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Einsatzmöglichkeiten

Auf der Grundlage der im Integrationsszenario abgelegten Informationen, der zugeordneten Services und der konfigurierten Verbindungen lassen sich Empfängerermittlungen, Interface-Ermittlungen und Kommunikationsvereinbarungen ermitteln. Diese Objekte werden, wenn sie noch nicht existieren, neu angelegt, ansonsten wieder verwendet und gegebenenfalls erweitert.

Voraussetzungen

·        Der Component View ist konfigurierbar.

·        Mindestens für zwei Anwendungskomponenten wurden Services zugewiesen.

·        Für mindestens eine Verbindung wurde eine Sender-Empfänger-Relation aktiviert.

Ablauf

Um die Generierung von Konfigurationsobjekten zu starten, wählen Sie in der Leiste Konfigurationsschritte den Schritt Generierung.

Im Dialog Konfigurationsobjekte anlegen können Sie Einstellungen für die Generierung vornehmen.

Bei der Generierung von Konfigurationsobjekten werden nur Verbindungen berücksichtigt, die folgende Bedingungen erfüllen:

·        Sowohl Sender- als auch Empfänger-Services wurden spezifiziert.

·        Mindestens eine Sender-Empfänger-Relation wurde aktiviert.

Sie können die Generierung von Konfigurationsobjekten jederzeit unterbrechen. Wählen Sie hierzu im Dialog Fortschritt der Generierung, bzw. Fortschritt der Simulation die Drucktaste Abbrechen oder schließen Sie den Dialog. Der laufende Generierungsschritt wird beendet und anschließend ein Generierungsprotokoll angezeigt. Beachten Sie, dass alle im Verlauf der Generierung bereits angelegten Objekte durch Abbruch des Vorgangs nicht automatisch entfernt werden.

Generierung von Empfängerermittlungen

Das Outbound-Interface einer Verbindung und die der entsprechenden Anwendungskomponente zugeordneten Sender-Services bilden den Schlüssel für die benötigten Empfängerermittlungen. Der Integrationsszenario-Konfigurator sucht im Integration Directory für jeden Sender nach einer Empfängerermittlung mit passendem Schlüssel.

·        Kann kein solches Objekt gefunden werden, so wird eine neue Empfängerermittlung mit den benötigten Empfängern angelegt und zum Szenario hinzugefügt.

·        Existiert bereits eine Empfängerermittlung mit einem passenden Schlüssel, so wird diese für die Verbindung verwendet und zum Szenario hinzugefügt.

Sollten in der gefundenen Empfängerermittlung noch notwendige Empfänger fehlen, so wird das Objekt um diese Empfänger erweitert.

Empfehlung

Es wird empfohlen, die Bedingungen für die einzelnen Empfänger der Verbindung nachträglich zu überprüfen. Die neu erzeugten Empfängerermittlungen enthalten keine spezifische Bedingung. Dies bedeutet, dass die Zuordnung zu den entsprechenden Empfängern auf <TRUE> steht.

Generierung von Interface-Ermittlungen

Das Outbound-Interface und die aktivierten Sender-Empfänger-Relationen einer Verbindung bilden den Schlüssel für die benötigten Interface-Ermittlungen. Der Integrationsszenario-Konfigurator sucht im Integration Directory für jede Sender-Empfänger-Relation der Verbindung nach der spezifischsten Interface-Ermittlung mit passendem Schlüssel (siehe Generische/Spezifische Definition von Konfigurationsobjekten).

·        Kann kein passendes Objekt gefunden werden, so wird eine neue Interface-Ermittlung angelegt (mit dem Inbound-Interface und Mapping aus der Verbindung) und zum Konfigurationsszenario hinzugefügt.

·        Existiert bereits eine passende Interface-Ermittlung, so wird diese verwendet und zum Szenario hinzugefügt, unabhängig von den einzelnen Inbound-Interface- und Mapping-Einträgen des Objekts.

Existiert für das Inbound-Interface und Mapping aus der Verbindung kein passender Eintrag, so ist der weitere Verlauf der Generierung abhängig davon, ob Sie bei den Generierungseinstellungen die Änderung von Interface-Ermittlungen zulassen oder nicht:

·        Änderung von Interface-Ermittlungen nicht zugelassen

Existiert für das Inbound-Interface und Mapping aus der Verbindung kein passender Eintrag, so weist das Generierungsprotokoll darauf hin. Eine automatische Modifizierung oder Erweiterung von Interface-Ermittlungen wird nicht vorgenommen. Nicht beabsichtigte Seiteneffekte auf andere Szenarios, in denen dieselbe Interface-Ermittlung verwendet wird, werden hierdurch vermieden. Erforderliche Änderungen oder Anpassungen an Interface-Ermittlungen führen Sie manuell durch. Im  Generierungsprotokoll werden hierzu hilfreiche Hinweise gegeben.

·        Änderung von Interface-Ermittlungen zugelassen

Eine automatische Modifizierung oder Erweiterung der Interface-Ermittlung wird vorgenommen.

Achtung

Dies kann zu Seiteneffekten auf andere Konfigurationsszenarien führen, die dieselbe Interface-Ermittlung verwenden.

Empfehlung

Wenn einer neu angelegten oder einer wieder verwendeten Interface-Ermittlung mehrere Inbound-Interfaces zugeordnet sind, sollten Sie nachträglich die Bedingungen für die einzelnen Inbound-Interfaces überprüfen. Die neu erzeugte Interface-Ermittlung enthält in diesem Fall keine spezifische Bedingung. Dies bedeutet, dass die Zuordnung zu den entsprechenden Inbound-Interfaces und Interface-Mappings auf <TRUE> steht.

Generierung von Kommunikationsvereinbarungen

Das Outbound-/Inbound-Interface und die Sender-Empfänger-Relationen einer Verbindung bilden den Schlüssel für eine Sendervereinbarung/Empfängervereinbarung. Für diese Kombination von Schlüsselattributen generiert der Integrationsszenario-Konfigurator Kommunikationsvereinbarungen mit einem Kommunikationskanal. Wenn für eine Kombination von Outbound-/Inbound-Interface, Sender und Empfänger bereits eine Kommunikationsvereinbarung existiert, wird diese wieder verwendet.

Andernfalls wird eine neue Kommunikationsvereinbarung angelegt. Im Gegensatz zu den anderen Objekttypen kann es bei der Generierung von Kommunikationsvereinbarungen nie zu Konflikten mit bereits existierenden Kommunikationsvereinbarungen kommen. Mögliche Konflikte werden dadurch verhindert, dass bei der Zuordnung von Kommunikationskanälen in der Eingabehilfe bereits vorhandene Kommunikationsvereinbarungen berücksichtigt werden.

Hinweis

In den generierten Kommunikationsvereinbarungen sind nur die Kommunikationskanäle eingetragen. Sicherheitseinstellungen und das Header-Mapping (bei Empfängervereinbarungen) erfassen Sie nach dem Generieren manuell.

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