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Dokumentation zur VorgehensweiseProfile prüfen, sichern und aktivieren Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Nachdem Sie die Pflege eines Profils abgeschlossen haben, können Sie es auf Fehler oder Inkonsistenzen prüfen und es anschließend in der Datenbank sichern und dann aktivieren.

Die Profilpflege legt Profile als Betriebssystemdateien ab und speichert zudem jeweils eine Kopie in der Datenbank. Die Datenbankkopie dient zum Anlegen der Profile auf Datenbankebene. Dieser Vorgang wird als Aktivierung eines Profils bezeichnet.

Hinweis Hinweis

Die Profilpflege gewährleistet, dass Änderungen an Profilen mit dem Neustart der entsprechenden SAP-Instanz aktiviert werden. Während des aktiven Betriebs können Sie keine Änderungen an einer SAP-Instanz vornehmen.

Ende des Hinweises.

Vorgehensweise

  1. Rufen Sie über   Administration   CCMS   Konfiguration   Profilpflege  die Profilpflege auf. Oder rufen Sie alternativ die Transaktion RZ10 auf.

  2. Um die einzelnen Funktionen in der Tabelle aufzurufen, führen Sie die jeweils genannten Befehle durch:

    Funktion

    Befehl

    Profil sichern

    Geben Sie im Feld Profil einen Profilnamen ein und wählen Sie dann   Profil   Sichern  .

    Einzelne Profile prüfen

    Geben Sie den Namen und die Version des Profils an. Wählen Sie dann   Profil   Prüfen  .

    Alle Profile des aktiven Servers prüfen

    Wählen Sie   Hilfsmittel   Prüfe alle Profile   Der aktiven Server  .

    Alle in Betriebsarten verwendeten Profile prüfen

    Wählen Sie Hilfsmitte   l   Prüfe alle Profil   In Betriebsarten  .

    Profile aktivieren

    Geben Sie im Feld Profil einen Profilnamen ein und wählen Sie dann   Profil   Aktivieren  .

    Hinweis Hinweis

    Stoppen Sie die Instanz(en), in denen die Profiländerungen wirksam sein sollen, und starten Sie diese neu.

    Ende des Hinweises.
Hintergrundinformationen zur Profilprüfung

Wenn ein Profil geändert wurde, können Sie hierfür umfangreiche Prüfungen durchführen. Sie können die Semantik, Syntax und die Parameternamen des Profils prüfen. Das System zeigt das Ergebnis der Profilprüfungen als Protokoll an, das entweder Warnungen oder Fehlermeldungen enthält.

Die Parameter in einem Profil werden in Klassen eingeteilt. Für jede Klasse existiert eine eigene Prüfvorschrift. In der folgenden Tabelle sehen Sie die Vorschriften mit jeweils einem Beispiel:

Parameterklasse

Prüfvorschriften

Beispiel

Integerwert

Wert kleiner als Default-Wert: Fehler

Wert um Faktor 10 größer als Default: Warnung

rdisp/TRACE

Zeitwert

Wert kleiner als 0: Fehler

zulässige Zeichen: 0-9

rdisp/btctime

Boolescher Wert

Gültige Werte:

0, 1ON, OFFYES, NOTRUE, FALSE

bei anderen Werten: Fehler

gw/accept_remote_trace_level

Dateiverzeichnis

Verzeichnis existiert nicht: Warnung

Keine Schreibberechtigung: Warnung

rdisp/workdir

Dateiname

Datei existiert nicht: Fehler

abap/rsyn

TCP-Rechnername

Host ist dem TCP nicht bekannt: Fehler

rdisp/mshost

TCP-Servicename

Servicename ist dem TCP nicht bekannt: Fehler

rdisp/msserv

SAP-Servername

Servername ist dem SAP-System nicht bekannt: Fehler

rdisp/vbname

Dateimaske

keine Überprüfung möglich

enque/log_file

Strings

keine Überprüfung möglich

abap/locale_ctype

Nicht durch Kunden veränderbar

Falls bestimmte Parameter vom Kunden verändert werden: Fehler

transport/systemtype

Spezialparameter

Falls Wert nicht eine bestimmte Zeichenkette enthält: Fehler

rdisp/bufrefmode

Startparameter

Falls nicht mindestens ein Programm gestartet wird: Fehler

Weitere Informationen

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