Beispiel: Ereignisbehandlung bei der Terminart 'Serviceauftrag' 
Die Auftragsabteilung hat einen Termin der Terminart Serviceauftrag für einen Serviceangestellten im Außendienst angelegt. Der entsprechende Angestellte wählt nun diesen Termin in seinem Kalender aus, weil er ihn verschieben muss. Dadurch greift er auf die Instandhaltungsschnittstelle für Serviceaufträge zu. Dort verschiebt er dann den Auftrag, wodurch der Termin gleichzeitig automatisch mit verschoben wird. Dies hat z.B. den Vorteil, dass ein anderer Sachbearbeiter über die Änderung informiert wird und den Kunden darüber telefonisch unterrichten kann. Der Serviceangestellte verlässt die Anwendung für Serviceaufträge und gelangt in seinen Kalender zurück, in dem automatisch die geänderten Daten angezeigt werden.
Programmtechnisch gesehen hat die Anwendung dafür im Terminarten-Customizing die Terminart "Serviceauftrag" mit einem Exit-Baustein versehen. Dieser ist beim Anwählen des Termins durch den Serviceangestellten automatisch mit einem verknüpften Ereignis aufgerufen worden und hat den Absprung in die Anwendung für "Serviceaufträge" bewirkt. Nachdem der Angestellte dort seine Änderungen gemacht hat, sind diese vom Programm konsistent mit der entsprechenden Terminänderung durchgeführt worden. Danach ist ein Steuerkommando vom Funktionsbaustein zu seiner Schnittstelle gesendet worden, sodass keine weitere Verarbeitung des Termins durch die Terminverwaltung erfolgt, denn der Termin wurde ja bereits im Hintergrund geändert. Im Kalender wird lediglich die Anzeige aktualisiert.