Transport von Objekten des Globalen Bereichs 
Objekte des Globalen Bereichs sind mandantenunabhängig. Ein Transport solcher Objekte heißt deshalb immer, daß diese Objekte in andere Systeme übertragen werden.
Im Globalen Bereich entscheidet die Entwicklungsklasse eines Objektes darüber, ob dieses Objekt transportiert werden kann oder nicht. Lokale Objekte (in temporären Entwicklungsklassen) können generell nicht transportiert werden. Alle anderen Objekte werden beim Anlegen bzw. Ändern in einem Korrekturauftrag erfaßt. Der Transport erfolgt dann in der üblichen Form über den Change and Transport Organizer (Freigabe des Transportauftrages).
Bei einem Transport mit Hilfe des Change and Transport Organizers kann nicht überprüft werden, ob die transportierten Query-Objekte problemlos in das Zielsystem passen. Es ist deshalb möglich, daß im Zielsystem Inkonsistenzen in den Datenbeständen der Query auftreten. Ein typischer Fall ist der Transport einer Query, ohne daß das zugehörige InfoSet im Zielsystem vorhanden ist. Bei Transporten von Query-Objekten im Globalen Bereich sollte deshalb immer sorgfältig kontrolliert werden, ob abhängige Objekte in der aktuellen Fassung im Zielsystem bereits vorhanden sind. Wenn dies nicht der Fall ist, müssen diese Objekte mit transportiert werden.
Hinweis
Wenn Sie nach einem Transport überprüfen möchten, ob der Datenbestand der Query im Zielsystem noch konsistent ist, verwenden Sie bitte die Funktion in der Komponente zur Pflege von InfoSets. Sie können auswählen, welche Objekte überprüft werden sollen und erhalten ein Protokoll, in dem die Inkonsistenzen ausgewiesen werden.
Bei auftretenden Inkonsistenzen hängt es von der Art der Inkonsistenz ab, welche Maßnahmen zu ihrer Beseitigung ergriffen werden müssen. Einige Inkonsistenzen müssen im System selbst beseitigt werden, z.B. wenn in einer Benutzergruppe Benutzer auftreten, die im System keinen Benutzerstammsatz mehr haben. Andere Inkonsistenzen können sinnvoll nur durch einen erneuten und vollständigen Transport der Objekte aus dem Quellsystem beseitigt werden. Ein Beispiel ist der oben erwähnt Transport einer Query ohne das zugehörige InfoSet.
Falls bei der Konsistenzprüfung Objekte ohne Katalogeintrag gefunden werden oder in Katalogen noch Objekte verzeichnet sind, die in Wirklichkeit nicht mehr existieren, kann mit Hilfe der Funktion eine Rekonstruktion dieser Kataloge veranlaßt werden. Auf dem Selektionsbild kann festgelegt werden, welche Kataloge rekonstruiert werden sollen.
Der Transport von Varianten für Queries ist nur möglich, wenn die zu transportierenden Varianten als Systemvarianten erfaßt werden. (siehe Abschnitt Varianten von Queries im Globalen Bereich in Arbeitsbereiche der Query) Alle anderen Varianten können nicht transportiert werden.
Durch Änderungen an Query-Objekten im Globalen Bereich, die in einer nicht temporären Entwicklungsklasse liegen, werden folgende Einträge in Korrekturaufträgen erfaßt:
Benutzergruppen
R3TR AQBG bbbbbbbbbbbb
Dieses Transportobjekt umfaßt lediglich den Katalogeintrag für die Benutzergruppe. Die Zuordnung von Benutzern und InfoSets zu dieser Benutzergruppe wird nicht erfaßt und demzufolge auch nicht transportiert.
Änderungen bei der Zuordnung von Benutzern zu Benutzergruppen bzw. bei der Zuordnung von InfoSets zu Benutzergruppen können vorgenommen werden, ohne daß diese Änderungen in einem Korrekturauftrag erfaßt werden. Bei der Freigabe eines Transportauftrages wird die Zuordnung von InfoSets zu Benutzergruppen mit transportiert, die Zuordnung von Benutzern zu Benutzergruppen dagegen nicht.
InfoSets
R3TR AQSG ssssssssssssssssssssssss
Dieses Transportobjekt umfaßt den Katalogeintrag für das InfoSet, die Definition des InfoSets selbst und die Zuordnung des InfoSets zu Benutzergruppen. Bei der Freigabe des Transportauftrages wird der gerade aktuelle Stand der Zuordnung des InfoSets zu den Benutzergruppen transportiert.
Queries
R3TR AQQU bbbbbbbbbbbbqqqqqqqqqqqqqq
Dieses Transportobjekt umfaßt den Katalogeintrag für die Query und die Definition der Query selbst.
Systemvarianten von Queries:
R3TR AQQV rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrvvvvvvvvvvvvvv
Dieses Transportobjekt umfaßt jeweils genau eine Systemvariante einer Query. Systemvarianten können nur angelegt werden, wenn die Query in einer nicht temporären Entwicklungsklasse liegt. Weiterhin ist zu beachten, daß dieses Transportobjekt ein nicht sperrbares Objekt ist und demzufolge gleichzeitig in verschiedenen Korrekturaufträgen auftreten kann. Soll deshalb eine Query zusammen mit den Systemvarianten transportiert werden, so ist bei der Vergabe der Korrekturaufträge darauf zu achten, daß die Systemvarianten in den gleichen Korrekturauftrag wie die Query gelegt werden.
Änderungen bei der Zuordnung von Benutzern zu Benutzergruppen bzw. bei der Zuordnung von InfoSets zu Benutzergruppen können vorgenommen werden, ohne daß diese Änderungen in einem Korrekturauftrag erfaßt werden. Bei der Freigabe eines Transportauftrages wird die Zuordnung von InfoSets zu Benutzergruppen mit transportiert, die Zuordnung von Benutzern zu Benutzergruppen dagegen nicht.