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Mitarbeiterleistung 
Mit dieser Funktion können Sie über Informationen aus dem Leistungsbeleg und der dem Leistungsbeleg zugeordneten ausgeführten Arbeitslast (aAL) leistungsabhängige Beträge berechnen, speichern und an ein angeschlossenes HR-System weiterleiten.
Wenn Sie das EWM-System mit einem SAP ERP HR-System (Rel. 4.6C oder höher) verbunden haben, können Sie den Betrag des Leistungsbelegs als externen Gehaltsbestandteil an das HR-System übertragen.
Damit Sie die Ist-Ausführungsdauer mit der Arbeitszeit des Mitarbeiters sinnvoll vergleichen können, müssen Sie den BAdI /SCWM/EX_LM_BASICS_TIMEAVS im Erweiterungsspot /SCWM/ES_LM_BASICS_TIMEAVS implementieren. Die Implementierung muss die Arbeitszeit des Mitarbeiters (Ausführenden) für das übergebene Auswertungsintervall ermitteln. Wenn Sie ein SAP ERP HR-System Rel. 4.6C und höher angeschlossen haben, und dort die Personalzeitwirtschaft nutzen, können Sie die Erweiterungsimplementierung /SCWM/ESI_LM_BASICS_TIMEAVS zum Ermitteln der Arbeitszeit verwenden.
Wenn Sie den Betrag des Leistungsbelegs an ein angeschlossenes SAP ERP HR-System Rel. 4.6C und höher als externen Gehaltsbestandteil übertragen wollen, müssen Sie die Schnittstelle für Externe Gehaltsbestandteile im Customizing des HR-Systems gepflegt haben.
● Sie haben das Arbeitsmanagement eingerichtet und aktiviert.
● Sie haben für zeitaufwändige Aufgaben, die nicht direkt im System abgebildet werden, indirekte Aufgaben angelegt.
● Damit der Leistungsbeleg einen Rückschluss auf die Mitarbeiterleistung erlaubt, muss für jede mit Zeitaufwand verbundene Aufgabe ein ausgeführter Arbeitslastsatz existieren.
● Damit Sie Plan- und Ist-Ausführungsdauern sinnvoll vergleichen können, haben Sie standardisierte Vorgabezeiten eingeführt.
1. Definieren Sie im Customizing (IMG) des EWM unter Arbeitsmanagement ® Nummernkreis für Leistungsbeleg definieren die internen Nummernkreisintervalle für den Leistungsbeleg.
2. Definieren Sie im Customizing (IMG) der SCM-Basis unter Stammdaten ® Ressource ® Ausführender die HR-Systeme, die für die Mitarbeiter relevant sind. Falls Sie ein SAP ERP HR-System (Rel. 4.6C und höher) angeschlossen haben, sollten Sie das entsprechende logische System, das Nummernkreisintervall für den Leistungsbeleg und die Version des HR-Systems definiert haben.
3. Um den Betrag des Leistungsbelegs an das SAP ERP HR-System übertragen zu können, müssen Sie die Herkunft pflegen, die mit dem Kürzel der Applikation in der Schnittstelle für Externe Gehaltsbestandteile im Customizing des HR-Systems übereinstimmen muss.
4. Weiterhin müssen Sie die Lohnarten und die Währung hinterlegen, die im SAP ERP HR-System für die Schnittstelle unter Berücksichtigung des Applikationskürzels und der Ländergruppierung zugelassen wurden.
5. Falls Sie kein HR-System angeschlossen haben, aber die Leistung Ihrer Mitarbeiter trotzdem auswerten möchten, müssen Sie ein Dummy-System definieren, damit Sie ein Nummernkreisintervall zuordnen können.
In den Stammdaten des Ausführenden legen Sie folgende Felder fest:
● Das für den Mitarbeiter relevante HR-System hinterlegen Sie im Geschäftspartner unter AM-Attribute im Feld HR Bus. System.
● Falls Sie ein SAP ERP HR-System angeschlossen haben, müssen Sie auch die Personalnummer des Mitarbeiters auf der Registerkarte Identifikation angeben.
● Legen Sie eine Supply-Chain-Unit (SCU) für den Heimatstandort fest unter AM-Attribute. Diese SCU muss mit der SCU übereinstimmen, in der der Ausführende hauptsächlich tätig ist.Die SCU bestimmt die Zeitzone für die Auswertungsintervalle des Leistungsbelegs.
Sie rufen die Funktion vom Bild SAP Easy Access auf über Extended Warehouse Management ® Arbeitsmanagement ® Mitarbeiterleistung ® Mitarbeiter Leistungsübersicht.
Die Leistungsübersicht listet folgendes auf:
● die Leistungsbelege des Ausführenden im gewählten Anzeigeintervall
● die kumulierten, zugeordneten und ausgeführten Arbeitslastdaten des Leistungsbelegs
● über ein Dialogfenster können Sie die einzelnen, kumulierten Arbeitslastsätze anzeigen
Sie legen einen Leistungsbeleg für einen Ausführenden an.
In den Stammdaten des Geschäftspartners müssen Sie für den Ausführenden in der Registerkarte AM-Attribute ein HR-System hinterlegt haben, um eine Belegnummer zu ermitteln.
Falls Sie ein SAP ERP HR-System angeschlossen haben, müssen Sie auch die Personalnummer des Mitarbeiters auf der Registerkarte Identifikation angeben.
Legen Sie eine Supply-Chain-Unit (SCU) für den Heimatstandort unter AM-Attribute fest. Diese muss mit der SCU übereinstimmen, in der der Ausführende hauptsächlich tätig ist. Die SCU legt die Zeitzone fest, über die das System die Auswertungsintervalle für den Leistungsbeleg des Mitarbeiters interpretiert.
Der Leistungsbeleg enthält die kumulierten Plan- und Ist-Ausführungsdauern der zugeordneten ausgeführten Arbeitslast (aAL). Die Zuordnung der aAL zum Leistungsbeleg basiert auf dem Ausführenden und dem Ende des Ausführungsdatums der aAL, die innerhalb des Auswertungsintervalls des Leistungsbelegs liegt. Wenn das Auswertungsintervall des Leistungsbelegs in der Zukunft liegt, können Sie keine zusätzlichen aALs mehr anlegen.
Falls das Auswertungsintervall des Leistungsbelegs nicht in der Zukunft liegt, oder der Leistungsbeleg im Anzeigemodus den Status angelegt, gelöscht oder manuell gelöscht hat, gilt diese Einschränkung nicht.
Hat ein Leistungsbeleg im Änderungsmodus den Status angelegtoder hat der Leistungsbeleg den Status zu genehmigen, genehmigt, übertragen, manuell übertragen oder zu löschen, so können Sie keine aAL anlegen und dem Leistungsbeleg zuordnen. Wenn Sie dennoch versuchen einen Originalbeleg zu bestätigen, der eine aAL erzeugt, die mit einem existierenden Leistungsbeleg zeitlich kollidiert, so erfolgt eine Fehlermeldung. Diese Einschränkung gilt auch, wenn Sie die aAL im Lagerverwaltungsmonitor direkt ändern.

SAP empfiehlt den Leistungsbeleg nur für Auswertungsintervalle in der Vergangenheit anzulegen. Ein Leistungsbeleg sollte erst dann den Status zu genehmigen erhalten, wenn voraussichtlich keine aAL mehr erzeugt wird, die in das Auswertungsintervall des Leistungsbelegs fällt.
Damit Sie Ist-Ausführungsdauer und Arbeitszeit sinnvoll vergleichen können, müssen Sie den BAdI /SCWM/EX_LM_BASICS_TIMEAVS im Erweiterungsspot /SCWM/ES_LM_BASICS_TIMEAVS implementieren. Die Implementierung muss die Arbeitszeit des Mitarbeiters (Ausführenden) für das übergebene Auswertungsintervall ermitteln. Wenn Sie ein SAP ERP HR System (Rel. 4.6C und höher) angeschlossen haben, und dort die Personalzeitwirtschaft nutzen, können Sie die Erweiterungsimplementierung /SCWM/ESI_LM_BASICS_TIMEAVS zum Ermitteln der Arbeitszeit verwenden.
Wenn Sie für den Leistungsbeleg einen leistungsabhängigen Betrag berechnen wollen, müssen Sie den BAdI /SCWM/EX_LM_BASICS_EPD_AMCALC im Erweiterungsspot /SCWM/ES_LM_BASICS_EPD implementieren. Im BAdI steht die Information aus dem Leistungsbeleg und die zugeordnete ausgeführte Arbeitslast zur Verfügung. Den Betrag können Sie im Leistungsbeleg auch manuell erfassen oder überschreiben.
Mit Hilfe des Berechtigungsobjekts /SCMB/LMPD können Sie Leistungsbelege erfassen, ändern, anzeigen, oder löschen. Über das Feld Status können Sie beim Ändern prüfen, ob dies in der momentanen Bearbeitungsstufe möglich ist, und damit ein Genehmigungsverfahren realisieren.
Beim Anlegen eines Leistungsbelegs für einen Mitarbeiter prüft das System, ob eine zeitliche Lücke oder eine Überlappung des Auswertungszeitraums mit bereits vorhandenen Leistungsbelegen besteht. Das System gibt eine Warnung aus.
Sie können Leistungsbelege mit dem Archivierungsobjekt WME_EPD archivieren.
● Damit der Leistungsbeleg die Leistung eines Mitarbeiters (Ausführenden) möglichst genau widerspiegelt, sollten Sie das Arbeitsmanagement für alle Prozessschritte aktivieren, die mit einem Zeitaufwand für den Mitarbeiter verbunden sind.
● Können Sie den Zeitaufwand für die Bearbeitung einer Aufgabe nicht beim Bearbeiten eines Originalbelegs erfassen, sollten Sie den Aufwand in einer indirekte Aufgabe erfassen.
● Abhängig von der vorhandenen Systemlandschaft, können Sie die im Abschnitt Integration beschriebenen Einstellungen durchführen. Bei optimaler Integration können Sie im Leistungsbeleg die Arbeitsdauer eines Mitarbeiters aus einem Zeitwirtschaftssystem hinterlegen und einen Leistungsbonus an ein HR-System übertragen.
● Damit eine faire Bewertung der Mitarbeiterleistung möglich ist, müssen Sie standardisierte Vorgabezeiten eingeführt haben, und bei Änderung der für die standardarisierten Vorgabezeiten relevanten Lagerparameter diese angepasst haben.
● Wenn Sie für den Leistungsbeleg einen leistungsabhängigen Betrag berechnen wollen, müssen Sie den BAdI /SCWM/EX_LM_BASICS_EPD_AMCALC im Erweiterungsspot /SCWM/ES_LM_BASICS_EPD implementieren. Im BAdI steht die Information aus dem Leistungsbeleg und die zugeordnete ausgeführte Arbeitslast zur Verfügung. Den Betrag können Sie im Leistungsbeleg auch manuell erfassen oder überschreiben.
1. Der Gruppenleiter im Lager legt für die ihm zugeordneten Mitarbeiter in der Mitte des aktuellen Monats je einen Leistungsbeleg an mit dem Auswertungszeitraum des letzten Monats.
2. Für jeden Mitarbeiter liest das System im Leistungsbeleg die zugeordnete aAL. Die Plan- und Ist-Ausführungsdauern übernimmt es in den Leistungsbeleg. Ausserdem wird die Arbeitsdauer des Mitarbeiters im Leistungsbeleg angezeigt, weil das System die Daten des Zeitwirtschaftsystems in der BAdI-Implementierung für die zeitliche Verfügbarkeit liest.
3. Der Gruppenleiter passt die Zeit im Leistungsbeleg eines Mitarbeiters manuell an, weil dieser seine Aufgaben auf Grund einer defekten Ressource nicht optimal ausführen konnte.
4. Der Gruppenleiter berechnet nun für die neu angelegten Leistungsbelege einen Betrag, gibt das Gültigkeitsdatum des Leistungsbelegs ein, wählt die Lohnart für die Übertragung an ein SAP HR-System aus und setzt den Status der Belege auf zu genehmigen.
5. Der Lagerleiter prüft zeitnah die neuen Leistungsbelege und setzt deren Status auf genehmigt. Durch das Ausführen des Übertragungsprogramms überträgt das System die Beträge für alle genehmigten Belege in das SAP HR-System.
Im HR-System berücksichtigt das System die Beträge in Form von externen Gehaltsbestandteilen in der Personalabrechnung.