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Hintergrunddokumentation SAP NetWeaver Development Infrastructure Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Die SAP NetWeaver Development Infrastructure (hier auch kurz: NWDI) kombiniert die Merkmale und Vorzüge von lokalen Entwicklungsumgebungen – wie sie im Java-Umfeld üblich sind – mit einer servergestützten Entwicklungslandschaft, die Entwicklungsteams eine konsistente Entwicklungsumgebung zentral zur Verfügung stellt und die Softwareentwicklung während des gesamten Lebenszyklus eines Produktes unterstützt.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

SAP NetWeaver Development Infrastructure – Übersicht über die Services der NWDI

 

Die NWDI unterstützt die Entwicklung mit folgenden Services:

·        Design Time Repository (DTR): Versionierende Quellcode-Verwaltung. Verteilte Entwicklung von Software in Teams. Transport und Replizierung von Quellen.

·        Component Build Service (CBS): Zentraler Build der Quelldateien im DTR basierend auf dem Komponentenmodell.

·        Change Management Service (CMS): Zentrale Administration der Java-Entwicklungslandschaft und der Transporte über den gesamten Software-Life-Cycle.

Zusätzlich ist die Verwendung folgender Services, die nicht zur NWDI gehören in die Entwicklungsprozesse integriert:

·        System Landscape Directory (SLD): Informationen zu Systemlandschaft.

·        Name Service Zentrale Prüfinstanz für die Eindeutigkeit von Namen.

·        StrukturlinkJava Dictionary: Unterstützt die globale Definition von Tabellen und Datentypen.

·        StrukturlinkSAP Java Testwerkzeuge: Vordefinierte statische Tests und Runtime-Tests für die Java Entwicklung.

Der Konfiguration der Entwicklungsumgebung dient die Development-Configuration. Der Import einer Development-Configuration in das Das StrukturlinkSAP NetWeaver Developer Studio stellt automatisch die Zugriffspfade für die verwendeten Services ein, z.B. die URI des verwendeten DTR. Das StrukturlinkSAP NetWeaver Developer Studio bietet damit dem Entwickler Zugriff auf alle benötigten Services der NWDI.

Die Entwicklung im Rahmen der Entwicklungsinfrastruktur kann entsprechend dem Komponentenmodell oder mit Eclipse-Projekten erfolgen.

Ob und in welchem Umfang Sie die einzelnen Services für Ihre Entwicklungsprojekte nutzen wollen, hängt von Ihren Entwicklungsszenarien ab:

·        Szenario „Java-Projekte mit zentraler Quelldateienablage“

In diesem Szenario nutzen Sie das SAP NetWeaver Developer Studio als Entwicklungsumgebung und das Design Time Repository als versionierende Ablage Ihrer Quelldateien.

·        Szenario „Entwicklung von Komponenten mit der NWDI“

Sie entwickeln im SAP NetWeaver Developer Studio entsprechend dem Komponentenmodell. Die Administration der Entwicklungslandschaft erfolgt mit Hilfe des Change Management Service, in dem auch die Development-Configurations erzeugt werden. Sie verwenden den Component Build Service für den zentralen Build-Prozess. Geschichtete Entwicklung ist in diesem Szenario ebenfall möglich

Weitere Informationen finden Sie unter Entwicklungsszenarien mit der NWDI.

Verwendung von Komponenten der SAP

In der Development-Configurations Perspektive im SAP NetWeaver Developer Studio sehen Sie Development-Components die von SAP zur Verfügung gestellt werden (Softwarekomponenten SAP-JTECH and  SAP-JEE).

Sie können diese Komponenten in Ihren Anwendungen nutzen. Beachten Sie aber, dass deren Schnittstellen von SAP in zukünftigen Releases ohne Vorankündigung ändern oder löschen kann.

Wenn eine Development-Component der SAP eine garantierte Schnittstelle zur Verfügung stellt, wird dies explizit von SAP dokumentiert.

Wenn Sie Zweifel haben, was eine bestimmte Komponente betrifft, wenden Sie sich mit einer Problemmeldung an der SAP Support.

Funktionsumfang

Die Entwicklungsinfrastruktur stellt die in erster Linie eine konsistente Entwicklungsumgebung zentral zur Verfügung, die den gesamten Software-Life-Cycle abdeckt.

·        Zentrale Verwaltung von Quelldateien im Design Time Repository.

¡        Entwickler können sich jederzeit mit dem aktuellsten Stand des Quellcodes versorgen.

¡        Alle Änderungen an den Quellen eines Produkts werden aufgezeichnet und können jederzeit nachvollzogen werden.

¡        Trennung verschiedener Entwicklungsprojekte durch Bereitstellung „logischer Speicherorte“, der DTR-Workspaces.

¡        Transport von Objekten mit Beibehaltung aller Versionsinformation zwischen Repositories – dadurch bietet das DTR die Möglichkeit zur Synchronisation für verteilte Entwicklung und die Basis für ein Modifikationskonzept.

¡        Ablage aller Objekte in einer Datenbank erlaubt ein zentrales Backups und schützt vor dem Verlust von Entwicklungsarbeit.

·        Zentrale Verwaltung aller Archive, die für ein Entwicklungsprojekt benötigt werden, im Component Build Service.

¡        Ein Komponenten-basierter Build-Prozess auf Anforderung des Entwicklers.

¡        Zentrale Ablage aller Objekte in einer Datenbank. Entwickler können sich jederzeit mit dem aktuellsten Stand benötigter Archive versorgen.

¡        Trennung verschiedener Entwicklungsprojekte durch Bereitstellung „logischer Speicherorte“, der Buildspaces.

·        Die Administration für den gesamten Software-Life-Cycle findet zentral im Change Management Service statt.

¡        Development-Configurations verbinden die lokale Entwicklungsumgebung mit der zentralen Infrastruktur.

¡        Allen an einem Projekt beteiligten Entwicklern den Zugang zu derselben konsistenten Umgebung zur Verfügung.

¡        Automatisches Anlegen von Workspaces und Buildspaces.

¡        Automatisiertes Deployment für alle Entwicklungsphasen.

¡        Automatisierte Prozesse (Workflow) für die Bereitstellung, Verteilung, Qualitätssicherung, Test und Endmontage.

·        Das SAP NetWeaver Developer Studio unterstützt Anlegen und das lokale Bauen von Komponenten.

¡        Die lokal gebauten Komponenten können anschließend zum Beispiel in ein lokales Laufzeitsystem für Tests eingespielt werden.

¡        Für das lokale Übersetzen von Komponenten steht die gleiche Sammlung von Compilern und Generatoren zur Verfügung wie dem zugeordneten Component Build Service. Sie sind selbst als Komponenten ausgebildet und werden wie andere verwendete Komponenten vom Build Service bereitgestellt.

¡        Die lokal übersetzten Komponenten können anschließend zum Beispiel in ein lokales Laufzeitsystem für Tests eingespielt werden.

·        Alle Entwicklungsobjekte (Quellen, Bibliotheken) liegen im lokalen Dateisystem der Entwicklungsumgebung und sind damit auch Drittanbieter-Werkzeugen zugänglich, die nicht im Developer Studio integriert sind.

·        Die SAP NetWeaver Java Development Infrastructure bietet die Möglichkeit, zentrale Testlandschaften mit automatischem Deployment von Änderungen aufzubauen.

 

 

 

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