Zustellung an Benutzer
Ein Integrationsprozess kann eine Message an einen Business Workflow senden und dadurch diesen starten bzw. fortsetzen. Der Business Workflow kann Workitems erzeugen, die dem zuständigen Bearbeiter z. B. in der Universal Worklist des Enterprise Portal zur Bearbeitung angeboten werden.
IT-Szenario |
Szenariovariante |
Der Empfang einer Message hat den Integrationsprozess gestartet.
1. System überwacht Ausnahmen und Termine (PI)
Bei der Definition eines Integrationsprozesses können Sie mögliche Ausnahmesituationen bereits berücksichtigen. Eine solche Ausnahmesituation kann z. B. das Fehlen eines Materials oder die Überschreitung eines Grenzwerts sein. Sie können in der Definition des Prozesses festlegen, welche Schritte bei Auftreten dieser Ausnahme ausgeführt werden sollen. Zur Laufzeit prüft das System, ob eine solche Ausnahmesituation eingetreten ist und führt als Reaktion darauf die in der Definition festgelegten Schritte aus.
In ähnlicher Weise können Sie in der Definition eines Integrationsprozesse Termine berücksichtigen. Sie können den spätesten Ausführungszeitpunkt festlegen und definieren, welche Schritte als Reaktion auf eine Terminüberschreitung ausgeführt werden sollen. Zur Laufzeit prüft das System, ob eine Terminüberschreitung vorliegt und führt ggf. die in der Definition festgelegten Schritte aus.
Als Reaktion auf eine Ausnahme oder eine Terminüberschreitung kann das System den Prozess z. B. abbrechen oder in einem anderen Verarbeitungszweig fortsetzen.
2. System sendet Message (PI)
Der Integrationsprozess sendet eine Message an den zugehörigen Business Workflow. Dieser empfängt und verarbeitet die Message.
3. System erzeugt Workitem / Aufgabe (AS-ABAP)
Der Empfang der Message setzt die Verarbeitung des Workflows fort und das System führt die in der Definition festgelegten Schritte aus. Der Empfang der Message kann z. B. das Erzeugen eines Workitems auslösen.
Das System hat ein Workitem erzeugt. Der zuständige Benutzer kann dieses anzeigen und bearbeiten.