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Funktionsdokumentation Import von IDocs und RFCs Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Der Import von Interfaces erleichtert Ihnen das weitere Design und die Konfiguration, weil auf diese Weise die Signatur und der technische Name des Interface dem Integration Builder bekannt gemacht wird:

·      Sie können das importierte Message-Schema als Output- oder Input-Message bei Message-Interfaces verwenden. Auf diese Weise können Sie ein Proxy als Gegenstück zu einem importierten Interface generieren (siehe auch: Kommunikationspartner (Fallbeispiele)).

·      Beim Mapping können Sie die Parameter und Strukturen für das importierte Interface direkt in den Mapping-Editor für die Quell- oder die Zielstruktur importieren.

·      Während der Design- und der Konfigurationsphase müssen Sie fast überall auf verwendete Interfaces verweisen. Ist das Interface importiert, werden durch Verwendung der Eingabehilfe Schreibfehler vermieden.

Der Import eines Interface ist keine Voraussetzung für dessen Verwendung in der Exchange Infrastructure, erleichtert aber den gesamten Design- und Konfigurations-Prozess. Sie können RFCs (somit auch BAPIs) und IDocs importieren.

Voraussetzungen

In dem SAP-System, aus dem RFCs beziehungsweise IDocs importiert werden sollen, müssen Funktionsbausteine zum Abrufen von Metadaten vorhanden sein. Sie können RFCs und IDocs ab SAP-Release 4.0 importieren. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die erforderlichen Support-Packages:

Erforderliche Support-Packages für IDoc-Importe

Release

Mindest-Support-Package-Stand

40B

SAPKH40B48

45B

SAPKH45B26

46A

SAPKB46A20

46B

SAPKB46B12

46C

SAPKB46C05

Hinweis

Bei Problemen mit dem IDoc- oder RFC-Import beachten Sie die Hinweise 677732 (Berechtigungen), 672745 (Fehlende Funktionsbausteine), 212011 (Zugriff auf IDoc-Metadaten) und 718320.

Für die Software-Komponentenversion, für die Sie Interfaces aus einem SAP-System importieren wollen, muss der Import von Interfaces erlaubt sein. Um dies zu überprüfen, öffnen Sie das Kontext-Menü für die betreffende Software-Komponentenversion und wählen Sie Öffnen. Auf der Registerkarte Definition muss dann das Ankreuzfeld Interfaces aus SAP-Systemen zulässig angekreuzt sein und die Verbindungsdaten für ein SAP-System eingetragen sein (siehe auch: Software-Komponentenversion anzeigen/ändern). Beim Import müssen Sie sich außerdem mit einem Benutzer anmelden (siehe unten), der die entsprechenden Berechtigungen für den Import haben muss. Für einen SAP Web Application Server 6.20 sind das die folgenden Berechtigungen:

Berechtigungen für Importe aus Systemen basierend auf SAP Web Application Server 6.20

Berechtigungsobjekt: S_RFC

Berechtigungsfeld

Erforderliche Berechtigung

ACTVT

16 (Ausführen)

RFC_NAME

ATSV, EDIMEXT, RFC1, RFC2, SDIFRUNTIME, SDNT, SDDO, SDOC, SDTB, SEF1,SG00, SIFD, SIMG, SRFC, SUNI, SYST, SYSU

RFC_TYPE

FUGR (Funktionsgruppe)

Berechtigungsobjekt: S_DEVELOP

Berechtigungsfeld

Erforderliche Berechtigungen

ACTVT

Anzeigen

DEVCLASS

*

OBJNAME

*

OBJTYPE

*

P_GROUP

*

Hinweis

Bei Systemen, die auf einem Releasestand < 4.6 D sind, wird statt der Berechtigung SDIFRUNTIME (Berechtigungsfeld RFC_NAME) die Berechtigung SDIF benötigt.

Aktivitäten

Sie befinden sich in der Design-Pflege des Integration Builders.

1.     Klappen Sie die Unterknoten für eine Software-Komponentenversion auf, für die Sie Interfaces importieren möchten.

2.     Rufen Sie für den Unterknoten Importierte Objekte dieser Software-Komponentenversion das Kontext-Menü auf und wählen Sie den Eintrag Import von SAP-Objekten.

3.     Im ersten Schritt Anmeldung des Import-Wizards geben Sie den Benutzer an, über den Sie die Interfaces aus dem SAP-System importieren wollen. Um sich die Verbindungsdaten zum SAP-System anzeigen zu lassen, klicken Sie auf Verbindungsdaten anzeigen (Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt). In dem aufgeklappten Bereich können Sie die Verbindungsdaten auch temporär überschreiben.

4.     Im zweiten Schritt Objekte auswählen des Import-Wizards wählen Sie die RFCs und IDocs aus, die Sie importieren möchten. Nach etwa einer Minute zeigt der Import-Wizard die Objekte sowohl auf der Registerkarte Objekte (alphabetisch geordnet) als auch auf der Registerkarte Komponentenhierarchie (geordnet nach Anwendungskomponenten) an:

¡      Die Funktionen der Navigationsleiste entsprechen denen des Navigationsbaums im Integration Builder (siehe: Navigationsleiste).

¡      Über die Funktionen Ausgewählte Objekte in Liste anzeigen (Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt) und Liste ausgewählter Objekte schließen (Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt) kontrollieren Sie Ihre bisherige Auswahl.

5.     Im dritten Schritt Import durchführen können Sie die noch RFCs oder IDocs aus der Liste der ausgewählten Objekte löschen. Um den Import durchzuführen, klicken Sie auf die Drucktaste Fertigstellen.

Ergebnis

Die gewählten Interfaces werden aus dem SAP-System importiert und sind in Ihrer Software-Komponentenversion unter Importierte Objekte verfügbar. Alle importierten RFCs und IDocs verwenden den gleichen Repository-Namensraum.

Sie können die Interface-Beschreibung der IDocs und RFCs nicht im Integration Builder verändern. Folgende Teile können im Integration Builder verwendet werden:

Interface-Beschreibung oder Teile hiervon

Verwendung

IDoc- oder RFC-Interface

In Interface-Mappings zur Design-Zeit oder in Interface-Ermittlungen zur Konfigurations-Zeit

IDoc-Message, RFC-Message (Request, Response oder Fault)

Ausgangs- oder Ziel-Message in Message-Mappings

IDoc-Message, RFC-Message (Request- oder Response)

Output- oder Input-Message in Message-Interfaces

Komplexer Typ (RFC oder IDoc)

Ausgangs- oder Ziel-Datentyp in Mapping-Vorlagen

 

 

 

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