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ObjektdokumentationDie Matrixorganisation Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Die Matrixorganisation stellt ein zweidimensionales Mehrliniensystem dar. Mehrliniensysteme basieren auf dem Prinzip der Mehrfachunterstellung, welches sich dadurch auszeichnet, dass beispielsweise eine Planstelle von mehreren vorgesetzten Instanzen Weisungen erhalten kann.

 

Mit Hilfe der Matrixorganisation können Sie begrenzte Ressourcen über mehrere Organisationsstrukturen verteilen.

Beispiel Beispiel

In einem Werk haben Sie eine Instandhaltungsgruppe, die mehrere Arbeiten ausführen kann und somit nicht auf einen bestimmten Arbeitsplatz eingeschränkt ist. Der Rohrenspezialist der Gruppe berichtet an den Leiter des Arbeitsplatzes, an dem er Rohre repariert (funktional). Er berichtet auch an seinen eigenen Linienvorgesetzten (Linie).

Ende des Beispiels.

Struktur

In einer Matrixorganisation überlagern sich auf derselben hierarchischen Ebene zwei unterschiedliche Gliederungsprinzipien, d.h. es wird eine vertikale mit einer horizontalen Gliederung kombiniert. Die Prinzipien der Verrichtungs- und Objektgliederung werden hierbei gleichzeitig verwirklicht. Die Schnittpunkte stellen z.B. Planstellen dar, die Aufgaben für die vertikale und die horizontale Instanz erfüllen müssen.

Verschiedene Varianten des horizontalen und vertikalen Leitungssystems resultieren in unterschiedlichen Erscheinungsformen der Matrixorganisation, wie z.B.:

  • Projekt-Matrixorganisation

  • Team-Matrixorganisation

  • Produkt-Matrixorganisation

  • Matrix in Verbindung mit rechtlich selbständigen Einheiten

  • Matrix bei Bewerberauswahlverfahren

Integration

Matrixorganisationen werden anderen Organisationsformen beigeordnet. In einer Matrixorganisation können Sie mit Hilfe von Organisationsobjekten verschiedene Sichten darstellen. Sie wählen jeweils die Sichten, die für Sie von betriebswirtschaftlichem Interesse sind.