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Vorgehensweisen Eigene Programme, Funktionsbausteine und BAPIs entwickeln  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Sie müssen den Ablauf der Datenübernahme pro Business-Objekttyp planen, in einzelne Aufgabentypen unterteilen (EXT, PUR, CHK, MAP, LOA, SPL und AUD) und dazu eventuell vorhandene Programme ermitteln oder selbst entwickeln und registrieren.

Technische Einzelheiten zum Laden von Daten ins SAP System (Aufgabentyp LOA) finden Sie unter Techniken der Datenübernahme.

Die vorhandenen und von Ihnen erstellten Programme können Sie dann zur Ausführung von Aufgaben in der Datenübernahme-Workbench nutzen.

Bei der Durchführung dieser Aufgaben im Rahmen eines Laufs werden die nachfolgend beschriebenen Parameter mit Werten versorgt.

Voraussetzungen

Sie haben die Felder und Strukturen sowohl der zu übernehmenden Daten als auch der Übernahmedatei im SAP Format analysiert.

Vorgehensweise

Programme entwickeln

Für die Programmentwicklung gibt es keine spezifischen Vorgaben, da das Programm zur Laufzeit mit einer Variante aufgerufen wird, die in der Aufgabe spezifiziert wird.

Funktionsbausteine entwickeln

Wenn Sie einen Funktionsbaustein (Programmtyp FUNC) zur Durchführung der Aufgabe anlegen, dann muss dieser folgende Parameter enthalten:

●      Import-Parameter

PROJECT     LIKE DXTASKS-PROJECT,

SUBPROJECT  LIKE DXTASKS-SUBPROJECT,  

RUNDEF      LIKE DXTASKS-RUNDEF,

TASK        LIKE DXTASKS-TASK,     

RUNID       LIKE DXTASKS-RUNID

●      Tabellenparameter (Import-)

I_FILES LIKE DXFILEN,

O_FILES  LIKE DXFILEN

●      Export-Parameter

RETURN   LIKE DXRETURN

Hinweis

Über den Export-Parameter RETURN wird der Status der Aufgabe übertragen. Daher muss das Feld STATUS mit einem der folgenden Werte gefüllt sein:

1:   Aufgabe ohne Fehler beendet
Die nachfolgende Aufgabe wird ausgeführt.

2: Aufgabe mit Fehlern beendet
Der Lauf stoppt. Nach dem Beseitigen der Fehler wird die Aufgabe beim Fortführen des Laufs erneut ausgeführt.

3: Aufgabe mit Fehlern beendet, kein Restart
Der Lauf stoppt. Nach dem Beseitigen der Fehler wird beim Fortführen des Laufs die nachfolgende Aufgabe ausgeführt.

Mit Hilfe der Felder MSGTY, MSGID, MSGNO, MSGV1, MSGV2, MSGV3, MSGV4 können Sie eine erläuternde Meldung zurückgeben, die im Protokoll abgelegt wird.

Falls Ihre Funktionsbaustein selbst Meldungen im Anwendungslog hinterlegt, können Sie die Kennung dieser Meldung im Feld LOG_HANDLE zurückgeben.

BAPIs entwickeln

Wenn Sie die von SAP ausgelieferten BAPIs für die Datenübernahme durch eigene BAPIs zu diesem Zweck ergänzen möchten, dann beachten Sie den BAPI-Programmierleitfaden.

Um die von Ihnen entwickelten BAPIs für die Datenübernahme-Workbench zu nutzen, müssen Sie die BAPI-ALE-Schnittstellen generieren.

Empfehlung

Wenn Sie Anwendungsdaten für Testzwecke bereitstellen möchten, dann können Sie dazu einen Report erstellen und diesen in die Werkzeuge der Datenübernahme-Workbench integrieren (siehe Beispieldatei anlegen und Strukturen analysieren unter Datei mit Daten anlegen).

Neben den Feldern zur Selektion der Objekte ist ein Parameter für den Empfänger der IDocs obligatorisch.

Die Datenübernahme-Workbench nutzt diesen Report, um die IDocs in eine spezielle Datei zu schreiben. Dabei wird der Empfänger beim Aufruf des Reports mitgegeben. Daher muss dieses Feld im Report wie folgt definiert werden:
parameters:         receiver like tbdlst-logsys  no-display oder
select-options:  receiver for tbdlst-logsys  no-display

Der Report erzeugt IDocs aus SAP-Objekten, indem er zu den gegebenen Objekten alle relevanten Daten ermittelt und den generierten ALE-Ausgangs-Funktionsbaustein zur IDoc-Erstellung aufruft. Hierdurch werden Ausgangs-IDocs auf der Datenbank erzeugt.

Hat der Benutzer zuvor Ausgangs-Partnervereinbarungen und einen Dateiport gepflegt, so werden diese Ausgangs-IDocs in eine Ausgangsdatei geschrieben. Diese werden in Eingangs-IDocs umgewandelt.

Im Gegensatz zu Reports, die in einem ALE-Geschäftsprozess IDocs erzeugen, darf dieser Report keine Empfängerermittlung durchführen.

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