
Die Monitorsammlung SAP CCMS Technical Expert Monitors enthält den vordefinierten Monitor CCMS Selfmonitoring, der den Zustand der Monitoring-Architektur und des Alert-Monitors anzeigt. Dabei zeigt dieser Monitor unter anderem an, ob der Alert-Monitor folgende Aktionen durchführen konnte:
Auch die Agenten sowie einzelne Alert-Monitor-Methoden (Datensammelmethoden und Autoreaktionsmethoden) können im Baum Selfmonitoring Probleme und Status anzeigen.
Der Monitor besteht aus mehreren Teilbäumen, zum einen dem systemweiten Teilbaum mit dem Titel CCMS Selfmonitoring unterhalb des jeweiligen Systems (im obigen Beispiel das System CEN), zum anderen aus den instanzspezifischen Teilbäumen zu den überwachten Servern und aktiven CCMS-Agenten (siehe Monitor CCMS Selfmonitoring für instanzspezifische Daten). In diesem Abschnitt werden die Monitorbaumelemente (Monitoring Tree Elements = MTEs) des systemweiten Teilbaums vorgestellt.
Der Teilbaum besteht aus den folgenden Monitorobjekten:
Methoden können im Dialog oder in der Hintergrundverarbeitung ablaufen. Letztere werden in der Monitoring-Architektur vom periodisch laufenden Hintergrund-Dispatcher (SAP_CCMS_BATCH_DISPATCHER) gestartet.
Der Dispatcher läuft nicht auf jeder einzelnen Instanz, sondern systemweit einmal, weshalb sich das dazugehörige Monitorobjekt im systemweiten Teilbaum befindet. Unter Messages finden Sie Meldungen des Dispatcher.
Da die Monitoring-Architektur eine Infrastruktur mit modularem Aufbau ist, betreffen Probleme in bestimmten Methoden nur bestimmte MTEs. Die meisten Überwachungsfunktionen der Monitoring-Architektur werden von Methodenfehlern nicht beeinträchtigt.
Sie können Methoden, die in der Hintergrundverarbeitung ablaufen, zusätzlich vom Hintergrund-Dispatcher für Startup-Methoden (SAP_CCMS_STARTUP_TOOL_BATCH_DP) starten lassen, der die Methode sofort nach dem Start eines Monitoring-Segments ausführt.
Methoden, die durch diesen Dispatcher gestartet werden, können in diesen Teilbaum eigene Status-MTEs einsetzen, so dass Sie hier auch Laufzeit- und Fehlermeldungen dieser Methoden finden können.
AlertsInDB (MTE-Klasse CCMSSelfMoni-AlertsInDB)
Dieses Performance-Attribut gibt die Gesamtzahl der Alerts in der Alert-Datenbank an. Wenn Sie einen Alert erledigen, wird dieser in der Datenbank gespeichert. Falls das System hier einen Alert generiert, startet die Monitoring-Architektur eine Autoreaktionsmethode, die die erledigten Alerts reorganisiert und ältere Alerts löscht. Sie können über den Schwellenwert dieses Alerts steuern, wieviele erledigte Alerts gehalten werden.
Sie können unabhängig von einem Alert jederzeit über die diesem MTE zugeordnete Analysemethode die erledigten Alerts reorganisieren. Dabei geben Sie das Datum an, vor welchem alle erledigten Alerts gelöscht werden sollen.
SalcCache (MTE-Klasse CCMSSelfMoniSalcCache)
Die Monitoring-Architektur enthält verschiedene Caches, in denen die Zuordnung von MTEs zu MTE-Klassen gespeichert sind. Diese Caches beschleunigen das Erstellen der Monitore und minimieren die Anzahl der notwendigen RFC-Aufrufe.
AlertsWithGUID (MTE-Klasse CCMSSelfMoni-AlertsWithGUID)
Dieser Knoten enthält die Anzahl von Alerts in der Tabelle ALALRTGUID. Dort sind Alerts der MTEs gespeichert, denen als Autoreaktionsmethode das Senden von Alerts an das zentrale Alert Framework zugeordnet ist (siehe unter Alerts an das Alert Management (ALM) weiterleiten). Die Alert-Daten der Tabelle ALALRTGUID werden benötigt, um beim Versenden der Alerts die Kommunikation zwischen CCMS und Alert Framework zu ermöglichen.
Die Tabelle ALALRTGUID wird regelmäßig automatisch reorganisiert. Diesem Knoten ist die automatische Reorganisation als Autoreaktionsmethode und die manuelle Reorganisation als Analysemethode zugeordnet.
RouteCache (MTE-Klasse CCMSSelfMoniRouteCache)
In diesem Cache werden Kontexte und Segmente entfernter überwachter Systeme gespeichert. Sie können diese auch im Topologie-Browser der Monitoring-Architektur überprüfen.
Die Central Performance History (CPH) ermöglicht es Ihnen, Performance-Werte der Monitoring-Architektur dauerhaft zu sichern und in Reports auszugeben, um so die aktuellen Performance-Daten mit ihrer früheren Entwicklung zu vergleichen.
Dieser Teilbaum enthält die Knoten der Selbstüberwachung der CPH. Eine ausführliche Beschreibung dieses Teilbaums finden Sie in Selfmonitoring der Central Performance History.
Sie können mit der XMW-Schnittstelle über XML-Dokumente Daten in die Monitoring-Architektur übermitteln. Diese werden wie alle anderen Daten im Alert-Monitor angezeigt. Dieser Teilbaum enthält die Knoten der Selbstüberwachung der XMW-Schnittstelle. Eine ausführliche Beschreibung dieses Teilbaums finden Sie in Monitor Selfmonitoring der XMW-Schnittstelle.
SAPMSSYT ist eine Datensammelmethode der Monitoring-Architektur, die als Job auf den überwachten Systemen läuft. Während seiner Laufzeit hat dieser Job einen Workprozess auf dem überwachten System belegt. SAPMSSYT läuft einmal pro Stunde.
Die Aufgaben von SAPMSSYT sind vor allem:
Verteilung der Methodenzuordnung zu MTE-Klassen auf entfernte Systeme im Rahmen der zentralen Autoreaktion; außerdem Ermittlung der Daten zum Selfmonitoring aller CCMS-Agenten
Kontrolle der CCMS-Agenten
Unter Messages (MTE-Klasse CCMSSelfMoniSapmssyTMessages) finden Sie Meldungen des SAPMSSYT; SapmssyT_Runtime (MTE-Klasse CCMSSelfMoniSapmssyTRuntime) gibt die Laufzeit des Jobs an.
Dieser Teilbaum gibt unter Messages Meldungen des zentralen Methoden-Dispatchers (RSAL_CENSYS_TOOL_DISPATCHING) aus. Dieser Dispatcher ermöglicht bei Alerts auf entfernten Systemen eine zentrale Autoreaktion. Dabei laufen folgende Schritte ab:
Im überwachten System tritt ein Alert auf, dem eine zentrale Autoreaktionsmethode zugewiesen ist.
Ein CCMS-Agent erkennt den Alert und teilt dem zentralen System über RFC das MTE und die Alert-Daten mit.
Im zentralen System wird das Ereignis SAP_CSM_TRIGGER_CENSYS_DISPATCH ausgelöst, wodurch der Dispatcher RSAL_CENSYS_TOOL_DISPATCHING gestartet wird. Dieser Job ruft im zentralen System die entsprechende zentrale Autoreaktionsmethode auf und übergibt ihr Informationen zum MTE und zum Alert. Darüber hinaus gleicht er über den Agenten den Methodenlaufzeitstatus im überwachten System ab.
Weitere Informationen zur zentralen Autoreaktion finden Sie im SAP-Hinweis 0429265.
Dieser Teilbaum entspricht dem Monitor Selfmonitoring CCMS Agents.
Mit Hilfe des Generic Request and Message Generator (GRMG) können Sie die Verfügbarkeit von technischen Komponenten oder von Schritten in Geschäftsprozessen überwachen. Eine ausführliche Beschreibung dieses Teilbaums finden Sie in Monitor GRMG Selfmonitoring.
Dieser Teilbaum enthält die Version des CCMS-System-Component-Repository.
Um den Monitor zu starten, gehen Sie wie folgt vor: