Nach der Installation Profile sichern und
importieren
Nachdem Sie mit dem SAP-Installationsprogramm SAPINST ein neues System oder eine neue Instanz installiert haben, empfiehlt SAP die folgenden Schritte:
● Sichern Sie die alle Profile im Profilsverzeichnis auf Betriebssystemebene.
Damit erhalten Sie zusätzliche Sicherheit, falls Sie aufgrund von fehlerhaften Änderungen der Profile das System nicht mehr starten können. In diesem Fall können Sie die ursprünglichen Profile wieder in das Profilverzeichnis kopieren und ein startfähiges System garantieren, um die Ursache für den Fehler analysieren und beheben zu können.
● Importieren Sie alle Profile.
Bei der Erstinstallation eines SAP-Systems, dem Upgrade auf ein neues SAP-Release und dem Hinzufügen eines neuen Applikationsservers generiert bzw. aktualisiert das System automatisch die Profildateien auf Betriebssystemebene. Das Installationsprogramm ist jedoch nicht in der Lage, Profile direkt in der Datenbank zu speichern. Da SAP empfiehlt, die Profile ausschließlich über die Profilpflege zu bearbeiten, müssen Sie gewährleisten, dass sich in der Datenbank die aktuelle Version der Profile befinden. Dies geschieht durch den Import der Profile.
Sie können Profile jederzeit importieren; wenn Sie jedoch konsequent für Änderungen der Profile ausschließlich die Profilpflege verwenden, ist es nur nach Installation und Upgrade nötig.

Stellen Sie sicher, dass alle Applikationsserver (Instanzen) aktiv sind, bevor Sie Profile importieren.
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1. Rufen Sie über CCMS → Konfiguration → Profilpflege die Profilpflege auf. Oder benutzen Sie alternativ den Transaktionscode RZ10.
2. Wählen Sie Hilfsmittel → Importiere Profile → Der aktiven Server. Das System importiert das Default-Profil und alle Instanzprofile. Das System prüft die Profile und zeigt ein Protokoll an. Die Namen der Profile ergeben sich aus den Namen der entsprechenden Betriebssystemdateien.
3. Um den Import zu überprüfen, aktivieren Sie die Wertehilfe für das Eingabefeld Profil. Das System zeigt die Namen der importierten Profile an.

Diese Funktion sollten Sie verwenden, wenn Sie einen neuen Applikationsserver installiert haben oder wenn Sie ein Profil auf Betriebssystemebene verändert haben. Dazu müssen Sie zuerst mit der Profilpflegefunktion ein neues Profil anlegen.
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1. Geben Sie auf dem Einstiegsbild der Transaktion RZ10 den Profilnamen ein (die Versionsnummer wird automatisch vergeben).
Zur Ihrer Information erscheinen nun Profiltyp und Status im Bild.
2. Wählen Sie Profil → Anlegen.
3. Pflegen Sie die Verwaltungsdaten: Kurzbeschreibung, Name der Datei, in die das Profil später aktiviert werden soll (Referenzserver und Profiltyp angeben!).
4. Nachdem die Verwaltungsdaten übernommen worden sind, wählen Sie auf dem Einstiegsbild der Profilpflege Profil → Importieren.
5. Das System zeigt ein Dialogfenster an, in dem Sie den Namen der Betriebssystemdatei angeben müssen, in die das Profil importiert werden soll. Mit der F4-Taste können Sie alle Profildateien anzeigen, die sich im globalen Profilverzeichnis befinden.
Das System überprüft das importierte Profil auf Fehler. Sie können das Profil nun wie oben beschrieben bearbeiten und/oder in die Datenbank importieren. Nachdem der Import abgeschlossen ist, entscheiden Sie, ob Sie das Profil aktivieren wollen.
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