ist: c:/temp/local/%var1%
Die Variablen können sich auf Attribute des Message-Header oder auf Elemente der Message-Payload beziehen.
Variablen zu Attributen im Message-Header definieren
Sie können folgende Attribute des Message-Header angeben:
Möchten Sie beispielsweise den Interface-Namen aus dem Message-Header im Zielverzeichnis oder im Dateinamenschema angeben, dann geben Sie message:interface_name als Referenz an.
Variablen zu Elementen im XML-Schema der Payload definieren
Danach besteht die Referenz aus einer Pseudopfadbeschreibung in Form einer kommaseparierten Liste mit dem Schema namea,na,nameb,nb,....
Es entspricht namea,nameb,...dem Elementnamen und na,nb,... dem Vorkommen des Elementnamen auf der jeweiligen Ebene im Dokument.
Die Beschreibung beginnt an der Wurzel des Dokuments und führt bis zu dem gewünschten Element.
Um zum Beispiel das Element zu referenzieren, das in der XML-Struktur unten fett gedruckt ist, wird der folgende Ausdruck verwendet: payload:root,1,e1,1,e2,2
Der Parser sucht nach dem ersten Vorkommen des Elements root auf der ersten Ebene.
Dann sucht er nach dem ersten Vorkommen von e1 auf der zweiten Ebene und nach dem zweiten Vorkommen von e2 auf der dritten Ebene.
Der Inhalte des letzten Elements ("Beispielwert") wird als Wert für eine vorgegebene Variable gesetzt.
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<root>
<dummy>
<e1>
<e2>Daten_1</e2>
<f/>
<g attr="abc">text</g>
<e2>Daten_2</e2>
</e1>
</dummy>
<e1>
<e2>illegal/value</e2>
<f/>
<g attr="abc">text</g>
<e2 attr="fghij">Beispielwert</e2>
</e1>
</root>
Sonst überprüft der Adapter, ob die Elementdaten Zeichen enthalten, die im Dateisystemumfeld zu Sicherheitsrisiken führen können. Die Überprüfung umfasst die Zeichen "/", "\" und "..".