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HintergrundÜbersicht Query-Transporte Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Mit Hilfe dieses Dokuments können Sie schrittweise einen einfachen Transport aus dem Standardbereich Ihres Systems heraus nachvollziehen. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie über alle nötigen Berechtigungen verfügen. Die unten beschriebene Vorgehensweise verzichtet bewusst auf die Erläuterung spezieller Details, diese finden Sie in der anschließenden ausführlichen Dokumentation.

Objekte des globalen Arbeitsbereiches

Objekten, die im globalen Bereich angelegt wurden, steht in vollem Umfang der Anschluss an den Transport Organizer zur Verfügung. Bereits beim Anlegen der Query-Komponente legen Sie fest, in welchem Transportpaket das Objekt abgelegt werden soll. In diesem Fall sind daher keine zusätzlichen Schritte möglich. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel Transport von Objekten des Globalen Bereichs.

Objekte des Standard- Arbeitsbereiches

Häufig werden Query-Objekte jedoch im Standard-Arbeitsbereich angelegt. In diesem Fall liegen sie nicht automatisch auch in einem Transportpaket und müssen bei Bedarf mit Hilfe des Query-Transportwerkzeugs transportiert werden. Die folgende Vorgehensweise beschreibt die Schritte eines einfachen Standardfalls. Sollten Sie weitere Informationen zu diesem Thema benötigen so finden Sie diese in den nachfolgenden Kapiteln.

Hinweis Hinweis

Das SAP Query-Transportwerkzeug kann verwendet werden sowohl zum

  • Transportieren von Query-Objekten von einem Quellsystem zu einem Zielsystem als auch zum

  • Kopieren von Query-Objekten vom Standard- in den Globalen Bereich (bzw. umgekehrt).

Beide Verwendungsarten sind unabhängig von einander anwendbar. Aus diesem Grund ist das Transportwerkzeug auch aus dem globalen Bereich heraus aufrufbar.

Ende des Hinweises.
Transportieren von Query-Objekten aus dem Standardbereich heraus
Voraussetzung

Für den Transport von Query-Objekten müssen Sie ausreichend Berechtigung besitzen. Der Export im Quellsystem sowie der Import im Zielsystem setzt in beiden Systemen für das Berechtigungsobjekt S_QUERY den Wert 'Umfeld pflegen' (23) voraus.

Der Transport an sich gehört zu den Aufgaben eines Systemadministrators.

Der Transport besteht im Wesentlichen aus drei Schritten:

Die Abbildung wird im Begleittext erläutert.

Vorgehensweise
  1. Im Quellsystem:

    Der Einstieg in das Transport-Werkzeug befindet sich auf dem Einstiegsbild der InfoSet Transaktion SQ02 oder SQ03.

    1. Klicken Sie die Schaltfläche Transporte (Strg + F3).

    2. Auswahl der Transportaktion:

    3. Zum Transport einer Query-Komponenten lassen Sie an dieser Stelle die Voreinstellung Export stehen. Weitere Erläuterungen zu den anderen Transportaktionen finden Sie im Kapitel Allgemeiner Ablauf eines Transportes.

    4. In der anschließenden Auswahlgruppe lassen Sie ebenfalls die Voreinstellung Testlauf stehen. Das spätere Ausführen des Transports führt dann zunächst zu einem Testlauf, der Ihnen auf einer Ergebnisliste alle Ereignisse darstellt, die bei einem echten Transport eintreten würden. Um ungewünschte Überschreibungen zu vermeiden sollten Sie diesen Schritt unbedingt durchführen bevor Sie den tatsächlichen Transport starten.

    5. Auswahl der Transportoptionen:

    6. An dieser Stelle wählen Sie zunächst den Typ des Query-Objekts aus, welches transportiert werden soll.

      Hinweis Hinweis

      Query-Objekte können immer nur in Gruppen gleicher Objekt-Typen transportiert werden. Einzige Ausnahme ist die mögliche Bündelung von Queries und InfoSets.

      Ende des Hinweises.
    7. Geben Sie dann den Namen des zu transportierenden Objektes ein. Wenn Sie mehrere Objekte gleichzeitig transportieren wollen, haben Sie an dieser Stelle die Möglichkeit, einen Bereich der Liste vorhandener Objekte durch die Angabe des ersten bzw. letzten Objekts zusammen zu fassen.

      Auswahl der Importoption:

    8. Üblicherweis sollte die Importoption REPLACE gewählt werden, die das System daher auch als Voreinstellung anbietet. Sollten im Zielsystem bereits Objekte gleichen Namens existieren, führt die Option REPLACE dazu, dass die dort enthaltenen Daten durch die neu importierten Daten überschrieben werden. Weiter Informationen zu den anderen möglichen Importoptionen finden Sie im Kapitel Transportart und in der im System hinterlegten Dokumentation.

    9. Klicken Sie anschließend die Schaltfläche Ausführen (F8).

      Auf dem folgenden Schirm werden Ihnen alle zu exportierenden Objekte gelistet.

    10. Nachdem Sie die Liste kontrolliert haben gehen Sie zurück auf den Bildschirm des Transportwerkzeugs und entfernen die Markierung Testlauf.

    11. Klicken Sie erneut die Schaltfläche Ausführen (F8) um den eigentlichen Export zu starten. Auf dem folgenden Bildschirm wird Ihnen der erstellte Transportauftrag angezeigt. Sie haben nun die Möglichkeit, den Auftrag im Transport Organizer (Transaktion SE01) anzuzeigen und freizugeben.

  2. Der Transport zwischen den Systemen:

    • An dieser Stelle findet ein Transport mit Hilfe der Standardmittel des Transport Organizers statt. Wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator um diesen Transport durchführen zu lassen.

  3. Im Zielsystem:

    1. Nachdem der Transport erfolgt ist, muss das Objekt im Zielsystem importiert werden. Rufen Sie im Standardbereich des Zielsystems wieder die SQ02 auf und verzweigen Sie wieder über die Schaltfläche Transporte in das Query-Transportwerkzeug.

    2. Wählen Sie nun die Transportaktion Import aus.

    3. Tragen Sie in der Zeile Datenbestand bei Importen die Nummer des Transportauftrages ein, der die transportierten Query-Objekte enthält.

    4. Sie können auch beim Import zunächst einen Testlauf vornehmen, markieren Sie hierfür die entsprechende Checkbox.

    5. Nachdem Sie den Test-Import ausgeführt haben, wird Ihnen das Import-Protokoll angezeigt und Sie haben die Möglichkeit, den Import der einzelnen Objekte zu überprüfen.

    6. Um den Import letztlich durchzuführen gehen Sie zurück auf den Schirm des Transportwerkzeugs und wiederholen Sie den Vorgang nachdem Sie die Markierung Testlauf entfernt haben.

Eine ausführliche Beschreibung dieses Transportprozesses finden Sie im Kapitel Transport von Objekten des Standardbereichs.

Kopieren von Query-Objekten

Query-Objekte können mit Hilfe des Query-Transportwerkzeugs vom Standard- in den Globalen Bereich (bzw. umgekehrt) kopiert werden. Beachten Sie in diesem Zusammenhang jedoch das Folgende:

Achtung Achtung

Wenn ein oder mehrere Query-Objekte vom Standardbereich in den Globalen Bereich (oder umgekehrt) kopiert werden, gehen sämtliche Beziehungen zwischen Original und Kopie verloren, es entstehen zwei von einander völlig unabhängige Objekte. Die Kopie eines Objekts vom Standard- in den Globalen Bereichs allein zum Zweck eines einfacheren Transports sollte daher unbedingt vermieden werden. Wenn ein Objekt zunächst im Standardbereich entwickelt wurde und nun vom Globalen Bereich aus transportiert werden soll, ist es auf jeden Fall sinnvoll, dieses Objekt anschließend nur noch im Globalen Bereich zu bearbeiten. Um Missverständnisse zu vermeiden sollte das ursprüngliche Objekt m Standardbereich eventuell gelöscht werden.

Ende der Warnung.

Voraussetzungen und Vorgehensweise entsprechen jeweils denen beim Transport von Query-Objekten.