Bearbeitung von zusätzlicher Arbeit
Mit dieser Funktion können Sie in Abhängigkeit von der Entscheidung des Kunden zusätzliche Arbeiten im System genehmigen oder absagen und in ein Serviceangebot kopieren.
Sie haben die Voraussetzungen unter Auftragsabwicklung für zusätzliche Arbeiten ausgeführt.
Wenn Sie in einem freigegebenen Serviceauftrag neue Jobs und Positionen, z.B. für Teile und Arbeitswerte, hinzufügen, werden diese vom System als zusätzliche Arbeit markiert und erhalten zunächst automatisch den Status nicht genehmigt
(A).
Über die Drucktaste Job-Genehmigung
können Sie im Dialogfenster Job-Genehmigung
in Abhängigkeit von der Entscheidung des Kunden die zusätzliche Arbeit folgendermaßen genehmigen oder absagen:
Kunde genehmigt die zusätzliche Arbeit. Der Ablauf ist folgendermaßen:
Sie markieren bei den relevanten Jobs und Positionen das Ankreuzfeld Genehmigt
.
Hinweis
Das System speichert in den Jobdetails im Feld Genehmigt von
die Benutzerkennung des Benutzers, der das Ankreuzfeld Genehmigt
markiert hat.
Die relevanten Jobs und Positionen erhalten automatisch den Status genehmigt
(C).
Sie bearbeiten diese Jobs und Positionen direkt im aktuellen Serviceauftrag genauso wie die Jobs und Positionen, die Sie dem Serviceauftrag vor der Freigabe hinzugefügt haben.
Hinweis
Im Dialogfenster Job-Genehmigung
steuern Sie über das Ankreuzfeld Genehmigt
, ob die für die zusätzliche Arbeit angelegten Jobs und Positionen im aktuellen Serviceauftrag bearbeitet werden.
Kunde genehmigt die zusätzliche Arbeit nicht aus einem der folgenden Absagegründe:
Kunde stellt die zusätzliche Arbeit zurück (= zurückgestellte Arbeit). Der Ablauf ist folgendermaßen:
Die zusätzlichen Jobs und Positionen werden auf einen späteren Fahrzeugservice zurückgestellt.
Sie geben den Absagegrund zurückgestellte Arbeit
ein.
Wenn Sie den Serviceauftrag sichern, kopiert das System die zurückgestellten Jobs und Positionen in ein Serviceangebot der Auftragsart Service zurückgestellte Arbeit
(2201).
Hinweis
Das System kopiert Jobs, die denselben Absagegrund für die zurückgestellte Arbeit haben, in dasselbe Serviceangebot. Das Serviceangebot ist im Belegfluss enthalten.
Kunde sagt die zusätzlichen Jobs und Positionen ab (= Arbeit nicht zurückgestellt). Der Ablauf ist folgendermaßen:
Sie geben den entsprechenden Absagegrund, wie z.B. zu teuer
, ein.
Die Jobs und Positionen werden im aktuellen Serviceauftrag nicht weiterbearbeitet. Das System markiert sie als abgesagt.
Bei einem zukünftigen Fahrzeugservice werden sie nicht berücksichtigt.
Im Dialogfenster Job-Genehmigung
können Sie außerdem Notizen für die Genehmigung erfassen und ein Datum zur Nachverfolgung der zurückgestellten Arbeit eingeben. In der Auftragssuche können Sie Aufträge nach diesem Datum suchen.
Sie können nicht genehmigte (= zurückgestellte und nicht zurückgestellte (abgesagte)) Jobs und Positionen auch im Nachhinein genehmigen, selbst wenn die Jobs und Positionen den Absagegrund zurückgestellte Arbeit
haben und bereits in ein Serviceangebot kopiert worden sind. Hierzu entfernen Sie im Dialogfenster Job-Genehmigung
den Absagegrund und markieren das Ankreuzfeld Genehmigt
. Wenn Sie den Serviceauftrag sichern, dann löscht das System die im Nachhinein genehmigten Jobs und Positionen aus dem Serviceangebot und Sie können diese Jobs und Positionen im aktuellen Serviceauftrag weiterbearbeiten. Wenn Sie alle Jobs und Positionen aus dem Serviceangebot gelöscht haben, dann löscht das System auch das Serviceangebot.
Im Fahrzeug können Sie über die Detailsicht Zurückgestellte Arbeit
alle Aufträge der Auftragsart 2201 anzeigen, die für dieses Fahrzeug vorhanden sind. Sie können auch direkt in die einzelnen Aufträge verzweigen.