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Prozessdokumentation Multi-Mappings für Integrationsprozesse entwickeln Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Einsatzmöglichkeiten

Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie ein Multi-Mapping für einen Transformationsschritt eines Integrationsprozesses entwickeln. In diesem Fall unterstützt die Mapping-Laufzeit 1:n-, n:1- und n:m-Transformationen.

Voraussetzungen

Der hier beschriebene Ablauf setzt voraus, dass die Message-Schemata zu den aufeinander abzubildenden Messages bereits im Integration Repository existieren (siehe auch den Abschnitt Funktionsumfang unter Multi-Mappings) und dass sie asynchronen abstrakten Message-Interfaces zugewiesen worden sind. In Integrationsprozessen können Sie nur diesen Interface-Typ verwenden.

Ablauf

Entwicklung von Multi-Mappings als Message-Mapping

...

...

       1.      Legen Sie ein Message-Mapping an.

       2.      Wechseln Sie im Mapping-Editor auf die Registerkarte Messages.

       3.      Verweisen Sie auf einen (Fault-)Message-Typ, ein IDoc, den Request-, Response- oder Fault-Teil eines RFC oder eine externe Message der gleichen oder einer unterliegenden Software-Komponentenversion. Externe Messages stammen aus externen Definitionen.

Hinweis

Diese Einschränkung beim Verweis stellt sicher, dass die Objekte eines Integrationsprozesses zusammen ausgeliefert werden. Wenn Sie Messages aus anderen Software-Komponentenversionen benötigen, können Sie sie von dort kopieren.

       4.      Geben Sie für jede Message ihre Häufigkeit an.

       5.      Wechseln Sie auf die Registerkarte Design und bearbeiten Sie wie gewohnt Ihr Message-Mapping. Es gelten die gleichen Regeln wie bei normalen Message-Mappings.

       6.      Legen sie ein Interface-Mapping an und verweisen Sie auf die asynchronen abstrakten Message-Interfaces, die diese Message-Schemata verwenden. Geben sie im Interface-Mapping Ihr Message-Mapping an.

Externe Entwicklung von Multi-Mappings

Sie können Multi-Mappings nicht nur über Message-Mappings implementieren. Sie müssen das Mapping-Programm nur nach dem gleichen Ansatz entwickeln, wie unter Multi-Mappings beschrieben:

...

       1.      Legen Sie ein Interface-Mapping an und verweisen Sie auf die asynchronen abstrakten Message-Interfaces, die auf die für das Multi-Mapping relevanten Message-Schemata verweisen.

       2.      Exportieren Sie das Schema der Request-Message aus dem Interface-Mapping.

       3.      Entwickeln Sie das Multi-Mapping, indem Sie das exportierte Schema verwenden. Die erzeugte Zielstruktur muss wie unter Multi-Mappings beschrieben aufgebaut sein.

       4.      Wenn es sich um ein um ein XSLT- oder Java-Mapping handelt (siehe: Importierte Archive (XSLT/Java)), importieren Sie das Mapping-Programm in das Integration Repository und verweisen von dem Interface-Mapping darauf.

Ergebnis

Sie haben ein Multi-Mapping-Programm entwickelt und in ein Interface-Mapping eingebunden. Sie können nun das Interface-Mapping in einem StrukturlinkTransformationsschritt eines Integrationsprozesses angeben.

 

 

 

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