Terminarten und Ereignisbehandlung 
Termine besitzen im SAP-Kalender eine Terminart, die den Termin klassifiziert, z.B. "Beratung". Im Terminarten-Customizing (Transaktion OSC1) wird über die Attribute die gesamte Kommunikation zwischen Terminverwaltung und Anwendung gesteuert. Dadurch besteht die Möglichkeit, das Verhalten der Kalenderoberfläche zu beeinflussen, wenn ausgeführte Aktionen sich auf Termine einer bestimmten Terminart beziehen. So kann z.B. das Löschen oder das Kopieren nicht erlaubt sein. Diese Einstellungen wirken sich lediglich auf die Kalenderoberfläche aus. Die Benutzeroberfläche arbeitet unabhängig davon.
Interaktion und Datenaustausch mit anderen Anwendungen geschehen mithilfe von Funktionsbausteinen, die im Customizing für jede Terminart festgelegt wurden (Funktionsbaustein-Exits). Diese Funktionsbaustein-Exits müssen für eine bestimmte Schnittstelle geeignet sein, über die der Datenaustausch letztendlich erfolgt. Es kann auch Terminarten geben, für die kein Funktionsbaustein-Exit hinterlegt ist.
In bestimmten Situationen innerhalb eines Kalenderszenarios, z.B. beim Anlegen oder Kopieren eines Termins, wird der Funktionsbaustein-Exit mit einem Ereignis aufgerufen. In diesem Fall erfolgen üblicherweise anwendungsinterne Datenänderungen, bevor die Terminverwaltung nach diesem Aufruf mit ihrer Verarbeitung fortfährt, abhängig von einem eventuell zurückgegebenen Steuerkommando. Ein Anwendungsbeispiel finden Sie unter Ereignisbehandlung bei der Terminart 'Serviceauftrag'.
Um die Ereignisbehandlung in Ihre Anwendung zu integrieren, gehen Sie vor, wie unter Verwendung der Ereignisbehandlung beschrieben.
Wenn Sie die Klassenschnittstelle verwenden und der Terminkalender innerhalb Ihrer Anwendung integriert ist, kann diese die OO-Ereignisse der Framework-Klasse CL_ORGANIZER des Kalenders verwalten. Zurzeit werden Ereignisse beim Neuanlegen und Ändern von Terminen ausgelöst.