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Objektdokumentation Synchronisationsobjekt  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Definition

Customizing-Objekt in einer SAP-Komponente, dem ein Customizing-Objekt mit gleichen Inhalten in einer anderen Komponente zugeordnet ist. Die Inhalte der Customizing-Objekte sollen in einer Systemlandschaft auf verschiedenen Systemen synchron gehalten werden.

Sie legen Synchronisationsobjekte an, wenn Customizing-Objekte in verschiedenen Systemen zwar gleiche Inhalte umfassen, aber unterschiedliche Strukturen haben, beispielsweise unterschiedliche Tabellen- und Feldnamen.

Verwendung

Die Synchronisationsobjekte dienen als Grundlage für Vergleiche im Customizing Scout und für Abgleiche von Customizing in der Customizing-Verteilung. Sie können mit dem Editor für Synchronisationsgruppen auch gezielt einzelne Synchronisationsobjekte auswählen, für die Sie einen Vergleichslauf im Customizing Scout oder einen Abgleich in der Customizing-Verteilung starten wollen.

Zur Zeit stehen Ihnen vordefinierte Synchronisationsobjekte für die folgenden SAP-Komponenten zur Verfügung:

Komponenten, für die Synchronisationsobjekte zur Verfügung stehen

Zielkomponente

zugehörige Softwarekomponente

Quellkomponente

zugehörige Softwarekomponente

SAP HR (entkoppeltes HR)

SAP_HR 6.10

SAP R/3

SAP_APPL 6.10

SAP R/3 (entkoppeltes HR)

SAP_APPL 6.10

SAP HR

SAP_HR 6.10

SAP MDM

MDM 2.0, 3.0

SAP R/3,
ebenfalls Objektpaare für SAP MDM

SAP_APPL 3.1 und höher

 

Der Customizing Scout und die Customizing-Verteilung holen zunächst Informationen zu den Komponenten einer Systemlandschaft ein, u.a. den Releasestand (z.B. SAP MDM 3.0 vs. SAP R/3 4.0B). Diese Informationen sind wesentlich, weil die Beschreibungen, welches Customizing-Objekt in der Quellkomponente einem Customizing-Objekt in der Zielkomponente entspricht, release-abhängig sind.

Struktur

Im einfachsten Fall besteht ein Synchronisationsobjekt aus einem Customizing-Objekt in einer Quellkomponente, dem genau ein Customizing-Objekt gleichen Namens in der Zielkomponente entspricht. Falls die Objekte sich nicht genau entsprechen, sind Beschreibungen im System hinterlegt, wie die Objekte aufeinander abgebildet werden sollen. Die Beschreibungen legen fest, welches Customizing-Objekt in der Zielkomponente einem Customizing-Objekt in einer Quellkomponente entspricht, d.h. es wird eine Zuordnung eines Customizing-Objektes in der Zielkomponente zu einem Customizing-Objekt einer Quellkomponente erstellt (‚Mapping‘). Ausgangspunkt für die Zuordnung sind immer die Objekte in der Zielkomponente, d.h. es werden Tabellen- und Feldnamen des Objektes in der Zielkomponente zuerst erfasst und Tabellen- und Feldnamen des entsprechenden Objektes in der Quellkomponente zugeordnet.

Zur Zeit werden folgende Formen des Mappings unterstützt:

·        kein Mapping notwendig (gleiche Daten): In der Ziel- und Quellkomponente sind sowohl die Tabellennamen als auch die Feldnamen identisch. Es müssen nicht alle Felder in beiden Tabellen vorhanden sein.

·        unterschiedliche Tabellennamen: In der Ziel- und Quellkomponente sind die Feldnamen identisch, aber die Tabellennamen unterschiedlich. Es müssen nicht alle Felder in beiden Tabellen vorhanden sein.

·        unterschiedliche Tabellen- und Feldnamen: In der Zielkomponente und in der Quellkomponente sind sowohl die Tabellennamen als auch die Feldnamen unterschiedlich. Es müssen nicht alle Felder in beiden Tabellen vorhanden sein.

·        programmiertes Mapping: Die Zuordnung von Customizing in der Quell- und Zielkomponente erfolgt mit der Hilfe eines Funktionsbausteins.

Integration

Die Synchronisationsobjekte entsprechen Customizing-Objekten, die ausschließlich vom folgenden Typ sein können:

·        Tabelle (Space)

·        View (V)

·        Tabelle mit Texttabelle (S)

·        Viewcluster (C)

·        Transaktionen (T)

·        logische Transportobjekte (L)

Hinweis

Viewcluster werden in einzelne Views, Transaktionen in ihre zugehörigen Tabellen aufgelöst.

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