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Variablenersetzung für Zielverzeichnis und Dateiname definierenLocate this document in the navigation structure

Verwendung

Sie können im File-/FTP-Adapter Variablen in den Angaben für das Zielverzeichnis und das Dateinamenschema verwenden. Die Variablen können sich entweder auf Attribute im Message-Header oder auf Elemente im XML-Schema der Message-Payload beziehen.

Voraussetzungen

Sie definieren einen File-Empfänger-Adapter oder einen FTP-Empfänger-Aadapter.

Vorgehensweise
  1. Wenn Sie Variablen im Zielverzeichnis und Dateinamenschema angeben wollen, müssen sie durch %-Zeichen eingeschlossen sein.
    Tipp

    Ein Beispiel für die Angabe des Zielverzeichnisses mit Angabe einer Variablen ist: c:/temp/local/%var1%

  2. Wenn sie für die Angaben zum Zielverzeichnis und zum Dateinamenschema Variablen definieren wollen, wählen Sie Aktivieren.
  3. Machen Sie Angaben zu den Namen der Variablen und Referenzen in der Tabelle.
  4. Tragen Sie jede Variable, auf die Sie in der Angabe des Zielverzeichnisses und im Dateinamenschema verweisen, ohne die umschließenden Prozentzeichen in der Tabelle unter Name der Variablen ein.

    Die Variablen können sich auf Attribute des Message-Header oder auf Elemente der Message-Payload beziehen.

Variablen zu Attributen im Message-Header definieren

  1. Bezieht sich die Variable auf ein Attribut des Message-Header, stellen Sie unter Referenz dem Namen der Variablen das Präfix message: voran.

    Sie können folgende Attribute des Message-Header angeben:

    • sender_party, sender_service, receiver_party, receiver_service, interface_name, interface_namespace,
    • message_id (Message-ID mit Bindestrichen, z.B. 9fbe1ff1-9a0d-11d9-8665-cbf10a126331 )
    • message_id_hex (Message-ID in Hexadezimaldarstellung z.B. 9fbe1ff19a0d11d98665cbf10a126331 )
    • Enthält eines der Message-Attribute Zeichen, die in einem Dateinamen nicht zulässig sind, beispielseweise \, /, :, *, ?, ", <, >, |, werden diese Zeichen durch einen Unterstrich ("_") ersetzt.
      Tipp

      Möchten Sie beispielsweise den Interface-Namen aus dem Message-Header im Zielverzeichnis oder im Dateinamenschema angeben, dann geben Sie message:interface_name als Referenz an.

Variablen zu Elementen im XML-Schema der Payload definieren

  1. Bezieht sich die Variable auf ein Element im XML-Schema der Payload, stellen Sie unter Referenz dem Namen der Variabeln das Präfix payload: voran.

    Danach besteht die Referenz aus einer Pseudopfadbeschreibung in Form einer kommaseparierten Liste mit dem Schema namea,na,nameb,nb,....

    Es entspricht namea,nameb,...dem Elementnamen und na,nb,... dem Vorkommen des Elementnamen auf der jeweiligen Ebene im Dokument.

    Die Beschreibung beginnt an der Wurzel des Dokuments und führt bis zu dem gewünschten Element.

    Tipp

    Um zum Beispiel das Element zu referenzieren, das in der XML-Struktur unten fett gedruckt ist, wird der folgende Ausdruck verwendet: payload:root,1,e1,1,e2,2

    Der Parser sucht nach dem ersten Vorkommen des Elements root auf der ersten Ebene.

    Dann sucht er nach dem ersten Vorkommen von e1 auf der zweiten Ebene und nach dem zweiten Vorkommen von e2 auf der dritten Ebene.

    Der Inhalte des letzten Elements ("Beispielwert") wird als Wert für eine vorgegebene Variable gesetzt.

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>

<root>

<dummy>

<e1>

<e2>Daten_1</e2>

<f/>

<g attr="abc">text</g>

<e2>Daten_2</e2>

</e1>

</dummy>

<e1>

<e2>illegal/value</e2>

<f/>

<g attr="abc">text</g>

<e2 attr="fghij">Beispielwert</e2>

</e1>

</root>

  1. Um die Überprüfung der Elementdaten durch den Adapter auszuschalten, setzen Sie das Kennzeichen Sicherheitsprüfungen deaktivieren.

    Sonst überprüft der Adapter, ob die Elementdaten Zeichen enthalten, die im Dateisystemumfeld zu Sicherheitsrisiken führen können. Die Überprüfung umfasst die Zeichen "/", "\" und "..".