
Die Angabe von Zuständigkeiten ist immer optional. Sie können sie folgendermaßen angeben:
durch einen Benutzer
Dies ist eine statische Zuordnung zu einem Benutzer des SAP-Systems.
durch ein Organisationsobjekt ( Organisationseinheit, Stelle, Planstelle, Arbeitsplatz)
Dies ist eine statische Zuordnung zur Aufbauorganisation Ihres Unternehmens.
durch eine Rolle
Dies ist eine statische Zuordnung zu Benutzern, die die angegebene Rolle besitzen.
durch eine Regel
Dies ist eine dynamische Zuordnung zur Aufbauorganisation Ihres Unternehmens.
durch einen Ausdruck
Dies ist eine dynamische Zuordnung, bei der ein Organisationsobjekt aus dem Workflow-Container ermittelt wird.
Wählen Sie einen Zuständigkeitstyp aus.
Tragen Sie den Namen oder die Bezeichnung der Zuständigkeit ein.
Besonderheiten bei Angabe der Zuständigkeit durch eine Regel
Abhängig vom Umfeld der Zuständigkeitsdefinition müssen Sie den Datenfluss vom Aufgaben- oder Workflow-Container zum Regelcontainer definieren. Dazu werden zwei Funktionen eingeblendet, wenn Sie als Typ Regel auswählen.
Wählen Sie Datenfluss. Ordnen Sie den zur Regelauflösung erforderlichen Regelparametern Elemente des Workflow- oder des Aufgabencontainers zu. Abhängig von der Regel müssen nicht alle Regelparameter mit Elementen des Aufgaben- oder Workflow-Containers verbunden werden. Das Containerelement _RULE_RESULT des Regelcontainers bezieht sich auf den Objekttyp AAGENTS und enthält das Ergebnis der Regelauflösung. Sie können einen Datenfluss zu einem geeigneten Containerelement des Workflow-Containers definieren, um das Ergebnis in anderen Schritten Ihres Workflow weiter zu verwenden.
Wenn Sie Datenfluss automatisch definieren wählen, schlägt Ihnen das System eine Datenflussdefinition vor. Sie können diesen Vorschlag ablehnen oder bearbeiten und bestätigen. Weitere Informationen finden Sie unter Regelbasierter Vorschlag für die Datenflussdefinition.
Besonderheiten bei Angabe der Zuständigkeit durch einen Ausdruck
Die Zuständigkeit kann oder soll erst zur Laufzeit dynamisch über ein Element aus dem Workflow-Container bestimmt werden. Nutzen Sie zur Angabe des Ausdrucks die F4-Eingabehilfe und beachten Sie die farbliche Kennzeichnung der Containerelemente.
Wenn Sie als zuständigen Mitarbeiter den Benutzer angeben wollen, der den Workflow gestartet hat, verwenden Sie den Ausdruck &_WF_Initiator&.
Das durch die Variable beschriebene Containerelement bzw. Objektattribut kann auch mehrzeilig sein. Es muss mit einer Referenz auf ein ABAP-Dictionary-Tabellenfeld angelegt sein, das sich seinerseits auf die Domäne HROBJEC_14 bezieht (z.B. WFSYST-INITIATOR oder WFSYST-AGENT). Beim Anlegen eines Containerelements steht ein vordefinierter Typ zur Verfügung.
Das Feld WFSYST-AGENT verwenden Sie als Datentypreferenz, wenn Sie den Container selbst erweitern wollen.
Wenn Sie keine Zuständigkeit erfassen, wird vom System ein Empfänger gemäß den Zuständigkeitsregeln ermittelt.