
Sie können ein Prozessmodell aus dem ES Repository als Vorlage für die Konfiguration verwenden. Auf der Basis der im Modell abgelegten Informationen sowie zusätzlichen Zuordnungen, die Sie zur Konfigurationszeit interaktiv vornehmen, werden die relevanten Konfigurationsobjekte berechnet. Die ermittelten Konfigurationsobjekte werden angelegt oder bereits vorhandene Konfigurationsobjekte werden auf Verwendbarkeit untersucht und in ein Konfigurationsszenario eingebunden. Die Konfiguration von immer komplexeren und immer mehr Prozessen wird daher weitestmöglich automatisiert.
Sämtliche Konfigurationsarbeiten, die Sie mit dem Modellkonfigurator vornehmen, werden zusammen mit einem Konfigurationsszenario im Integration Directory gespeichert. Die relevanten Daten stehen damit nach einem erneuten Laden des Konfigurationsszenarios wieder zur Verfügung. Dieses Modell wird jedes Mal aus dem Enterprise Services Repository geladen, wenn Sie diesen Modellkonfigurator aufrufen. Dies ist jedoch stets die Version, in der das Objekt ursprünglich enthalten war und konfiguriert wurde. Dadurch können Sie Konfigurationsarbeiten auf mehrere Schritte verteilen und sind unabhängig von eventuellen Änderungen am Modell im Enterprise Services Repository.
Als Vorlage für die Konfiguration können Sie folgende Modelltypen aus dem ES Repository verwenden:
SAP-Prozesskomponenten-Interaktionsmodelle
Process-Integration-Szenarien
Wenn Sie die lokale Message-Verarbeitung mithilfe der Advanced Adapter Engine konfigurieren oder Sie die Advanced Adapter Engine Extended verwenden, können Sie ausschließlich Process-Integration-Szenarien als Konfigurationsvorlagen verwenden. Prozesskomponenten-Interaktionsmodelle werden in diesem Fall nicht unterstützt.
Weitere Informationen: Modellbasierte Konfiguration