Ausgabegerät für lokalen Windows-Druck definieren
Verwendung
Ihr SAP-Aufbereitungsserver (Anwendungsserver mit Spool-Workprozess) läuft auf einem Windows-Server, und Sie möchten auf einem der Ausgabegeräte drucken, die im Windows-Betriebssystem definiert sind. Dazu müssen Sie im SAP-System für dieses Ausgabegerät die passende Gerätedefinition anlegen.
Voraussetzungen
In der Liste der
SAP-Server sehen Sie, welche der Server im System Spool-Workprozesse haben.
Ist dies nicht der Fall, müssen Sie den Drucker auf dem Windows-Server installieren. Einzelheiten dazu finden Sie in Ihrer Windows-Dokumentation.

Es ist unerheblich, ob der Drucker direkt an den PC angeschlossen ist oder ob es sich um einen gemeinsam verwendeten Netzwerkdrucker handelt.
Vorgehensweise
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie eine Gerätedefinition für lokalen PC-Druck anlegen möchten:
Ändern in diesen Modus.Klicken Sie dazu den Eintrag des Ausgabegeräts an, das als Vorlage dienen soll, und wählen Sie Ausgabegerät ® Anlegen mit Vorlage.
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Feld |
Eingabe |
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Registerkarte Geräte-Attribute |
Gerätetyp |
Geben Sie den Gerätetyp ein, der im SAP-System für das Druckermodell definiert ist, z. B. HPLJ4 für den HP Laser Jet 4. Im SAP Service Marketplace finden Sie im Hinweis 8928 eine Liste der bereits ausgelieferten Gerätetypen. |
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Aufbereitungs-server |
Wählen Sie den SAP-Aufbereitungsserver aus, der auf dem Windows-NT/Windows2000-System läuft. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Aufbereitungsserver. |
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Geräteklasse |
Wählen Sie Normaler Drucker aus. |
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Registerkarte Hostspool-Kopplung |
Koppelart |
Die empfohlene Koppelart ist C. |
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Host-Drucker |
Geben Sie den UNC-Namen des Druckers (Name und Netzwerkpfad) an, wie er im Windows-Druck-Manager definiert ist. Beispiel: \\P09330\P330 |
Wenn Sie auch Ihre Aufbereitungsserver klassifizieren, prüft das Spool-System, ob sich die Geräteklassifizierung und die Klassifizierung des Aufbereitungsservers entsprechen. Hierdurch wird die Einhaltung einer optimalen Ausgabekonfiguration unterstützt.

Wenn Sie im Begriff sind, einen Massendrucker einem zeitkritischen Produktionsserver zuzuordnen, gibt das Spool-System eine entsprechende Warnmeldung aus.
Ergebnis
Sobald Sie Ihre neue Gerätedefinition gesichert haben, können Sie den Drucker im SAP-System verwenden.

Statusinformationen zu Ausgabeaufträgen sind aus Windows-NT/2000-Systemen nicht verfügbar, wenn Sie die Koppelart C verwenden.
Beispiel
Folgendes Beispiel zeigt die Definition eines Postscript-Druckers, der als Ausgabegerät für den lokalen Windows-PC-Druck verwendet werden soll.
Registerkarte Geräteattribute:

Registerkarte Hostspool-Kopplung:
Da sich das Host-Spool-System und der Aufbereitungsserver auf demselben Rechner befinden, erscheint der Name desselben Rechners auf beiden Registerkarten. Außerdem hat der Drucker in diesem Beispiel denselben Namen sowohl im SAP-System wie auch im Betriebssystem.


Der lokale PC-Druck ist die schnellste und zuverlässigste Methode, SAP-Dokumente auszugeben. Sie können jedoch auch Windows NT- und Windows 2000-Drucker für den fernen PC-Druck einrichten. Dies ist selbst dann möglich, wenn der Aufbereitungsserver für den Drucker direkt auf dem Windows-NT-System läuft. Lesen Sie hierzu
Über den Oberabschnitt
Ausgabegeräte im SAP-Spool-System können Sie sich die Beschreibung weiterer Ausgabegeräte anzeigen lassen, z. B. für den UNIX-Druck.