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Hintergrunddokumentation Entwicklungsszenarien mit der NWDI Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Hier erfahren Sie, wie Sie Elemente der SAP NetWeaver Development Infrastructure in verschiedenen Entwicklungsszenarien einsetzen können. Dabei kann Entwicklung, die ausschließlich auf eine gemeinsame Ablage der Quelldateien im DTR setzt, von Komponenten-basierter Entwicklung unterschieden werden, die den gesamten Funktionsumfang der NWDI nutzt. Im zweiten Szenario ist dann auch geschichtete Entwicklung möglich. Die Wahl des Szenarios bestimmt dabei sowohl die verwendeten Services der NWDI als auch die Schritte der Entwicklung:

Szenario „Java-Projekte mit zentraler Quelldateienablage“

In diesem Szenario nutzen Sie das SAP NetWeaver Developer Studio als Entwicklungsumgebung und das Design Time Repository als versionierende Ablage Ihrer Quelldateien.

Dieses Szenario ist geeignet, um existierende Java oder J2EE Anwendungen in die Entwicklungsinfrastruktur zu übernehmen.

Achtung

Dieses Szenario wird uneingeschränkt nur für reine Java- und J2EE-Projekte, nicht aber für das Web Dynpro unterstützt.

Tools für die Migration in das Komponentenmodell werden nicht angeboten, eine eventuelle spätere Nutzung des Komponentenmodells erfordert manuellen Aufwand, daher ist die frühzeitige Entscheidung zwischen den Szenarien wichtig.

Sie finden ein Tutorial zu diesem Szenario unter Tutorial 1: Entwicklung im Team.

Szenario „Entwicklung von Komponenten mit der NWDI“

Sie entwickeln im SAP NetWeaver Developer Studio entsprechend dem Komponentenmodell. Durch die Verwendung des Komponentenmodells sind Entwickler aber nun in der Lage, ihre Projekte von Anfang an in kleine, wieder verwendbare und leichter wartbare Einheiten zu strukturieren. Komponenten können einander in kontrollierter Art und Weise benutzen, ihre inneren Objekte wirkungsvoll schützen und ihre Funktionalität über wohl definierte Schnittstellen, die „Public Parts“, bereitstellen. Zusätzlich werden in diesem Szenario Development-Configurations eingeführt, die allen Entwickler einen definierten Einstieg in ein Projekt geben.

Die Administration der Entwicklungslandschaft erfolgt mit Hilfe des Change Management Service, in dem auch die Development-Configurations erzeugt werden. Sie verwenden den Component Build Service für den zentralen Build-Prozess. Die Entwicklung bleibt dabei auf die Entwicklung einer Softwarekomponente beschränkt.

Hinweis

Sie können die Verwendung der gesamten NWDI in mehreren Schritten umsetzen.

·         Phase 1: Arbeiten mit Development-Configurations im Developer Studio.

In dieser Phase genügt es ein Entwicklungssystem nur für die Entwicklungsphase ohne eigenes Konsolidierungssystem anzulegen.

·         Phase 2: Einführung einer Konsolidierungsphase mit Übergabe an die Produktion.

Eine geschichtete Entwicklung mehrerer aufeinander aufbauender Softwarekomponenten ist in der NWDI ebenfalls möglich.

Sie finden ein Tutorial zu diesem Szenario unter Tutorial 2: Entwicklung mit einem Track.

Geschichtete Entwicklung

Sie nutzen die gesamte SAP NetWeaver Development Infrastructure einschließlich. Development-Configurations beschreiben und selektieren alle notwendigen Ressourcen der Infrastruktur, die ein Entwickler für die Arbeit an einem Softwareprodukt benötigt. Sie können aber mehrere aufeinander aufbauende Softwarekomponenten parallel entwickeln.

Sie finden ein Tutorial zu diesem Szenario unter Tutorial 3: Geschichtete Entwicklung.

Beispiele für die Verwendung der NWDI-Szenarien

Sie finden hier ein Beispiel für den Aufbau von Landschaften für die Wartung einer Applikation mit NWDI.

Außerdem finden Sie hier Vorschläge für den Aufbau von Entwicklungslandschaften, wenn sie Anwendungen entwickeln möchten, die sowohl Java- als auch ABAP-Komponenten beinhalten. Informationen dazu finden Sie unter Entwicklungslandschaft für gemischte Applikationen.

Außerdem finden Sie eine Beschreibung von Modifikationen und Abgleich mit SPs mit der NWDI.

NWDI mit Hochverfügbarkeit

Die NWDI kann in Hochverfügbarkeitsszenarien betrieben werden, da alle Komponenten Standard-J2EE-Anwendungen sind.

Weitere Informationen finden Sie unter StrukturlinkHochverfügbarkeit und Failover.

 

 

 

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