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Syntaxdokumentation tp-Optionen  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Allen tp-Kommandos können zusätzliche Optionen mitgegeben werden. Welche Kommandos welche Option verstehen, entnehmen Sie der Online-Hilfe des Programmes tp. Rufen Sie dazu tp mit dem gewünschten Kommando ohne weiteren Parameter auf.

Unconditional Modes

Diese Modes sind für spezielle Anforderungen gedacht, bei denen verschiedene Regeln des Transport Organizer und des Transportsystems außer Kraft gesetzt werden müssen. Ein Unconditional Mode wird durch eine Ziffer zwischen 0 und 9 repräsentiert. Zur Anwendung von Unconditional Modes bei einem Aufruf des Programms tp erweitert man die Befehlszeile um ein U, an das direkt alle gewünschten Ziffern angehängt werden.

Beispiel

tp import  T11k904711 P11 U06

Die einzelnen Modes sind:

0

Überholer:

Importiere, ohne aus dem Puffer zu löschen, und setze Unconditional Mode 1 im Puffer, damit an der richtigen Stelle nochmal importiert wird.

1

Beim Export:

Ignoriere den falschen Status des Commandfiles.

 

Beim Import:

Ignoriere, dass der Änderungsauftrag bereits importiert wurde.

2

Beim Export:

Expandiere nicht die Selektion mit TADIR-Klammern.

 

Beim Import:

Überschreibe Orginale.

3

Beim Import:

Überschreibe systemabhängige Objekte.

6

Beim Import:

Überschreibe Objekte in unbestätigten Reparaturen.

8

Beim Import:

Ignoriere Einschränkungen, die auf der Tabellenklassifikation beruhen.

9

Beim Import:

Ignoriere, dass das System für diese Transportart gesperrt ist.

Mandanten

Beim Export (von Betriebssystemebene) wird standardmäßig aus dem jeweiligen Exportmandanten exportiert. Durch eine explizite Angabe des Mandanten auf der Befehlszeile des tp können Sie diesen Standard übersteuern. Dazu ergänzen Sie die Befehlszeile um eine der Angaben client<Mandant> oder client=<Mandant>.

Bei der Freigabe von Aufträgen aus dem SAP-System wird diese Mandantenausgabe automatisch mit dem Anmeldemandanten gefüllt.

Beispiel

tp export T11K904711 client123

Wie in Transport von mandantenabhängigen Daten beschrieben, können mandantenabhängige Transportwege konfiguriert sein (d.h. die Erweiterte Transportsteuerung ist aktiv). In diesem Zusammenhang werden zusätzliche Optionen benötigt, die die Behandlung von Mandanten beim Import beschreiben.

Da die Erweiterte Transportsteuerung im Transportprofil mit dem Parameter ctc ein- bzw. ausgeschaltet wird, werden im folgenden die Fälle ctc=1 und ctc=0 unterschieden (ctc = Client Transport Control).

Kommandooptionen

Kommandooption CLIENT

Mögliche Werte: der numerische Wert eines Mandanten

ctc=0: Alle Aufträge werden in den angegebenen Mandanten importiert.

ctc=1: Importiere Aufträge, die im Puffer noch keinen Zielmandanten haben, in den angegebenen Mandanten. Von den Aufträgen im Puffer, die bereits einen Zielmandanten haben, importiere die Aufträge, deren Zielmandant mit dem angegebenen Mandanten übereinstimmt.

Die Option CLIENT wird im Fall ctc=1 so behandelt wie eine gleichzeitige Angabe von DEFAULTCLIENT und CLIRES mit dem gleichen (einzelnen) Mandanten. (Beispiel: client=133 wird behandelt wie defaultclient=133 clires=133).

Hinweis

Die Option CLIENT darf nie zusammen mit einer der Optionen CLIRES oder DEFAULTCLIENT angegeben werden.

Kommandooption CLIRES

Mögliche Werte: eine durch Kommata getrennte Liste von Mandanten

Hinweis

Die Option kann nur verwendet werden, wenn der Transportprofilparameter ctc eingeschaltet ist.

Mit der Option CLIRES (client restriction) können Sie eine durch Kommata getrennte Liste von Mandanten angeben. Dadurch schränken Sie das Kommando auf diese Menge von Mandanten ein.

Beispiel

Wenn Sie das Kommando import all benutzen und im Importpuffer drei verschiedene Zielmandanten vorkommen, dann können Sie mit der Angabe der Option CLIRES die Wirkung des Kommandos auf die Puffereinträge für die angegebenen Mandanten einschränken.

Kommandooption DEFAULTCLIENT

Mögliche Werte: der numerische Wert eines Mandanten

Wenn der neue Transportprofilparameter ctc eingeschaltet ist, dann können Einträge im Importpuffer bereits Ihren Zielmandanten spezifiziert haben. Wenn das nicht der Fall ist, dann lehnt tp den Import dieses Eintrages ab, es sei denn, Sie geben für alle derartigen Einträge an, in welchen Mandanten diese Aufträge zu importieren sind. Diese Angabe machen Sie mit der Option DEFAULTCLIENT.

Kommandooption RECCLIENT

Mögliche Werte: der numerische Wert eines Mandanten, eine durch Kommata getrennte Liste von Mandanten, off, all

Mit der Option RECCLIENT können Sie Optionen für die Tabellenprotokollierung in R3trans angeben.

Wert der Kommandooption

Bedeutung des Wertes

RECCLIENT=off

Es erfolgt keine Protokollierung. Dies ist der Standardwert.

RECCLIENT=all

Die Protokollierung erfolgt immer, bei mandantenabhängigen Tabellen für alle Mandanten.

RECCLIENT=<Mandant1>, <Mandant2>

Die Protokollierung erfolgt bei mandantenabhängigen Tabellen in die hier aufgeführten Mandanten.

Achtung

Wenn Sie die Tabellenprotokollierung für Transporte eingeschaltet haben, schalten Sie diese auch für Änderungen an Tabelleneinträgen im SAP-System ein. Sonst ist die Tabellenprotokollierung nicht vollständig. Diese Einstellung wird über den Parameter rec/client im Systemprofil gesteuert. (Siehe auch: Parameter rec/client im Systemprofil)

Verwendung eines speziellen Transportprofils

Mit der Option pf=<Parameterdatei> verwendet tp die damit explizit angegebene Datei als Transportprofil.

Verwenden Sie diese Option, wenn Sie das Programm nicht aus dem Standardverzeichnis /usr/sap/trans/bin (UNIX) oder \\$(SAPTRANSHOST)\sapmnt\trans\bin (Windows) aufrufen möchten, in dem sich das Transportprofil befindet, oder, wenn das Transportprofil nicht TPPARAM heißt.

Einzelne Parameterwerte ändern

Wenn Sie einzelne Parameterwerte für einen Aufruf des Programms tp ändern wollen, geben Sie den neuen Wert mit der Option -D<Wertzuweisung> an tp weiter.

Die <Wertzuweisung> muss dabei der gleichen Syntax genügen wie eine Zeile des Transportprofils. Weitere Informationen finden Sie unter Transportprofil.

Beispiel

tp import T11K904711 P11 “-D buffreset=true”

Hinweis

IBM System i:

tp ‘import T11K904711 P11 -D buffreset=true’

 

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