
CCMS-Agenten werden für reine SAP-NetWeaver-7.1-Landschaften nicht mehr benötigt; Ihre Funktionen werden durch NetWeaver-Management-Agenten übernommen. Informationen, wann Sie für SAP NetWeaver 7.1 noch CCMS-Agenten benötigen, finden Sie unter CCMS-Agenten: Zentrales Monitoring für Komponenten bis SAP NetWeaver 7.0.
Das Logfile-Template enthält Informationen darüber, welche Textdateien in welcher Form analysiert werden sollen, und welche Eigenschaften die entsprechenden Knoten in der Monitoring-Infrastruktur besitzen sollen.
Ein Logfile-Template ist eine reguläre Textdatei (d. h. kein Link), und besteht aus einem oder mehreren Teilen, die mit LOGFILE_TEMPLATE beginnen, und mit einem Punkt (.), der allein in einer Zeile steht, enden:
LOGFILE_TEMPLATE DIRECTORY="<Verzeichnis 1>" FILENAME="<Dateiname 1>" <Weitere Parameter, die sich auf die überwachte Datei 1 beziehen>.
LOGFILE_TEMPLATE DIRECTORY="<Verzeichnis 2>" FILENAME="<Dateiname 2>" <Weitere Parameter, die sich auf die überwachte Datei 2 beziehen>.
Beachten Sie, dass Sie beim Setzen der Parameter kein Leerzeichen vor oder nach dem Gleichheitszeichen (=) einfügen dürfen:
Korrekt ist z. B.: IGNORE_FILE="dev_w*.old"
Falsch ist z. B.: IGNORE_FILE = "dev_w*.old"
Allgemeine Einstellungen zu den überwachten Dateien
Die folgenden Parameter des Logfile-Template gelten jeweils für alle Dateien, die die Bedingungen für DIRECTORY und FILENAMEerfüllen:
| Parameter und Default-Wer | Weitere Informationen |
|---|---|
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LOGFILE_TEMPLATE (notwendiger Parameter) Schlüsselwort, mit dem Sie einen Suchbereich eröffnen; den Suchbereich schließen Sie mit einem Punkt (.) in einer eigenen Zeile ab |
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DIRECTORY="<Verzeichnis>" (notwendiger Parameter) FILENAME="<Dateiname>" (notwendiger Parameter) Verzeichnis und Name der Datei, die überwacht werden soll |
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IGNORE_FILE="<Dateiname>" (optionaler Parameter) Name einer Datei, die nicht überwacht werden soll - auch dann nicht, wenn sie der Bedingung FILENAME genügt |
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CHECK_EXISTENCE_ONLY=[0,1] (Default: 0) Angabe, ob lediglich die Dateiexistenz überprüft werden soll (1); dann werden alle Parameter zur Überwachung von Suchmustern ignoriert |
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MONITOR_NEWEST_FILES=<Anzahl> (Default: 20) Anzahl der Dateien, die pro Logfile-Template maximal gleichzeitig überwacht werden |
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MONITOR_FILESIZE_KB=<Größe KByte> (Default: nicht gesetzt) Schalter für die Überwachung der Dateigröße, bei Überschreitung des Schwellenwerts wird ein Alert generiert |
Auswahl der allgemeinen Dateieigenschaften, die überwacht werden |
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MONITOR_FILESIZE_BELOW_KB=<Größe KByte> (Default: nicht gesetzt) Schalter für die Überwachung der Dateigröße, bei Unterschreitung des Schwellenwerts wird ein Alert generiert |
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MONITOR_LAST_FILE_MODIF=[0,1] (Default: 0) Schalter zum Anlegen eines Knotens, der den letzten Änderungszeitpunkt der Datei ausgibt (1) |
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MONITOR_FILE_AGE_MINUTES=<Alter> (Default: nicht gesetzt) Schalter für die Überwachung des Alters der Datei, bei Überschreitung des Schwellenwerts wird ein Alert generiert |
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IGNORE_CASE=[0,1] (Default: 0) Schalter, ob bei der Suche nach Suchmustern die Groß- und Kleinschreibung (0) beachtet wird oder nicht (1) |
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RESCANFROMBEGIN=[0,1] (Default: 0) Schalter, ob bei jeder Überprüfung die Datei von Anfang an gelesen wird (1) oder nur Zeilen, die seit der letzten Überprüfung hinzugekommen sind (0) |
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SHOWNEWLINES=[0,1] (Default: 0) Schalter zum Anlegen eines Knotens, welcher die Anzahl der pro Minute erzeugten Zeilen der Datei ausgibt (1) |
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REPORT_MATCHING_LINES_ONLY=[0,1] (Default: 0) Schalter, ob alle Dateizeilen in das Protokollattribut Lines found for pattern gemeldet werden sollen (0), oder nur die Zeilen, die das Suchmuster enthalten (1) |
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TIME_FRAME_CONFIG_FILE=<Datei> (optionaler Parameter) Konfigurationsdatei, mit der Sie die Dateiüberwachung auf bestimmte Zeiträume einschränken können |
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MONITOR_CONTEXT="<Kontextname>" (Default: Files_of_<Host>) Name des Monitorkontextes, in den der Logfile-Agent die Ergebnisse der Überwachung schreibt |
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MTE_CLASS="<MTE-Klasse>" (Default: CcmsFile<Datei>) MTE-Klasse des Monitorobjekts der Dateiüberwachung |
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PREFIX="<Zeichenkette>" (Default: nicht gesetzt) Präfix des MTE-Namens für die Anzeige im Alert-Monitor |
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AUTOREACTION_CEN="<Methodenname>" (Default: keine Methode) AUTOREACTION_LOC="<Methodenname>" (Default: keine Methode) Zentrale bzw, lokale Autoreaktionsmethode, die den Knoten Lines found for Pattern und File Existence (falls vorhanden) zugewiesen wird |
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ANALYZEMETHOD="<Methodenname>" (Default: keine Methode) Analysemethode, die dem Alert zugeordnet ist |
Überwachte Suchmuster in den überwachten Dateien
Sie können für die Dateien, die die Bedingungen für DIRECTORY und FILENAMEerfüllen, jeweils mehrere Suchmuster angeben, die überwacht werden sollen. Geben Sie dabei für jedes Suchmuster eine Zahl <n> im Parametersuffix der folgenden Parameter ein. Beginnen Sie mit der Zahl 0:
Beachten Sie, dass Sie die Dateien auf maximal 61 Suchmuster überprüfen lassen können; die Zahl <n>darf also maximal 60 sein.
| Parameter | Default | Bedeutung |
|---|---|---|
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PATTERN_<n>="<Zeichenkette>" |
|
Suchmuster in der Datei (zwischen Groß- und Kleinschreibung wird unterschieden; Maskenzeichen sind nicht erlaubt) Hinweis
Falls innerhalb des Suchmusters ein Anführungszeichen (") vorkommt, müssen Sie dafür in der Zeichenkette ein doppeltes Anführungszeichen ("") setzen, also z. B. PATTERN_0 = "<A HREF=""login.html"">" |
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MESSAGEID_<n>="<Nachrichten-ID>" |
RT 149 |
Meldungsnummer, die dem Alert zugeordnet ist |
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VALUE_<n>=[RED,YELLOW,GREEN] |
YELLOW |
Farbe des Alerts innerhalb der Monitoring-Infrastruktur |
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SEVERITY_<n>=[0...255] |
0 |
Gewichtung des Alerts |
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MESSAGECLASS_<n>="<Meldungsklasse>" |
SAP-T100 |
Nachrichtenklasse |
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CMP_FROM_BEGIN_<x>=[0,1] |
0 |
Schalter, ob die Zeile mit dem Suchmuster beginnen muss (1) oder nicht (0) |
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CUMULATIVE_ALERT_THRESHOLD_<n>= <Anzahl> |
Nicht gesetzt |
Anzahl Fundstellen, ab der nicht mehr jeder einzelne Fund einen Alert auslöst, sondern nur noch die Anzahl in einen Performance-Knoten gemeldet wird |
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TIME_BETWEEN_ALERTS_0=<Minuten> |
Nicht gesetzt |
Mindestzeitraum in Minuten, der zwischen zwei Alerts wegen dem Vorkommen des speziellen Suchmusters vergehen muss; Sie können so Folge-Alerts vermeiden, die durch ähnliche Fehlermeldungen in der Protokolldatei entstehen, wenn erst einmal eine Fehlerbedingung auftritt (weitere Information zu diesem Parameter finden Sie in SAP-Hinweis 1247373) Im Default ist gibt es keinen Mindestzeitraum zwischen zwei Alerts (0), der Maximalwert ist 2592000 Minuten (ein Monat). |
Auszugebende Suchmuster in den überwachten Dateien
Sie können auch Suchmuster ausgeben lassen, denen kein Alert zugewiesen sein soll (z. B. Versions- oder Datumsinformationen). Wenn ein solches Suchmuster gefunden wird, gibt der Alert-Monitor die entsprechende Zeile als Inhalt eines eigenen Textattributs aus. Den Namen des Textattributs können Sie dabei frei wählen:
| Parameter | Bedeutung |
|---|---|
|
APPL_INFO_<n>="<Zeichenkette>" |
Suchmuster in der Datei (zwischen Groß- und Kleinschreibung wird unterschieden; Maskenzeichen sind nicht erlaubt) |
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APPL_INFO_MTE_NAME_<n>="<MTE-Name>" |
Name des Textattributs, in dem die Zeile ausgegeben wird; der komplette Knotenname ist INFO[<MTE-Name>] |
Weitere Informationen zu den überwachten und auszugebenden Suchmustern in den überwachten Dateien finden Sie unter Auswahl der Dateiinhalte, die überwacht werden.