Event-gesteuerte Verarbeitung überwachen 
Die korrekte Funktionsweise des Event-Handlers und des Task-Überwachers ist Voraussetzung für die zuverlässige Message-Übertragung und Transaktionsverarbeitung der SOAP-Laufzeit.
Der Task-Überwacher und der Event-Handler laufen im Hintergrund und werden durch AUTOABAP gestartet. Bei AUTOABAP handelt es sich um einen Hintergrundprozess, der alle 5 Minuten erneut aufgerufen wird.
Der Benutzer verfügt über die entsprechenden Berechtigungen.
Task-Überwacher
Der Task-Überwacher-Prozess unterstützt die zuverlässige Transaktionsverarbeitung.
Rufen Sie die Transaktion TWADMIN auf, um zu überpüfen, ob der Task-Überwacher läuft. Eine entsprechende Meldung (TW ist aktiv) wird im Bereich Überwacherstatus ausgegeben.
Erscheint der Status TW ist nicht aktiv und ändert sich dies nicht im Laufe der nächsten fünf Minuten, ist es wahrscheinlich, dass die Service-Destination (siehe: Anlegen einer Service-Destination) nicht korrekt konfiguriert wurde. Überprüfen Sie dies mit dem Report SRT_ADMIN_CHECK. Die Funktion des Task-Überwachers hängt davon ab, ob die Service-Destination im Mandanten 000 vorhanden ist und korrekt funktioniert.
Wählen Sie die Drucktaste Überwacher starten, wenn der Task-Überwacher nicht laufen sollte. Wählen Sie die Drucktaste Auffrischen, um die Statusänderung anzuzeigen. Sollte der Task-Überwacher nicht gestartet werden können, finden Sie weitere Informationen im Abschnitt Fehler der Web-Service-Laufzeit beheben.
Register Offene aktive Tasks
Liste aller LUWs (siehe Datenbank-LUW), die beim Transaction Handler der SOAP-Laufzeit registriert sind. Die offenen, aktiven Tasks werden vom Task-Überwacher abgefragt, um festzustellen, ob die LUW noch aktiv ist. Die Häufigkeit der Abfrage kann im Feld Periode in Sekunden eingestellt werden. Bei der Abfrage wird die Existenz der Datenbanksperre überprüft. Zu einer Datenbank-LUW gehören nicht nur die in ihr ausgeführten Änderungen, sondern auch Datenbanksperren, mit denen das Datenbanksystem gewährleistet, dass konkurrierende Änderungen an Daten nicht zu Inkonsistenzen führen. Die Lebensdauer von Datenbanksperren ist auf die Lebensdauer einer Datenbank-LUW beschränkt.
Sind die Werte in der Spalte Task-ID identisch, gehören die angezeigten Objekte zur gleichen LUW.
In der Spalte T können folgende Werte ausgegeben werden:
A |
Aktive Task: Wartet auf COMMIT oder ROLLBACK und im Falle eines unbeabsichtigten ROLLBACKS auf einen Callback im Hintergrund. |
C |
Wartet auf COMMIT oder ROLLBACK. |
Y |
CALLBACK wird gerade ausgeführt. Ändert sich dieser Status nicht, handelt es sich um einen Fehler (beispielsweise einen Syntaxfehler in einem Programm). Markieren Sie die entsprechende Zeile und wählen Sie Status setzen (unten rechts), um den Prozess erneut zu starten. |
Register Offene inaktive Tasks
Liste aller LUWs, die durch einen ROLLBACK WORK beendet wurden oder die aufgrund eines Kurzdumps oder eines Server-Shutdowns während der Ausführung der LUW abgebrochen wurden. Für die in der Liste enthaltenen Tasks wird ein Callback vom Task-Handler ausgeführt.
Event-Handler
Die korrekte Funktionsweise des Event-Handlers ist Voraussetzung für eine zuverlässige Message-Übertragung.
Der WSRM Event-Handler wird vom AUTOABAP-Prozess gestartet. Dieser Prozess produziert Child-Prozesse, wenn ein WSRM-Event ausgeführt wird. Der Standardwert ist 3. Die Anzahl dieser Prozesse kann mit Hilfe des Reports RSEHCONFIG konfiguriert werden. Geben Sie im Feld Maximal erlaubte Prozesse eine 0 ein und wählen Sie F8, um den Event-Handler, beispielweise für eine Fehleranalyse, zu stoppen. Starten Sie den Event-Handler erneut, wenn die Fehleranalyse beendet wurde. Weitere Informationen erhalten Sie im Abschnitt Fehler der Web-Service-Laufzeit beheben