Transport von
Konfigurationsobjekten
Sie können Konfigurationsobjekte aus dem Entwicklungs-Directory in ein Konsolidierungs-Directory und von dort weiter in ein Produktiv-Directory transportieren. Die folgende Grafik zeigt die in der Regel üblichen Transporteinheiten:


Die ersten Abschnitte beschreiben zunächst den normalen Transportweg über das CMS. Dabei exportieren Sie nur im Entwicklungssystem Änderungen mit dem Integration Builder; den weiteren Transport ins Konsolidierungs- und Produktivsystem steuern Sie über das Transport Studio des CMS.
Der letzte Abschnitt behandelt auch Exporte aus dem Integration Builder des Konsolidierungs-Systems, die bei kurzfristigen selektiven Änderungen notwendig sein können.
Weitere mögliche Transport-Szenarien sind unter Transport über den Change Management Service beschrieben.
Sie haben im Landscape Configurator einen XI-Track angelegt und dort die Adressen von Entwicklungs-, Konsolidierungs- und Produktiv-Directory erfasst. Da es im Integration Directory keine Software-Komponentenversionen gibt, geben Sie für Directory-Transporte über das CMS die Software-Komponentenversion SAP-INTDIR 3.0 (EXCHANGE DIRECTORY 3.0) an. Sie bezieht sich auf alle Konfigurationsobjekte des Integration Directory.
Auf Grund dieser Einstellung können Sie Transportlisten für das CMS erstellen. Änderungslisten gehen nach deren Freigabe nicht mehr unmittelbar in den Zustand geschlossen, sondern zunächst in den Zustand transportierbar über.

Sie können den Transport von Änderungslisten über das CMS deaktivieren (siehe: Änderungslistentransport deaktivieren).
Der Transport läuft in zwei Schritten ab: Sie exportieren Ihre Änderungen über den Integration Builder aus dem Entwicklungs-Directory und transportieren dann die Änderungen über das Transport Studio in das Konsolidierungssystem.
Um Änderungen für den Transport ins Konsolidierungs-Directory an das CMS freizugeben, verwenden Sie Transportlisten. Da die Reihenfolge der Transporte relevant ist, sind keine Transporte über Änderungslisten im Entwicklungs-Directory zugelassen, um die Anzahl der transportierten Einheiten gering zu halten und besser kontrollieren zu können (siehe auch: Versionierung bei Transporten).

Verwenden Sie einen sinnvollen Namen für Ihre Transportliste. Der Name ist später im Transport Studio sichtbar.
...
...
1. Erzeugen Sie im Integration Builder des Entwicklungs-Directory eine Transportliste über den Transport-Wizard (Werkzeuge ® Konfigurationsobjekte exportieren).
2. Der Integration Builder übergibt die Änderungsliste an das Transport Studio, siehe unten. Es sind keine weiteren Schritte im Integration Builder notwendig.
Zur Änderungs- beziehungsweise Transportliste erscheint ein Änderungsauftrag im Transport Studio auf der Registerkarte Consolidation.
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1. Um die Änderungen in das Konsolidierungs-Directory zu transportieren, wählen Sie auf der Registerkarte die Drucktaste Import. Nachdem das CMS die Änderungen des Änderungsauftrags in das Konsolidierungs-Directory importiert hat, entfernt das Transport Studio die Änderungsaufträge von der Registerkarte Consolidation.
2. Im Gegensatz zu Repository-Transporten erzeugt der Integration Builder zunächst pro importierter Transportliste eine offene Änderungsliste. Auf diese Weise können Sie die Änderungen überprüfen, bevor Sie sie für die Laufzeit aktivieren. Passen Sie die Objekte gemäß der Konsolidierungs-Systemlandschaft an und geben Sie anschließend die Änderungsliste(n) frei.
3. Nach der Freigabe der Änderungslisten nimmt sie das Transport Studio in die Liste der Registerkarte Assembly mit dem Status Waiting for assembly auf.
Beim Transport in das Produktiv-Directory transportieren Sie die nach dem Import in das Konsolidierungs-Directory freigegebenen Änderungslisten weiter in das Produktivsystem:
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1. Wechseln Sie im Transport Studio auf die Registerkarte Assembly. In der Liste auf dieser Registerkarte zeigt das Transport Studio diejenigen Transportlisten an, die aus dem Entwicklungs-Directory in das Konsolidierungs-Directory importiert worden sind. Sie haben den Status Waiting for assembly.
2. Wählen Sie Assemble component(s).
○ Wenn das Konsolidierungs-Directory noch im Initialzustand ist (erster Import aus dem Entwicklungs-Directory) wird ein Komplettabzug des Integration Directory erstellt. Im folgenden Popup können Sie dann die Assembly-Optionen wählen und das Assembly starten. Der Komplettabzug enthält alle aktiven Objekte des Konsolidierungs-Directory inklusive der vom Entwicklungs-Directory importierten Transportlisten.
○ Wenn im Konsolidierungs-Directory Änderungen unabhängig von den importierten Transportlisten gemacht worden sind und diese Änderungen an das CMS freigegeben worden sind, erscheint ein Dialogfenster, um diese Änderungen selektiv zu transportieren (weitere Informationen finden Sie im folgenden Abschnitt). Sie haben hier zwei Optionen:
■ Wenn Sie nur diese Änderungen transportieren wollen, wählen Sie in dem Dialogfenster die Änderungs- beziehungsweise Transportlisten aus, die transportiert werden sollen (Mehrfachselektion ist mit den Tasten STRG und SHIFT möglich) und wählen Sie die Option Subset Assembly. Es werden nur die im Dialogfenster ausgewählten Listen transportiert.
■ Wenn Sie trotzdem einen Komplettabzug des Integration Directory inklusive der Änderungen (die in dem Dialogfenster angezeigt werden) und aller aktiven Objekte des Konsolidierungs-Directory (inklusive der vom Entwicklungs-Directory importieren Transportlisten) machen wollen, wählen Sie die Option Subset Assembly nicht.
Assembly-Optionen
Option |
Verwendung |
Subset Assembly |
Wenn ausgewählt, werden nur die im Dialogfenster ausgewählten Änderungs- und Transportlisten beim Assembly berücksichtigt. Wenn nicht, wird ein Komplettabzug der Software-Komponentenversion erstellt. |
Assembly Mode |
Mit dem Assembly Mode entscheiden Sie, wie das CMS mit noch nicht aufgelöste Import-Konflikten im Produktiv-Repository umgehen soll: Stop if a component
is inconsistent (Default) Assemble consistent
component(s) only Assemble
inconsistent components too |
3. Wenn das Assembly abgeschlossen ist, müssen Sie auf der Registerkarte Approval den Import der Änderungs- und Transportlisten in das Produktivsystem bestätigen oder ablehnen. Abgelehnte Importe werden aus dem Track entfernt und sind auch auf der Registerkarte Assembly nicht mehr sichtbar (außer in der Historie). Sie müssen daher Änderungen aus abgelehnten Importe erneut aus dem Integration Builder exportieren.
4. Importieren Sie Ihre Änderungen über die Registerkarte Production in das Produktiv-Directory.

Beachten Sie, dass für Directory-Transporte sowohl im Assembly-Schritt, als auch im Approval-Schritt als auch im Production-Schritt des Transport Studios die Reihenfolge, in der transportiert, bestätigt beziehungsweise importiert wird, relevant ist.
Auf dem normalen Transportweg des CMS wird immer der gesamte Inhalt des Integration Directory transportiert. Nach einem initialen Komplettabzug des Konsolidierungs-Directory wollen Sie jedoch in der Regel nicht jedes Mal das komplette Integration Directory transportieren. Um ausgewählte Änderungen im Konsolidierungs-Directory in das Produktiv-Directory zu transportieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
...
1. Exportieren Sie die zugehörigen Transport- oder Änderungslisten direkt aus dem Integration Builder des Konsolidierungs-Directory statt den Export über das Transport Studio zu starten. Der Integration Builder zeigt den Status Auf Export wartend für diese Exporte an.
2. Das Transport Studio zeigt die Einträge für diese Exporte nicht direkt auf der Registerkarte Assembly an. Um die im letzten Schritt exportierten Transport- beziehungsweise Änderungslisten über das Transport Studio zu transportieren, wählen Sie auf dieser Registerkarte Assemble component(s). Im folgenden Dialogfenster für den selektiven Transport werden dann die Einträge für die exportierten Änderungen angezeigt. Wählen Sie vor dem Assembly die Option Subset Assembly damit nur die im Dialogfenster angezeigten Änderungs- beziehungsweise Transportlisten beim Assembly berücksichtigt werden (die weiteren Optionen sind oben in der Tabelle beschrieben).
3. Nachdem Sie den Transport über das Transport Studio wie im letzten Schritt beschrieben gestartet haben, wechselt der Status im Integration Builder entweder auf geschlossen oder Export fehlgeschlagen.