Datenmigration mit LSMW 
Sie können LSMW einsetzen, wenn die Quellstrukturen einfach aufgebaut sind, Sie können LSMW jedoch auch dann einsetzen, wenn im Legacy-System komplexe Strukturen vorliegen.
Der Funktionsabgleich zwischen dem Legacy-System und dem SAP System muss bereits durchgeführt sein. Daraus resultieren die zu migrierenden Daten.

LSMW unterstützt ein schrittweises Vorgehen. Im Bild Arbeitsschritte wird automatisch der jeweils nächste Arbeitsschritt angezeigt.
Es gibt folgende grundlegende Arbeitsschritte der LSMW:
Objektattribute pflegen: Hier definieren Sie das Projekt, Teilprojekte und das gewünschte (Business-) Objekt. Steht kein geeignetes SAP Standardimport-Programm zur Verfügung, so erzeugen Sie mit Hilfe der Aufzeichnungsfunktion ein benutzerspezifisches, neues Objekt.
Strukturbeziehungen pflegen: Mit diesen Schritten definieren Sie die Strukturen und Felder des Projekts. Diese beschreiben die Übergabedatei und müssen in derselben Form auch im Exportprogramm benutzt werden. Anschließend setzen Sie die Strukturen und Felder des SAP Systems mit denen des Projekts in Beziehung.
Festwerte, Umschlüsselungen und eigene Routinen pflegen: Hier definieren Sie die Umsetzregeln für die Verarbeitung der Projekt-Daten. Aus den Struktur- sowie Feldbeziehungen und den Umsetzregeln generiert das System das Umsetzprogramm. Danach führen Sie das Migrationscustomizing aus, d.h., Sie weisen den Fest- und Umschlüsselwerten Werte zu und geben für die Umschlüsselregeln die definitiven Varianten an.
IDoc-Nachbearbeitung starten: Die umgesetzten Daten werden in das SAP System übertragen. Die Importtechnik bzw. Methode sind dem Objekt bereits durch die Auswahl des Objekttyps im ersten Arbeitsschritt zugewiesen worden.
Die Daten aus dem Legacy-System sind in die SAP Datenbank importiert. Alle nachfolgenden Prozesse ergeben sich aus der Art der migrierten Datenbestände.