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FunktionsdokumentationAblegen eingehender Dokumente mit Barcode Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Beim Ablegen mit Barcode wird das eingehende Dokument vor oder während der Erfassung mit einem Barcode-Label versehen. Der Barcode muss beim Verbuchen des Business Objekts übernommen werden.

Hinweis Hinweis

Informationen zum allgemeinen Ablauf des frühen und späten Ablegens mit Barcode finden Sie in Ablageszenarios mit Integration der Barcode-Technologie.

Das Ablegen mit Barcode kann auch über die generischen Objektdienste durchgeführt werden (siehe Einem Objekt den Barcode eines Dokuments zuordnen).

Ende des Hinweises.

Integration

Neben der Anbindung an die generischen Objektdienste (s.o.) haben Sie die Möglichkeit, das Ablegen mit Barcode explizit in Ihre SAP-Anwendung zu integrieren über die Integration des Funktionsbausteins ARCHIV_BARCODE_GLOBAL.

Zudem steht der Funktionsbaustein ARCHIV_BARCODECHECK_(Name des Barcodetyps) zur Verfügung:

In der SAP ArchiveLink Administration und im IMG können Sie neue Barcodetypen festlegen und bestimmen, ob für diese eine Barcodeüberprüfung durchgeführt werden soll. Dieser Funktionsbaustein führt die Überprüfung durch. Übergeben wird die Barcode-ID, erwartet wird ein Returncode, wobei Returncode = 0 signalisiert, dass der Barcode korrekt ist. Ein Wert ungleich 0 bedeutet einen Fehler.

SAP liefert per Standard für folgende Barcodetypen eine Überprüfung des Barcodes aus (siehe auch Customizing der Barcode-Szenarios).

  • 2/5_I (2/5-Interleaved)

  • EAN_8 (EAN 8)

  • EAN_13 (EAN 13)

  • UPC_A (UPC A)

  • UPC_E (UPC E)

    Achtung Achtung

    Überprüft wird ausschließlich die Prüfziffer, nicht die Semantik des Barcodes.

    Ende der Warnung.
Integration von ARCHIV_BARCODE_GLOBAL
ARCHIV_BARCODE_GLOBAL

IMPORTING

AR_OBJECT

NO_DOC_CHANGE

Default

SPACE

OBJECT_ID

SAP_OBJECT

UPDATETASK

Default

SPACE

NO_CHECK

Default

SPACE

NO_POPUP

Default

SPACE

BARCODE

Default

SPACE

Der Funktionsbaustein macht folgendes:

  • Aufrufen eines Dialogfensters, in dem der Anwender den Barcode eingibt. Hierfür muss der Parameter NO_POPUP den Wert SPACE haben. Ist der Parameter mit X belegt, wird kein Dialogfenster eingeblendet. Dies bietet sich z.B. beim Abspielen von Batchinput-Mappen an.

  • Wenn der Parameter NO_CHECK mit X belegt ist, findet keine Überprüfung statt, ob für den Benutzer die Barcode-Erfassung aktiv ist. Ein Eintrag in der Administration mit dem übergebenen Objekttyp muss aber in jedem Fall vorhanden sein.

  • Eintragen des Barcodes und dem zugehörigen anwendungsbezogenen Objektschlüssel in die Verknüpfungstabelle.

Über den Parameter NO_DOC_CHANGE wird gesteuert, ob dem Anwender die Möglichkeit gegeben wird, im Dialogfenster die Dokumentart zu ändern.

Über den Parameter UPDATETASK wird gesteuert, ob der Eintrag in der Verknüpfungstabelle im Verbucher oder im Dialog stattfindet.