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Hintergrunddokumentation Einführung in die Interface-Entwicklung Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Interfaces sind ‚das Herzstück‘ jedes systemübergreifenden Prozesses: Sie werden an fast allen Stellen der Design- und der Konfigurations-Zeit referenziert. Deshalb ist es essentiell auf eine Beschreibung des Interface an zentraler Stelle zugreifen zu können. Es gibt folgende Typen von Interface-Beschreibungen, die Sie im Integration Repository ablegen können:

·      Plattform-unabhängige Message-Interfaces

·      Importierte Interfaces, bei denen eine XML-Repräsentation eines BAPIs, RFCs oder IDocs im Repository erzeugt wird

·      Externe WSDL-, XSD- oder DTD-Definitionen, um auf darin enthaltene Message-Schemas im Integration Builder zuzugreifen.

Für alle drei Fälle gilt, dass im Integration Repository lediglich die Information über deren Struktur hinterlegt ist (Art des Interface, verwendete Parameter und Datentypen) aber nicht deren Implementierung. Durch diese Trennung können Sie bei der Definition von Integrationsszenarien, Integrationsprozessen, Mappings und beim Routing auf die Interface-Beschreibungen zugreifen, ohne mit den Systemen kommunizieren zu müssen, in denen die Interfaces implementiert sind.

Hinweis

Im Kontext des Integration Builder und in dieser Dokumentation spricht man nur von Interfaces (zum Beispiel Message-Interfaces oder importierte Interfaces) statt von Interface-Beschreibungen.

Voraussetzungen

Welche Interface-Typen Sie für die Integration Ihres Geschäftsprozesses verwenden hängt natürlich von Ihrem Prozess und Ihrer Systemlandschaft ab. In der Regel werden Sie verschiedene Schnittstellen-Technologien für die Integration verwenden müssen. Technisch gesehen gibt es folgende Einschränkungen:

Voraussetzungen für die Proxy-Generierung ausgehend von Message-Interfaces

Zielsprache

Version der Plattform, ab der Proxies eingesetzt werden können

ABAP

SAP-Systeme auf Basis des SAP Web AS 6.40.

Java

Für J2EE-Anwendungen: Ab SAP J2EE Engine 6.40

RFCs, BAPIs und IDocs aus Systemen ab Release 3.1I können über den StrukturlinkRFC-Adapter beziehungsweise den StrukturlinkIDoc-Adapter an die Exchange Infrastructure angebunden werden. Der Import von RFCs, BAPIs und IDocs in das Integration Repository ist ab dem Release 4.0 möglich (genaueres ist im Abschnitt Voraussetzungen unter Import von IDocs und RFCs angegeben). Für nicht-SAP Systeme steht Strukturlinkdie Adapter-Engine zur Verfügung, die zum Beispiel Messages als Dateien an die Integration Engine weiterleiten kann.

Natürlich ist es auch nach dem SAP Web Application Server 6.40 noch möglich, RFCs, BAPIs und IDocs zu entwickeln und diese über Adapter anzubinden. Für neue Entwicklungen empfiehlt SAP, Message-Interfaces einzusetzen.

 

 

 

 

 

 

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