Show TOC

Fehlersuche und -behebung beim CCMSPINGLocate this document in the navigation structure

Verwendung

Falls bei der Verfügbarkeitsüberwachung mit CCMSPING Probleme auftreten, gehen Sie die folgenden Punkte durch.

Voraussetzungen

Die folgenden Punkte gelten für Agenten CCMSPING, die die Verfügbarkeitsdaten aktiv an das zentrale Monitoring-System melden (Registrierung mit Option -push).

Aktivitäten

Was muss ich tun, wenn CCMSPING nicht in der geforderten Frequenz Verfügbarkeitswerte liefert?

Bei sehr großen zu überwachenden IT-Landschaften ist es möglich, dass CCMSPING in einer Minute nicht die gesamte Überprüfung durchführen kann. In diesem Fall haben Sie zwei Möglichkeiten:

Was muss ich tun, wenn der Logon-Check fehlschlägt, obwohl eine Anmeldung am Anwendungsserver möglich ist?

Überprüfen Sie, ob die folgenden Schritte die Situation verbessern:

Ich möchte zur Fehlersuche Tracing aktivieren. Welche Möglichkeiten habe ich?

Um für einen CCMSPING Tracing zu aktivieren, haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Sie können bei der Registrierung (sieheVerfügbarkeitsagent CCMSPING installieren) den Wert für den Trace Level statt auf 0 auf einen der Werte 1,2 oder 3 setzen. Der Agent schreibt den Trace in eine Datei in seinem Arbeitsverzeichnis (\\host\saploc\prfclog\CCMSPING_<InstNr>\ccmsping). In diesen Trace werden Aktionen des CCMSPING selbst geschrieben.
  • Für jeden registrierten CCMSPING existiert im CEN ein Eintrag in der Tabelle ALAVLCTRL (siehe auchÄnderung der Überwachungsfrequenz und der Timeouts des CCMSPING). Rufen Sie in der Transaktion SE16 diese Tabelle auf, und setzen Sie für den gewünschten CCMSPING den Eintrag TRACE.

    Bei TRACE=1 werden die Trace-Informationen in das Protokollattribut Log des Monitorobjekts Data Supplier geschrieben. Sie finden es imMonitor CCMS Selfmonitoring im instanzspezifischen Teilbaum des Servers, an dem sich der CCMSPING registriert hat. Markieren Sie das MTE, und wählen Sie die Drucktaste (Details), um sich alle Meldungen des Trace anzeigen zu lassen. In diesen Trace werden Aktionen der ABAP-Infrastruktur zur Verfügbarkeitsüberwachung geschrieben.

    Bei TRACE=5 startet der Funktionsbaustein zur Ermittlung der Verfügbarkeitswerte des entsprechenden CCMSPING eine Endlosschleife, so dass Sie über die Transaktion SM50 das Debugging der ABAP-Verarbeitung starten können.

Ich habe die Konfiguration der Verfügbarkeitsüberwachung geändert. Wie stelle ich fest, ob der zuständige CCMSPING diese Änderungen erhalten hat?

Die Tabelle ALALVCTRL (siehe oben) verfügt über den Eintrag TIMESTAMP. Die Zeile CCMS_SYSTEM_PING_DEST enthält in diesem Eintrag den Zeitstempel Ihrer letzten Änderung der Überwachungskonfiguration, d. h. den letzten Zeitpunkt, an dem Sie zuletzt die Überwachungseinstellungen geändert haben. Für jeden registrierten CCMSPING enthält der Eintrag TIMESTAMP den Stand seines Arbeitsvorrats, d. h. die Systeme und Instanzen, die dieser CCMSPING überwachen soll.

Jede Minute überwacht jeder CCMSPING diese Zeitstempel. Falls nun der Stand des Agenten älter ist als der Stand der letzten Konfigurationsänderung, lädt sich der Agent seinen aktuellen Arbeitsvorrat aus dem CEN herunter und aktualisiert seinen Zeitstempel. Der Eintrag TIMESTAMP des Agenten entspricht dann dem entsprechenden Eintrag in der Zeile CCMS_SYSTEM_PING_DEST. Anhand der Zeitstempel können Sie also überprüfen, ob der Agent mit seinem aktuellen Arbeitsvorrat arbeitet.

Wie stelle ich fest, ob ein CCMSPING aktiv Verfügbarkeitswerte an das CEN meldet?

Falls Sie einen Agenten CCMSPING mit der Option -push an ein CEN registriert haben, sehen Sie dort im MonitorMonitor CCMS Selfmonitoring für systemweite Daten das folgende Monitorobjekt:

Wie stelle ich fest, welche CCMSPING mit Option -push am CEN registriert sind, und ob diese Agenten einwandfrei laufen?

Agenten, die mit der Option -push am CEN registriert sind, werden von der Monitoring-Architektur überwacht. Die Ergebnisse werden an zwei Stellen ausgegeben:

StartseiteVerfügbarkeitsüberwachung mit CCMSPING